Unterstützen
Zurück zur Projektdatenbank

Alleinerziehend und arbeitslos: Analyse von Daten der Allgemeinen Sozialberatung der Caritas

Wir analysieren Befragungsdaten der Caritas-Sozialberatung und zeigen: Alleinerziehende Mütter tragen ein besonders hohes Risiko für Langzeitarbeitslosigkeit.

Explorative Analyse UmfrageProzess
Status
Abgeschlossen
Projektzeitraum
Oktober 2021 – Mai 2022
Partner
Deutscher Caritasverband e.V., Referat Soziale Lebenslagen und Solidarität

Der Deutsche Caritasverband ist der katholische Verband der Freien Wohlfahrtspflege und Deutschlands größter Wohlfahrtsverband, mit über 6.000 eigenständigen Rechtsträgern. In ihren etwa 25.000 Einrichtungen und Diensten bieten die Caritas-Organisationen wirksame Hilfen für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sie gestalten zudem die sozial- und gesellschaftspolitische Entwicklung mit. Die Zentrale des Deutschen Caritasverbandes (DCV) in Freiburg ist zuständig für die Interessenvertretung auf bundespolitischer Ebene. Sie verantwortet auch die fachliche Entwicklung des Verbandes und bringt dazu Praxis, Politik und Forschung zusammen. In diesem Projekt arbeiten wir mit dem Referat Soziale Lebenslagen und Solidarität zusammen.

Homepage

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Caritasverband hat das CorrelAid Team die Daten der jährlichen Stichtagsbefragung der Klient*innen der Allgemeinen Sozialberatung analysiert. Die Beratung beraet zu diversen Themen: von Schulden, Arbeitslosigkeit, über familieninterne Probleme bis hin zu sozialen Leistungen. Das Team führte eine explorative Datenanalyse in R durch, die 37.000 Fragebögen aus den Jahren 2010 bis 2021 umfasste, und zeigte so mehrere Trends und Kernprobleme auf: So haben alleinerziehende Mütter ein deutlich höheres Risiko, langzeitarbeitslos zu werden als andere soziale Gruppen. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei alleinerziehenden Müttern mit niedrigerem Bildungsniveau. Die Analyseergebnisse wurden in der Zeitschrift "Neue Caritas" veröffentlicht und liefern datenbasierte Belege für die Kernforderungen der Caritas gegenüber der Bundesregierung, die sich für eine bessere Unterstützung sozial schwacher Gruppen einsetzt.

Newsletter