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        <title>CorrelAid Blog</title>
        <link>https://correlaid.org/blog</link>
        <description>Data Science for Good</description>
        <lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 01:03:05 GMT</lastBuildDate>
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        <copyright>All rights reserved 2026, CorrelAid</copyright>
        <item>
            <title><![CDATA[CorrelCon 2025 – 10 Jahre CorrelAid: Data4Good, Community und Jubiläumsfest]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/10-jahre-correlaid</link>
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            <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 15:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Vom 4. bis 6. Juli 2025 haben wir in Konstanz das 10-jährige Jubiläum von CorrelAid gefeiert – gemeinsam mit fast 70 engagierten Menschen aus der Community. Die CorrelCon 2025 war mehr als nur eine Konferenz: Sie war ein Ort des Austauschs, der Inspiration und ein großes Dankeschön an alle, die CorrelAid in den letzten 10 Jahren mitgestaltet und zu dem gemacht haben, was es heute ist.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>🎈 Ein Wochenende voller Highlights</h3>
<p>Nach der CorrelCon haben wir uns gegenseitig gefragt: Und was war dein Highlight? Und niemand hatte DIE Antwort. Denn es gab einfach zu viele besondere große und kleine Momente an diesem Wochenende. Und da dieser Blog zwar theoretisch unendlich lang werden kann, Aufmerksamkeit beim Lesen aber bekanntlich nicht ganz so unendlich ist, hier einige ausgewählte Eindrücke, die besonders in Erinnerung geblieben sind:</p>
<p><strong>✨ 3 Tage Data4Good: Workshops, Diskussionen und kleine Gespräche am Rande</strong></p>
<p>Am Samstag und Sonntag drehte sich alles um Data Science, Tech und Engagement – mit vielseitigen Sessions und lebendigen Diskussionen:</p>
<p><strong>Data4Good Projekte im Fokus</strong></p>
<p>Wir bekamen spannende Einblicke in sowohl kürzlich abgeschlossene als auch aktuelle Projekte, von der Dashboard-Entwicklung für den Offenen Kanal Merseburg, über LLM-basierte Textanalyse beim Babylotse-Projekt, bis hin zu automatisierten Auswertungen für die Mentoring-Organisation Sindbad. Dabei wurde deutlich: Gutes Scoping, transparente Kommunikation mit den NPOs und Erwartungsmanagement sind Schlüssel zum Projekterfolg.</p>
<p><strong>Hands-on Tech und Tools</strong></p>
<p>In mehreren Sessions haben sich Teilnehmende mit DuckDB, Python Dependency Management mit uv und Datenvalidierung in Python auseinandergesetzt. Die Session zu Svelte und Marimo zeigte, wie man Daten barrierearm, performant und zugänglich im Web aufbereiten kann und weckte die Lust, Neues direkt auszuprobieren. Zugleich die Erkenntnis aus dem Workshop zu UX für Data Scientists: Bevor es direkt losgeht mit dem Entwickeln, sollte man sich Zeit nehmen, die Herausforderung zu verstehen und die Idee zu skizzieren.</p>
<p><strong>Data Literacy und Open Data</strong></p>
<p>Mit dem Datenatlas Zivilgesellschaft hat die Bertelsmann Stiftung das neue Metadaten-Portal für offene Daten aus dem gemeinnützigen Bereich vorgestellt, samt Demo und Diskussion zu Chancen, Hürden und Weiterentwicklung. Der Ethical Book Club bot Raum für kritischen Austausch zu KI, Regulierung und gesellschaftlicher Verantwortung. Gemeinsam diskutierten wir Risiken generativer KI, Machtstrukturen und wie gemeinwohlorientiertes Engagement gegen rein profitorientierte Entwicklungen wirken kann.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/f2bc1e16-cec4-48b3-9917-71ff26a2b5a1.jpg?width=1200&height=675" alt="Verschiedene Eindrücke von der CorrelCon"></p>
<p><strong>✨ Wir haben eine fantastische Community!</strong></p>
<p>Das war uns auch schon vorher klar, aber: wie herzlich sich am Freitagabend direkt alle begrüßt haben (egal, ob seit Beginn dabei oder vor einer Woche auf CorrelAid gestoßen) und wie schwierig es war, Gespräche zu unterbrechen für eine kleine Begrüßung, hat uns wieder bewiesen: Wir haben eine tolle Community!  Ob beim Frühstück in der Jugendherberge, bei Spaziergängen am See oder beim gemeinsamen Kaffee in der Villa Rheinburg – es blieb viel Raum für persönliche Gespräche, Wiedersehen alter Bekannter und das Kennenlernen neuer Gesichter. Einige Teilnehmende trafen sich zum ersten Mal außerhalb von Slack, andere feierten wiederum ihr persönliches 10-jähriges CorrelAid-Jubiläum.</p>
<p><strong>✨ 12 Stunden Konferenztag nicht genug: Jubiläumsabend am Samstag</strong></p>
<p>Der Samstagabend stand ganz im Zeichen von „10 Jahre CorrelAid“: mit Sektempfang, Impro-Theater, einem Rückblick auf die Vereinsgeschichte und einem Panel zum Thema „Idea. Iteration. Impact” haben wir die letzten Jahre ausgiebig gefeiert. Und auch nach einem langen Konferenztag gingen die Gespräche und Feierlichkeiten weiter – die reservierten Plätze waren nicht einmal ganz ausreichend …</p>
<p><strong>✨ CorrelAid kann man puzzeln</strong></p>
<p>In kleinen Gruppen wurde am Freitagabend gepuzzelt. Das Ziel: eine Übersicht aller aktuellen Data4Good-Projekte, das CorrelAidX-Logo mit unseren Lokalgruppen und vieles mehr. Und nebenbei haben wir wieder festgestellt: Engagement bei CorrelAid hat so viele verschiedene Facetten, dass man auf jeden Fall immer wieder neue Dinge kennenlernt!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/f8eb5a4f-9b44-47a5-97d5-a1da6d53d585.jpg?width=1200&height=675" alt="Verschiedene Eindrücke von der CorrelCon"></p>
<h3>🗣️ Stimmen aus der Community</h3>
<p>„CorrelAid ist so ein tolles Umfeld, weil es so viele coole Leute gibt. Es fühlt sich manchmal ein bisschen an wie ein großes Treffen unter Freund*innen.” – Hendrik</p>
<h3>💚 Danke!</h3>
<p>Diese CorrelCon wäre nicht möglich gewesen ohne ...</p>
<ul>
<li>die Session-Leiter*innen, die ihr Wissen geteilt und Diskussionen angestoßen haben,</li>
<li>das fantastische Orga-Team, welches wochenlang geplant, organisiert und koordiniert hat,</li>
<li>die spannende Stadtführung durch die Stadt Konstanz und den Datenspaziergang der Smart Green City Konstanz,</li>
<li>die finanzielle Unterstützung von KNIME und GEBIT, die uns ein Wochenende in dieser Größe möglich gemacht haben,</li>
<li>und natürlich: euch alle, die mit eurer Teilnahme und eurem Engagement CorrelAid lebendig machen!</li>
</ul>
<h3>🚀 Und wie geht’s weiter?</h3>
<p>Nach den letzten 10 Jahren ist vor den nächsten 10 Jahren: Mit neuem Drive für die Lokalgruppen, neuen Formaten wie dem CorrelLAB und weiterhin vielen spannenden Projekten wollen wir auch künftig Daten und Data Science für die Zivilgesellschaft zugänglich machen.</p>
<p>Wir freuen uns auf alles, was kommt!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/d8c6912f-d268-4016-9600-6ea6c4bb842a.jpg?width=1188&height=297" alt="Logos der beiden Sponsoren GEBIT und KNIME"></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Daten und Zivilgesellschaft – Unsere Bedarfsanalyse Anfang 2023]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/bedarfsanalyse</link>
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            <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 16:02:47 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Anfang 2023 haben wir eine Bedarfsanalyse zum Thema Daten und Zivilgesellschaft durchgeführt. Die zentralen Erkenntnisse - Einteilung in drei Typen, Datenreifegradmodelle, Status Quo der Forschung - stellen wir in diesem Blog Post vor.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Besser spät als nie: In diesem Blog Post veröffentlichen wir die Ergebnisse der <strong>Bedarfsanalyse</strong>, die wir von Dezember 2022 bis Ende März 2023 zusammen mit neuland21 e.V., gefördert von aqtivator gGmbH und Schöpflin Stiftung, durchgeführt haben. Der Kontext der Bedarfsanalyse war das Konzept des <strong>Dateninkubators</strong>, der perspektivisch unsere Arbeit in Data4Good Skilled-Volunteering Projekten mit unseren Data Literacy Angeboten in einem sechsmonatigen Weiterbildungs- und Umsetzungsprogramm zusammenbringen soll.</p>
<p>Konkret wollten wir in der Bedarfsanalyse herausfinden, …</p>
<ul>
<li>… wie die organisierte Zivilgesellschaft derzeit mit Daten arbeitet.</li>
<li>… welche Bedarfe in der Zivilgesellschaft bestehen, um sich in der Arbeit mit Daten weiterzuentwickeln.</li>
<li>… inwiefern der Dateninkubator diese Bedarfe erfüllen kann.</li>
</ul>
<p>In diesem Blog-Post soll es nicht um den Dateninkubator im Detail gehen. Wir wollen vielmehr die Erkenntnisse aus der Bedarfsanalyse teilen, die auch für andere Akteur*innen im Feld relevant sein könnten.</p>
<h2>Die drei Typen</h2>
<p>In unserer fast neunjährigen Arbeit mit der Zivilgesellschaft haben wir den Eindruck gewonnen, dass der Entwicklungsstand von Organisationen in Bezug auf Daten und ihre Nutzung sehr divers ist: Manchen Organisationen müssen wir nichts mehr beibringen, andere sind am Anfang und mitten in ihrer “Datenreise”, mit vielen anderen kommen wir gar nicht in Kontakt, weil sie gar nicht oder kaum digital unterwegs sind.</p>
<p>Diesen Eindruck wollten wir im Rahmen der Bedarfsanalyse überprüfen. Anhand von 14 Leitfadeninterviews mit unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen leiteten die Kolleginnen von neuland21 e.V. eine <strong>Typisierung mit drei Typen</strong> ab.</p>
<h3>Typ 0: Pre-Anfänger*innen</h3>
<p>Diese Gruppe ist durch geringe bis keine Erfahrung mit Digitalisierung und Daten charakterisiert. Sie haben wenig Verständnis oder Wissen darüber, was mit Daten möglich ist.</p>
<p>Handlungsempfehlungen:</p>
<ul>
<li>Erstkontakt durch Informationsveranstaltungen und Sensibilisierung für Datenprojekte</li>
<li>Sehr niedrigschwellige Angebote</li>
<li>Mögliche Themen: Warum mit Daten arbeiten? Datenspeicherung, -bereinigung, -management; einfache Auswertungen</li>
</ul>
<h3>Typ 1: Neugierig-Unerfahrene</h3>
<p>Diese Gruppe hat ein grundlegendes Verständnis von Daten, aber es fehlen ihnen spezifische Informationen zu Datenbanken, Digital- oder Datenstrategien. Sie benötigen allgemeine Kompetenzschulungen und spezifische Beratung, um das Potenzial von Datenprojekten für ihre Organisation zu verstehen.</p>
<p>Handlungsempfehlungen:</p>
<ul>
<li>Mehrstufige Schulungsprozesse inkl. Beratung und verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten je nach Reifegrad</li>
<li>Information zu Daten im Allgemeinen und möglichen Datenprojekten</li>
<li>Beratung zu konkreten Herausforderungen und Bedarfen der jeweiligen Organisation</li>
<li>Ggf. passgenaue Schulungen zu spezifischen Technologien, um gemeinsam ein Projekt umsetzen</li>
</ul>
<h3>Typ 2: Daten-Strateg*innen</h3>
<p>Diese Kategorie umfasst Organisationen mit professionalisierten Strukturen und einem hohen Datenverständnis. Sie haben bereits konkrete Digitalisierungs- oder Datenprojekte geplant oder durchgeführt und vergleichen sich eher mit For-Profit-Organisationen als mit anderen NPOs. Ihr Bedarf liegt in der spezifischen Beratung zu Datenprojekten und der Entwicklung entsprechender Schnittstellen zwischen Tools.</p>
<p>Handlungsempfehlungen:</p>
<ul>
<li>Organisationsspezifische Beratung für komplexere Datenprojekte/-probleme</li>
<li>Vernetzung mit Dienstleister*innen, die auf bestehender Infrastruktur und Prozessen aufsetzen können</li>
</ul>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/5bc2f33b-b31b-485c-bcb4-27b411e28a34?width=1642&height=830" alt="Tabelle der Typen "></p>
<p>Wie bei jeder Typisierung, Klassifizierung oder Ontologie geht auch bei dieser Einteilung Information verloren und es wird immer Organisationen geben, die sich nicht klar einem Typ zuordnen lassen. Die Typisierung und die abgeleiteten Handlungsempfehlungen halfen und helfen uns jedoch enorm dabei, bedarfs- und zielgruppenorientiert über unsere Angebote und Aktivitäten nachzudenken und diese weiterzuentwickeln.</p>
<h2>Datenreifegradmodelle</h2>
<p>Die empirisch abgeleitete Typisierung lässt sich gut theoretisch mit sogenannten Datenreifegradmodellen unterfüttern. Mit diesen und anderen Konzepten und Frameworks, u.a. zu Digitalisierungsgrad und Data Literacy, haben wir uns in der <a href="https://docs.google.com/document/d/18gJlB-GKTiCPF-sgICpsqRZU8RspmVKpT6dX1n0DG00/edit?usp=sharing">Literaturrecherche</a> näher beschäftigt.</p>
<p>Insbesondere das <a href="https://www.dataorchard.org.uk/resources/data-maturity-framework">Data Maturity Framework</a> des britischen Sozialunternehmens Data Orchard finden wir hilfreich, um mehrdimensional über Daten und Zivilgesellschaft nachzudenken, da es explizit Faktoren nennt, die bei der Suche nach Lösungsansätzen und Weiterentwicklungsmaßnahmen unserer Ansicht nach häufig vernachlässigt werden: Kultur, Leadership, Analysearten und nicht zuletzt Daten an sich als “Rohstoff”. Natürlich ist es sinnvoll, dem Mangel an Kompetenzen mit Weiterbildungen zu begegnen (Skills), Ideenworkshops durchzuführen (Use Cases) oder ein neues BI-Tool einzuführen (Tools). Doch ohne die Unterstützung der Führungsebene (Leadership), eine offene, fehlertolerante Organisationskultur und nicht zuletzt qualitätsvolle, gut gemanagte Daten werden diese Maßnahmen keine langfristige Entwicklung hin zu einem höheren Datenreifegrad im Sinne der Typisierung anstoßen können.</p>
<p>Das Data Maturity Framework hilft daher aus unserer Sicht sehr dabei, einen ganzheitlicheren Blick im Sinne der Organisationsentwicklung zu erhalten und bei der Entwicklung von Unterstützungsangeboten sämtliche Faktoren mitzudenken.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/fa7e9401-0d2e-4e42-bff9-0a36b57e0954?width=750&height=536" alt="Data Maturity Framework With Copyright and Licencing V2.1+no+border"></p>
<h2>Forschung zum Status Quo</h2>
<p>In unserer Recherche haben wir uns auch mit dem Stand der Forschung zum Status Quo in der Zivilgesellschaft befasst. Insgesamt war unsere Erkenntnis hier, dass das Ausmaß gerade im deutschsprachigen Raum für die Schnittstelle Daten und Zivilgesellschaft noch eher dürftig ist: Entweder wird die Nutzung von Daten lediglich aus Datenschutzperspektive diskutiert oder der Fokus auf Künstliche Intelligenz als Technologie verengt. Forschung, die Organisationen als Ganzes und Datennutzung in ihrer technologischen Breite in den Blick nehmen, fehlt leider bisher.</p>
<p>Daher freuen wir uns, dass seit der Bedarfsanalyse im Projekt <a href="https://sozial-gesundheitswissenschaften.oth-regensburg.de/forschung/ist-institut-fuer-technikfolgenabschaetzung/projekte/projekte-im-bereich-mensch-technik-interaktion/kiniro">KI in Nicht-Regierungsorganisationen (KINiro) der OTH Regensburg</a> zumindest zur Schnittstelle KI und Zivilgesellschaft und mit einem Fokus auf Organisationsentwicklung weiter geforscht wird.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Dieser Blogpost bietet lediglich einen kleinen Einblick in die Ergebnisse unserer Bedarfsanalyse. Schaut bei Interesse gerne in die <a href="https://docs.google.com/document/d/18gJlB-GKTiCPF-sgICpsqRZU8RspmVKpT6dX1n0DG00/edit?usp=sharing">Literaturrecherche</a> und die <a href="https://docs.google.com/presentation/d/1iLyu9Q3EFYvOzqG_cLRlkpnVBXySvRtD/edit#slide=id.g28c7635c0c5_0_0">Abschlusspräsentation</a>*. Wir freuen uns sehr, wenn die Ergebnisse euch weiterhelfen!</p>
<p>Die Erkenntnisse der Bedarfsanalyse haben uns enorm geholfen, unser Dateninkubator-Konzept inhaltlich zu überarbeiten und neue Ideen und Ansätze bedarfsorientiert zu denken und zu gestalten, z.B. unseren neuen Grundkurs “Daten verstehen und nutzen”. Wir danken der aqtivator gGmbH und der Schöpflin Stiftung für die Förderung der Bedarfsanalyse und neuland21 e.V. für die exzellente Arbeit.</p>
<p><strong>Du willst auf dem Laufenden bleiben zum Dateninkubator und unseren anderen Angeboten für Non-Profit-Organisationen? Dann abonniere jetzt unseren <a href="https://dashboard.mailerlite.com/forms/257414/78742752988235359/share">Newsletter für NPOs!</a></strong></p>
<p><em>*Bei beiden Dokumenten handelt es sich um gekürzte Versionen. Ergebnisse, die sich spezifisch auf den Dateninkubator beziehen, sind nicht enthalten.</em></p>
<h2>Links</h2>
<ul>
<li><a href="https://docs.google.com/document/d/18gJlB-GKTiCPF-sgICpsqRZU8RspmVKpT6dX1n0DG00/edit?usp=sharing">Literaturrecherche</a></li>
<li><a href="https://docs.google.com/presentation/d/1iLyu9Q3EFYvOzqG_cLRlkpnVBXySvRtD/edit#slide=id.g28c7635c0c5_0_0">Abschlusspräsentation</a></li>
</ul>
<p><em><strong>Dislaimer</strong>: ChatGPT hat die Ausarbeitung des Blog-Posts punktuell unterstützt, z.B. bei der Beschreibung der Typen basierend auf der Tabelle.</em></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Rückblick auf die CorrelCon 2024: Eine gelungene Mischung aus Data Science, Gemeinschaft und Kreativität]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/blogpost-correlcon2024</link>
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            <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:45:23 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Mitte Oktober fand die CorrelCon 2024 statt – die jährliche Konferenz von CorrelAid und definitiv ein Jahres-Highlight! ✨]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Drei Tage voller intensiver Workshops zu Tech, Coding und Data Science, in denen Wissen geteilt und Skills ausgebaut wurden – das war die CorrelCon 2024 in München. Doch das Event bot weit mehr als nur Fachwissen: Es ging um Austausch, Vernetzung und kreative Impulse, die die CorrelAid-Community enger zusammengebracht haben. Fast 40 Datenbegeisterte aus der CorrelAid-Community kamen zusammen, um voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Dank vieler witziger Dinoprompts 🦖 und einer besonders engagierten Atmosphäre wurde das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis.</p>
<p>Den Auftakt im Eine-Welt-Haus in München bildete am Freitagabend ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Geschäftsführung und Vorstand zeigten eindrucksvoll, was CorrelAid im letzten Jahr erreicht hat - ein inspirierender Einstieg, der die Vorfreude auf das bevorstehende zehnjährige Jubiläum im nächsten Jahr steigerte. Der Abend hatte auch eine besondere Anekdote parat: die süße Entstehungsgeschichte des „Datendinos“, dem Maskottchen von CorrelAid. Sören und Zoé hatten im Frühjahr die Idee, einen kleinen Dino mit einem Balkendiagramm auf dem Rücken als Symbol für CorrelAid zu kreieren - der den Verein seitdem begleitet und die oft ernste Datenwelt etwas emotionaler macht. Auf der CorrelCon war das niedliche Maskottchen in Form von liebevoll gestalteten Namensschildern aus Holz vertreten.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/f46f4236-2c99-4c36-b1c6-a8a3d3d575c8?width=1920&height=1080" alt="Correl Con2024 Feedback (1).pdf (1)"></p>
<p>Nach einem entspannten Abend mit Pizza und angeregten Gesprächen, bei denen sich langjährige Mitglieder und neue Gesichter kennenlernten, startete der Samstagmorgen für einige Teilnehmende mit einer inspirierenden Yoga-Session – danke an Padma für den perfekten Start in den Tag. Anschließend ging es in der Location mit einem spannenden Workshop-Tag weiter, der eine große Bandbreite an Sessions und Themen bot. Besonders schön: Für alle war etwas dabei! Einsteiger konnten eine Einführung in Git und Datenvisualisierung mit Excel bekommen oder mehr über Engagementmöglichkeiten bei CorrelAid erfahren. Fortgeschrittene Teilnehmende diskutierten über Best Practices im Projektmanagement für Data4Good-Projekte, tauschten sich zu ethischen Fragestellungen und verantwortungsvoller KI aus oder vertieften sich in die explorative Datenanalyse.</p>
<p>Wärmende Sonnenstrahlen und ein milder Oktobertag ermöglichten entspannte Pausen auf der sonnigen Terrasse zwischen den Sessions. Der Tag klang standesgemäß in einem Münchener Brauhaus aus – natürlich mit frisch gezapftem Hellen. Auch hier ließ uns der Datendino nicht los: Gemeinsam wurde fleißig gebrainstormt und gepromptet, um neue Dinokreationen mit diversen GenAI-Tools zu erschaffen. So entstanden beispielsweise Flugsaurier mit Decision Trees und neuronalen Netzen in den Flügeln, ein Triceratops mit Kreisdiagramm als Nackenschild. Aber auch besondere Dinos für einzelne local.chapters von CorrelAid: mit Lederhose für München oder am Brandenburger Tor in Berlin. Es gab noch viele weitere Ideen, die Umsetzung mit diversen GenAI-Tools war aber nicht immer ganz einfach.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/82982916-e7dd-4cb9-a695-53b20779399d?width=1920&height=1080" alt="Correl Con2024 Feedback Transparent2"></p>
<p>Der Sonntag bildete den Abschluss der CorrelCon und begann mit einer Einführung in Python sowie einer besonders spannenden Session zur Textklassifikation auf Basis der SDGs. Nach einem produktiven Vormittag machten sich die Teilnehmenden mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Kontakten, schönen Erinnerungen und natürlich zahlreichen neuen Datendino-Schöpfungen auf den Heimweg.</p>
<p>Ein riesiges Dankeschön gilt dem gesamten Orga-Team, das die CorrelCon auch dieses Jahr wieder möglich gemacht hat – Sören, Rahel, Regina, Lena und Nevena💚. Abschließend ein besonderer Dank an Mindfuel für die Unterstützung. Euer Beitrag stärkt unsere Mission und ermöglicht es uns, solche Events noch bereichernder zu gestalten!💚</p>
<p>Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste CorrelCon und darauf, die inspirierende Reise der CorrelAid-Community fortzusetzen!</p>
<p><a href="https://www.mindfuel.ai/"><img src="https://cms.correlaid.org/assets/f9052ef7-bb41-439b-8e5b-26574bad695b?width=3663&height=528" alt="Mindfuel Logo Black Rgb@4x (1) (1)"></a></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Das Civic Data Lab startet in die praktische Umsetzung]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/cdl-startet</link>
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            <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 12:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das Konsortium des Civic Data Labs (CDL) startet in die praktische Umsetzung. Erfahre hier, was das CDL ist, was es konkret machen wird und wie CorrelAid daran mitwirkt.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h1>Was ist das Civic Data Lab?</h1>
<p>Daten fürs Gemeinwohl – von der Zivilgesellschaft, für die Zivilgesellschaft. Dafür baut das Konsortium aus der Gesellschaft für Informatik, dem Deutschen Caritasverband und wir von CorrelAid seit dem 01. Juli 2023 das Civic Data Lab auf. Das Civic Data Lab wird als Ankerprojekt der <a href="https://civic-coding.de">Civic Coding Initative</a> gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).</p>
<p>Das Civic Data Lab unterstützt organisierte und nicht-organisierte Akteur*innen der Zivilgesellschaft dabei, gemeinwohlorientierte Ziele durch die Nutzung von Daten besser zu erreichen – indem sie ihre Daten erheben, organisieren und strukturieren, auswerten, miteinander verknüpfen, sie wieder für ihre Zielgruppen einsetzen und für andere verfügbar machen sowie durch verfügbare Daten ergänzen.</p>
<p>Wir von CorrelAid verantworten im Civic Data Lab hauptsächlich den Aufbau und das Management einer Community of Practice, die Begleitung der Datenvorhaben, die gemeinsam mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft umgesetzt werden und die Übertragbarkeit von Best Practices und Lessons Learned aus den Datenvorhaben in andere zivilgesellschaftliche Kontexte. Wie genau unsere Arbeit aussieht, erfährst du weiter unten.</p>
<h1>Welche Ziele verfolgt das Civic Data Lab?</h1>
<ul>
<li>Aktive Akteur*innen und Organisationen vernetzen und datenbezogene Zusammenarbeit anregen.</li>
<li>Zivilgesellschaftliche Akteur*innen dazu befähigen, selbst aktiv und verantwortungsvoll mit ihren Daten umzugehen.</li>
<li>Neue, gemeinwohlorientierte, anschlussfähige, datenbasierte Angebote etablieren und dabei Interoperabilität durch Standards etablieren.</li>
<li>Zur Transformation und Entwicklung der Zivilgesellschaft im Umgang mit und der Nutzung von ihren Daten im Sinne eines Datenökosystems beitragen.</li>
</ul>
<h1>Warum machen wir von CorrelAid mit</h1>
<p>Das CDL verfolgt damit CorrelAid’s Mission, die Potenziale von Daten und ihrer Nutzung für die Zivilgesellschaft zu demokratisieren und bietet uns die Chance, diese in weitere Teile der Zivilgesellschaft zu tragen und neue Netzwerke aufzubauen. Wir erwarten dadurch eine höhere Sichtbarkeit für das Thema Data4Good, aber auch für CorrelAid als aktiver zivilgesellschaftlicher Verein.</p>
<p>Das CDL bindet den Großteil unserer hauptamtlichen Kapazitäten. Das bedeutet, dass einige Bereiche, wie beispielsweise die Koordination unserer <a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/">Data4Good-Projekte</a> oder  unserer Lokalgruppen (wieder), in den Händen unserer Volunteers liegen. Darin sehen wir die Chance, das Engagement in diesen Bereichen wieder stärker auszubauen. Gleichzeitig erkennen wir, dass diese Tätigkeiten sehr zeitintensiv sind und es einer umfassenden Unterstützungsstruktur bedarf, damit eine Konstanz gewährleistet werden kann. Dafür haben wir im Sommer unter Hochdruck mehrere Projektanträge eingereicht und erwarten die Rückmeldungen ca. Ende des Jahres.</p>
<p>Im Rahmen des CDL konnten wir das hauptamtliche Team um zwei weitere Personen ergänzen. Seit Mitte August unterstützt Helen das CDL als Werkstudentin für die Bereiche Community und Begleitung von Datenvorhaben. Ab Anfang November startet dann eine Projektreferentin für die Begleitung von Datenvorhaben.</p>
<h1>Die praktische Arbeit</h1>
<p>Seit fast drei Monaten befindet sich das Projekt Civic Data Lab im Aufbau und wir konnten durch einen vorangegangenen Scoping Prozess das Wissen und die  Erfahrungen von rund 40 zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in das Projekt einfließen lassen und somit an den Bedarfen der Zivilgesellschaft ausrichten.</p>
<p>Zur Stärkung von digitalen Kompetenzen, von niedrigschwelliger Unterstützung auf Augenhöhe bei der Realisierung von Datenprodukten und von Vernetzung mit anderen Interessierten und Aktiven aus der Zivilgesellschaft, schafft das Civic Data Lab drei Kernangebote:</p>
<h2>Community</h2>
<p>Das Civic Data Lab vernetzt Daten-Aktive aus der Zivilgesellschaft zu einer Community of Practice, um Expertise und Erfahrungen zusammenzubringen und gemeinsam Fragen und Probleme bei der Umsetzung von Datenvorhaben zu lösen. Das Ziel: Neue Ideen für gemeinwohlorientierte Datenprojekte entwickeln, gemeinsame Positionierungen finden, zivilgesellschaftliche Kooperationen fördern und Datenkompetenzen erwerben.</p>
<p>Wir von CorrelAid sind im Civic Data Lab, zusammen mit der Caritas, verantwortlich für den Aufbau und das Management der Community. Diese wird sich in einem digitalen Workspace sammeln und ab November 2023 regelmäßig durch verschiedene Veranstaltungs- und Vernetzungsangebote begleitet die sich stets an den Bedarfen ihrer Mitglieder weiterentwickeln und die Community empowert, selbst ins Handeln zu kommen. Mit den sogenannten Faciltator-Formaten werden wir zudem gezielt potentielle Datenvorhaben innerhalb der Community herausarbeiten.</p>
<p><strong>Wir freuen uns, wenn du mit deinen Erfahrungen und/oder Herausforderungen Teil dieser Community wirst! Trete über diesen <a href="https://join.slack.com/t/civic-data-lab/shared_invite/zt-23bw0bhtg-tawNOEv1ucMzHtWC~79mxg">Link</a> dem CDL Slack Workspace bei!</strong></p>
<h2>Academy</h2>
<p>Datenkompetenzen sind die Grundvoraussetzung, um mündig mit Daten aus dem eigenen Engagementbereich umzugehen und sie wieder fürs Gemeinwohl einzusetzen. Um den Aufbau dieser Datenkompetenzen zu unterstützen, macht das Civic Data Lab bereits existierende Lern- und Qualifizierungsangebote rund um Daten für die Zivilgesellschaft einfach zugänglich: Ein Katalog an empfohlenen und verfügbaren Bildungsangeboten wird spätestens ab Januar 2024 über die Website des Civic Data Lab zu finden sein.</p>
<p>Wo Angebote und Formate fehlen, werden sie im Civic Data Lab bedarfsbezogen entwickelt und kostenfrei zur Nutzung zur Verfügung gestellt – auf allen Niveaustufen, online und in Präsenz, synchron und asynchron.</p>
<h2>Begleitung bei der Umsetzung von Datenvorhaben</h2>
<p>Das Civic Data Lab wird auch ganz praktisch neue, gemeinwohlorientierte, anschlussfähige und datenbasierte Angebote umsetzen - immer gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, die ihre Vorhaben einbringen. Ab Dezember 2023 wird ein Bewerbungsverfahren für Interessierte eröffnet. Aber schon vorher können eigene Ideen für Vorhaben gern mit dem Civic Data Lab besprochen und beraten werden. Nimm’ dazu gerne einfach Kontakt auf unter <a href="mailto:mail@civic-data.de">mail@civic-data.de</a>.</p>
<p>Die Begleitung der mindestens sechs Datenvorhaben, die bis zum Frühjahr 2025 gemeinsam mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft umgesetzt werden, ist eine weitere Hauptaufgabe von uns bei CorrelAid, ebenso wie die Übertragbarkeit der Datenvorhaben der Zivilgesellschaft. Ergebnisse und Learnings werden der Community und der gesamten Zivilgesellschaft transparent und zur Weiterverwendung aufbereitet, zur Verfügung gestellt.</p>
<h1>Struktur</h1>
<p>Einen Überblick zu den Strukturen des Civic Data Lab zeigt diese Grafik:</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/2ec5929a-8066-49d8-b19c-f778bb3082b4?width=900&height=700" alt="Cdl Hausgrafik"></p>
<p>Das Civic Data Lab ist das Ankerprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Civic Coding Initiative zur Förderung von KI für das Gemeinwohl. Es steht damit in direkter Verwandtschaft zur <a href="https://www.civic-innovation.de/start">Civic Innovation Plattform des BMAS</a> und der <a href="https://www.ki-ideenwerkstatt.de/">KI Ideenwerkstatt der BMUV</a>.</p>
<p>Wir freuen uns, Teil des Civic Data Lab zu sein! Gemeinsam mit der Gesellschaft für Informatik, dem Deutschen Caritasverband und weiteren engagierten Menschen, Initiativen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft möchten wir einen nächsten Schritt in Richtung unseres gemeinsamen Ziels gehen: die Welt mithilfe von Data Science zu einem besseren Ort zu machen. Folgt dem <a href="https://www.linkedin.com/company/civic-data-lab/">CDL LinkedIn Profil</a>, um Neuigkeiten zu den bald verfügbaren Angeboten des Civic Data Labs zu erhalten - stay tuned!</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[7 Gründe, warum CorrelAid relevant ist]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/correlaid-relevanz</link>
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            <pubDate>Wed, 11 Nov 2015 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[ ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Als ich im März 2015 auf die Idee kam, CorrelAid als Initiative zu starten, fing alles mit einer Mail mit dem Betreff „Data for Good“ an, die ich über verschiedene Verteiler schickte mit dem Ziel, Mitstreiter*innen zu finden. Damals hatte ich noch keine Ahnung, ob sich überhaupt jemand dafür begeistern ließe oder wie sich das Ganze entwickeln würde. Jetzt ein halbes Jahr später blicke ich zurück und finde unzählige Gründe, warum es sich gelohnt hat, diese Mail zu schreiben. Die folgenden sieben Punkte sollen zum einen ein kleiner Rückblick und zum zweiten ein Ansporn an alle sein, die sich bisher schon für CorrelAid engagiert haben und auch diejenigen, die sich überlegen mitzumachen.</p>
<h3>CorrelAid entwickelt sich schnell</h3>
<p>In den letzten sechs Monaten ist unglaublich viel passiert. Nicht nur wir wundern uns oft, wie viel wir schon geschafft haben und wie weit wir gekommen sind; wir werden oft gefragt „und ihr habt euch wirklich erst Anfang diesen Jahres gegründet?“. Die Gründung eines Vereins, die Aufstellung einer weitreichenden Projektinfrastruktur, die erfolgreiche Durchführung des Pilotprojekts, der Aufbau eines Netzwerks von Datenanalyst*innen und das Zusammenfinden einer schon 30 köpfigen Community mit Mitgliedern aus ganz Deutschland. Die kürzlich gewonnene Förderung durch die Telefonica Stiftung wird es uns jetzt ermöglichen, CorrelAid auf einem neuen Level weiterzuentwickeln. Die nächsten Schritte sind auch schon geplant: Mit Lokalgruppen in ganz Deutschland wollen wir die Vernetzung junger Datenanalyst*innen in Deutschland vorantreiben. Auch bei der Projektarbeit werden wir in den kommenden Monaten Neuigkeiten präsentieren. Man darf also gespannt sein!</p>
<h3>CorrelAid emanzipiert sich von seinem Vorbild</h3>
<p>Auf die Idee für CorrelAid bin ich gekommen, als ich im Auslandssemester viel Zeit hatte und nach einem Weg gesucht habe, meine Leidenschaft für Datenanalyse einmal außerhalb der Uni auszuleben. Dabei bin ich auf datakind.org gestoßen: Eine großartige amerikanische Non-Profit Organisation (NPO), die es sich zum Ziel gesetzt hat, Daten für das Allgemeinwohl zu nutzen. Begeistert von den Ansätzen und der Leidenschaft, mit welcher das Team rund um Jake Porway diese Idee verfolgt, wollte ich ein deutsches Pendant schaffen. Mittlerweile ahmen wir DataKind nicht mehr nur nach, sondern entwickeln unsere ganz eigenen Ideen und Vorgehensweisen um Daten für den guten Zweck zu nutzen. Mit der Community als Institution, unserer dezentralen Projektarbeit, Frauenförderung im Bereich Datenanalyse und massenweise weiteren großartigen Ideen in unserem Team bestreitet CorrelAid neue Wege.</p>
<h3>CorrelAid ist eine Bereicherung</h3>
<p>Eine Organisation zu gründen ist vor allem einmal sehr viel Arbeit, die aber auch unglaublich bereichernd ist. In den letzten 6 Monaten haben wir uns u.a. mit Vereinsgründungen, Förderprogrammen, Webseiten, Social Media, Datensicherheit, Business Plänen und vielem mehr herumgeschlagen. Das bedeutet viel Learning-by-Doing, kleinere Rückschläge und manchmal auch Frustration. Aber am Ende sehen wir die Fortschritte und wachsen an diesen Aufgaben.</p>
<h3>Datenanalyse für den sozialen Sektor ist ein höchst relevantes Thema</h3>
<p>Während im privaten Sektor mit Daten und Datenanalyse Milliarden verdient werden und diese in mittlerweile fast jedem Bereich relevant sind, ist das Potential auch im sozialen Sektor vorhanden, wird aber noch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Die Beispiele aus den USA und auch unsere persönlichen Gespräche zeigen, dass gezielte Datenanalyse die Arbeit von sozialen Organisationen nachhaltig verändern kann. Im Gegensatz zur privaten Wirtschaft fehlen jedoch oft Geld oder Expertise. Wir bei CorrelAid sagen: „Die Zivilgesellschaft darf bei dieser Entwicklung nicht abgehängt werden“. Eine dateninformierte Zivilgesellschaft ist unsere Vision.</p>
<h3>CorrelAid wird gebraucht</h3>
<p>Das Thema Datennutzung und Datenanalyse im sozialen Sektor ist nicht nur ein relevantes Thema, sondern es braucht auch eine Organisation, die den NPOs bei der Umsetzung hilft. Diese Lücke soll CorrelAid in Zukunft füllen. Die Möglichkeiten Datenanalyse zu nutzen sind dabei zahlreich: Von einem beschreibenden Überblick über Mitgliederstrukturen über die Einführung datengestützter Prozesse und Entscheidungsmechanismen bis hin zu Impact-Measurement und Evaluation. Bei unseren ersten Projekten sehen wir schon, dass solche Maßnahmen die Organisationen voranbringen können. Wie immer gilt aber auch hier die Devise: Communication is Queen. Zu kommunizieren, was überhaupt möglich ist, wird immer ein notwendiger erster Schritt sein.</p>
<h3>CorrelAid steht erst am Anfang</h3>
<p>Eine Nachfrage besteht auf beiden Seiten: Wir haben ein großartiges Netzwerk an Studierenden und jungen Berufstätigen, die darauf brennen einmal an einem Projekt mitzuarbeiten. Auf der anderen Seite sind wir in Kontakt mit einigen großartigen sozialen Organisationen, die sich sehr für unsere Dienste interessieren. Unsere Pilotierungsphase hat uns gezeigt, dass das, was wir machen, gebraucht wird und tatsächlich einen Mehrwert schafft. Jetzt gilt es das Konzept zu erweitern und weiter zu institutionalisieren: Wir haben gerade erst begonnen und wir haben noch Großes vor.</p>
<h3>CorrelAid hat ein großartiges Team</h3>
<p>Das ist alles nur möglich dank den großartigen Leuten, die sich jeden Tag aufs Neue – neben Job und Studium – mit Leidenschaft und Einsatz bei CorrelAid engagieren. Über ein halbes Jahr haben wir fast wöchentlich geskypt und die Kommunikation über diverse Kanäle aufrecht gehalten und das obwohl die meisten von uns sich noch gar nicht kannten – dafür ist ein hohes Maß an Disziplin notwendig. Umso schöner war dann natürlich unser erstes Vernetzungstreffen im Oktober, bei dem sich mein Eindruck bestätigt hat, mit wirklich großartigen, leidenschaftlichen und interessanten Leuten zusammenzuarbeiten. #WeAreCorrelAid</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[CorrelAidX]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/correlaidx</link>
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            <pubDate>Thu, 13 Sep 2018 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Kick-off für unsere Data-for-Good-Lokalgruppen]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>CorrelAid ist ein dezentrales Projekt. Jeder und jede, die ihre Coding- und Statistik-Kenntnisse für den guten Zweck einsetzen will, soll bei uns dazu die Möglichkeit haben. Egal ob jemand im Bachelor ist, promoviert oder berufstätig ist. Egal ob man gerade erst das erste Uni-Projekt mit R abgeschlossen hat oder eine Full-Stack-Developerin bei einem Tech-Unternehmen ist. Egal ob man aus Berlin, Dortmund oder Konstanz kommt.</p>
<p>Das Modell unseres dezentralen Netzwerks und Online-Projektvermittlung hat sich bewährt. Wir glauben aber, dass die persönliche Vernetzung von Datenanalyst*innen und der direkte Kontakt zu Non-Profits ein noch viel größeres Potential bieten. Deshalb ist es Zeit, etwas Neues auszuprobieren – und wir wollen euch alle herzlich einladen, Teil davon zu werden:</p>
<h3><strong>CorrelAidX – Data-for-Good Lokalgruppen</strong></h3>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/0cf7b32b-79b0-45ce-a5de-70ec5f2c6125?width=784&height=295" alt="Ein Logo. Links das CorrelAidX Logo, ein stylisiertes C mit hochgesetztem X. Das CorrelAid C hat verschiedene Segmente, die von blau über Lila zu Rot gehen. Rechts vom Logo der Schriftzug "></p>
<p>Wir wollen zusammen mit euch überall in Deutschland Lokalgruppen gründen. Es sollen Anlaufstellen für Datenanalyst*innen und lokale NPOs entstehen. Damit verfolgen wir drei Ziele:</p>
<ul>
<li>Vernetzung von engagierten Datenanalyst*innen vor Ort</li>
<li>Selbstorganisierte Workshops und Events</li>
<li>Datenanalyse-Projekte mit lokalen NPOs</li>
</ul>
<h3>Wie sieht das konkret aus?</h3>
<p>In jeder Lokalgruppe gibt es eine/n CommunitymanagerIn. Diese/r ist für den Austausch mit dem deutschlandweiten Team von CorrelAid zuständig und organisiert die Interessierten vor Ort. Wir stellen euch Ressourcen, ein Handbuch und die Infrastruktur für Projekte zur Verfügung. Dann liegt es an euch, was ihr daraus macht und wie viel Zeit ihr zur Verfügung habt. Selbst wenn ihr nur Zeit habt, einen Workshop-Tag im Semester zu organisieren, ist es das schon wert! Hier ein paar Ideen, was ihr machen könnt:</p>
<ul>
<li>Findet eine lokale NPO, die Hilfe bei der Datenanalyse braucht und startet mit unserer Hilfe ein lokales Projekt.</li>
<li>Organisiert eine Podiums-Diskussion, bei der es um das Potential und die Herausforderungen von <em>Social Data Science</em> geht.</li>
<li>Organisiert eine(n) Workshop-Konferenz, bei dem ihr für euch gegenseitig Workshops anbietet.</li>
<li>Richtet ein regelmäßiges Treffen ein, bei dem ihr euch gegenseitig von euren Projekten erzählt und voneinander lernen könnt.</li>
<li>...</li>
</ul>
<h3>Wie könnt ihr aktiv werden?</h3>
<p>Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir in manchen Städten schon angefangen (z.B. Mannheim, Dortmund, Konstanz). Jetzt seid ihr dran. Meldet euch bei Isabel (<a href="mailto:isabel.w@correlaid.org">isabel.w@correlaid.org</a>) wenn ihr auch bei euch vor Ort loslegen wollt. Dann helfen wir euch dabei, die Leute vor Ort zu vernetzen und loszulegen. Damit ihr nicht ganz alleine starten müsst, veranstalten wir ein Kick-Off-Wochenende vom 26. Oktober bis 28. Oktober in Berlin (<strong>all expenses paid</strong>) bei dem wir alle interessierten Communitymanager*innen zusammenbringen und zusammen das kommende Semester oder Jahr planen. Bei Fragen stehen wir euch natürlich jederzeit zur Verfügung (<a href="mailto:isabel.w@correlaid.org">isabel.w@correlaid.org</a>).</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/1473a2ba-f3d4-400c-b9d1-bb63687b0dfd?width=900&height=480" alt="Eine Gruppe von Menschen sitzt an einem Tisch zusammen und diskutiert. Das Foto ist mit einem dunkelblauen Overlay überlegt, auf dem in weißer Schrift das Lokalgruppen Kickoff Wochenende beworben wird. Dieses findet vom 26.10 - 28.10.2018 in Berlin statt. Unten noch das CorrelAid Logo sowie das Logo der CorrelAidX Lokalgruppe Berlin. "></p>
<h3>Also, wer von euch hat Lust, mit uns loszulegen?!</h3>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Bericht vom Data BBQ]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/data-bbq</link>
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            <pubDate>Thu, 11 May 2017 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Am Samstag, den 6. Mai, war CorrelAid zu Gast beim Data Viz BBQ des Data Viz Rhein Main Meetups.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 6. Mai, war CorrelAid zu Gast beim <a href="https://www.meetup.com/de-DE/Data-Visualization-RheinMain/events/239007070/?eventId=239007070&chapter_analytics_code=UA-96219-40">Data Viz BBQ</a> des Data Viz Rhein Main Meetups. Die Veranstaltung fand im SAS Institute, in malerischer Lage direkt am Neckar statt, und wurde großzügig unterstützt von <a href="https://www.sas.com/de_de/home.html">SAS</a>. CorrelAid hatte 4 GB Daten von openpetition.de im Gepäck.</p>
<p>Die freie und nicht kommerzielle Plattform openPetition.de fördert die politische Partizipation und die digitale Demokratie: Bürgerinnen und Bürger können auf der Plattform ihre Petition veröffentlichen, Unterschriften sammeln, sich mit Unterstützern vernetzen und einen Dialog mit gewählten Vertreter*innen anstoßen. Im Jahr 2016 unterzeichnete mehr als 3 Millionen Menschen eine Petition: 170 Petitionen waren in diesem Jahr erfolgreich. Insgesamt stellt openpetition.de Daten über 10 000 Petition und mehrere Millionen Unterschriften zur Verfügung. OpenPetition.de stellt seine Daten anonymisiert und unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung.</p>
<p>In mehreren spontan gebildeten Teams entwickelten die über 60 Teilnehmer*innen vielfältige Ideen und Analysen. Dabei kamen die verschiedensten Hintergründe und Skill-Sets zusammen. Ein Team entwickelte ein Recommender-System, das Besucher*innen der Website weitere potentiell relevante Petitionen zur Unterschrift vorschlagen kann. Ein anderes Team stellte dar, dass die Website auch eine Art Barometer für gesamtgesellschaftliche Themenkonjunkturen darstellen kann. Wir sammeln momentan alle auf dem Workshop entwickelten Ideen und werden diese an openpetiton.de weitergeben. So ergeben sich vielleicht längerfristige Kooperationen.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Datenanalysen zu Migration und Integration]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/data-dialogue-berlin</link>
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            <pubDate>Tue, 04 Sep 2018 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Unser Datendialog dazu findet am 5. Oktober in Berlin statt]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr haben wir ein neues Format eingeführt: den Datendialog. Wir wollen einen Dialog zwischen der Zivilgesellschaft und der Data Science Community anstoßen und gemeinsam Ideen für Data-for-Good-Projekte entwickeln.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/6633323c-dfc2-473f-b7fe-9252bd5d1ac4?width=900&height=480" alt="Ein Poster mit den Details für den Datendialog am 05.10.18"></p>
<p>Am 5. Oktober steht unser Datendialog „Migration und Integration” in Berlin an. Dazu laden wir auf der einen Seite NGOs und Initiativen, die in den Bereichen Migration und Integration in Deutschland tätig sind, ein. Auf der anderen Seite laden wir alle interessierten Datenanalyst*innen und -analysten ein. Beide Seiten lernen sich und ihre Arbeit dabei besser kennen und loten aus, welche Daten den jeweiligen Organisationen zur Verfügung stehen und welche Datenanalysen die Arbeit der Organisation unterstützen können.</p>
<p>Der Datendialog ist dabei nur der Anfang eines Prozesses, bei dem die Teams der Datenanalysten mit einzelnen Organisationen zusammenarbeiten sollen, um die geplanten Datenanalysen umzusetzen. Den Datendialog organisieren wir dieses Mal zusammen mit <a href="https://minor-kontor.de/">Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung</a>.</p>
<p>Im Anschluss an diesen Beitrag findet ihr alle Informationen, den Ablauf und die teilnehmenden Organisationen. Wir würden uns sehr freuen, euch am 5. Oktober zu sehen!</p>
<h3>Rahmendaten</h3>
<ul>
<li><strong>Organisationen:</strong> Minor, Wefugee, La Red, ReDi School for Digital Integration</li>
<li><strong>Datum:</strong> 05.10.2018, 18:00 Uhr</li>
<li><strong>Ort:</strong> Berlin</li>
<li><strong>Adresse:</strong> Minor - Projektkontor für Bildung und Forschung, Alt-Moabit 73, 10555 Berlin</li>
</ul>
<h3>Ablauf</h3>
<p>Nach einer kurzen Vorstellung der beteiligten Organisationen werden wir in moderierten Kleingruppen Projektideen entwickeln.</p>
<ul>
<li><strong>Begrüßung</strong></li>
<li>Vorstellung von CorrelAid und Minor</li>
<li>Vorstellung der NGOs und ihrer Arbeit, ihrer Probleme, der verfügbaren Daten und der Fragestellungen, die sich in Bezug auf die Daten stellen</li>
<li>Bildung von moderierten Kleingruppen aus NGOs und Datenanalyst*innen</li>
<li><strong>Pause mit Snacks</strong></li>
<li>Gruppendiskussionen zur Klärung der Fragestellung für die Datenanalyse und Planung weiterer Schritte zur Umsetzung der einzelnen Projekte</li>
<li><strong>Reflektion und nächste Schritte</strong></li>
</ul>
<h3>Teilnehmende Organisationen</h3>
<h4>Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung (Partnerorganisator)</h4>
<p>Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung wird von einem interdisziplinären und interkulturellen Team getragen. Vielfältig, engagiert und wissenschaftlich fundiert arbeitet Minor mit und für gesellschaftlich marginalisierte Gruppen. Minor ist bundesweit und transnational aktiv in der Forschung, Programm- und Projektberatung, Weiterbildung, Netzwerkarbeit und Modellprojektentwicklung. Die Projekte „Neu in Berlin” und „Migrationsberatung 4.0 – Gute Arbeit in Deutschland” bei Minor entwickeln und erproben Strategien und Konzepte des „aufsuchenden Informationsmanagements” für die Zielgruppe von neu eingewanderten Migrantinnen und Migranten und Geflüchteten in Berlin und Deutschland. Der Fokus liegt dabei besonders auf englisch-, französisch-, polnisch-, bulgarisch-, rumänisch- und arabischsprachigen Communities. Das Projekt „Migrationsberatung 4.0” konzeptioniert und implementiert modellhaft aufsuchende In-formations- und Beratungsarbeit in bulgarischer, polnischer und rumänischer Sprache in den sozialen Medien. Ziel ist, die Entwicklung von Methoden, wie mithilfe sozialer Medien EU-Arbeitnehmerinnen und EU-Arbeitnehmer bestmöglich informiert und beraten werden können.</p>
<h4>Wefugees</h4>
<p>Wefugees bietet eine einzigartige Kommunikationsstruktur in der Flüchtlingshilfe. Auf unserer interaktiven Plattform können Geflüchtete und Helfende Fragen rund um das Thema Ankommen in Deutschland stellen, beantworten und finden. Dabei unterstützen sie Hilfsorganisationen, die von uns ausgewählt werden. Durch wefugees.de wird das Wissen aller Beteiligten nachhaltig aufbereitet und zugänglich gemacht. So können Geflüchtete selbstständig ihr neues Leben beginnen und konventionelle Hilfsprogramme werden entlastet.</p>
<h4>LaRed e.V.</h4>
<p>La Red e.V. ist ein Verein in Berlin mit dem Ziel, Migrantinnen und Migranten in Berlin bei der Ankunft in Deutschland und bei der beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Die Aktivitäten und Projekte von La Red umfassen dabei viele Bereiche der Gesellschaft, die für die Integration von neu Zugewanderten relevant sind, insbesondere zivilgesellschaftliches Engagement, Arbeit, Umweltschutz, Kultur und Medien. Das Team von La Red besteht aus spanischen und deutschen Fachleuten mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen der Integration, Ausbildung und Forschung.</p>
<h4><a href="https://www.redi-school.org/">ReDi School for Digital Integration</a></h4>
<p>ReDi School for Digital Integration is a non-profit digital school for tech-interested newcomers in Germany. We offer our students high-quality training and the chance to collaborate with the start-up and digital industry. Our aim is to provide our students with valuable digital skills and a strong network of tech leaders, students and alumni to help create new opportunities for all.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Eine Woche Data Science Stipendium]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/datascience-stipendium-24-1</link>
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            <pubDate>Tue, 14 May 2024 12:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Im April haben wir wieder das Data Science Stipendium mit IOMIDS angeboten - Max war einer der Stipendiaten und berichtet im Interview von seiner Lernreise!]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit IOMIDS - dem Institute of Machine Intelligence &amp; Data Science - bieten wir das Data Science Stipendium an, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Max hat im April am einwöchigen Data Science Bootcamp teilgenommen und erzählt uns von seiner Lernreise.</p>
<p><strong>Was ist dein persönlicher Hintergrund und warum interessierst du dich für Data Science und Programmieren mit Python?</strong></p>
<p>Ich studiere Informatik in Freiburg und darf währenddessen als Softwareentwickler an einem Fraunhofer-Institut arbeiten, wodurch ich schon einige Themen der Informatik kennenlernen durfte, jedoch selbst noch keinerlei Erfahrungen im Bereich Data Science sammeln konnte. Mein Interesse an Data Science bezogenen Themen und v.a. die angewendeten Machine Learning und Deep Learning Methoden, wurde dadurch geweckt, dass dies Werkzeuge sind, mit denen man relativ einfach und effizient großen Einfluss haben kann. Gerade Python, eine Sprache, die sich fast wie eine natürliche anfühlt, ermöglicht es komplexe Programme in wenigen Zeilen Code auszuführen. Die Reduzierung von komplexen Sachverhalten auf einfache Werkzeuge, die für jede*n zugänglich sind, hat mich schon immer fasziniert.</p>
<p><strong>Warum hast du dich entschieden, dich für das Data Science Stipendium zu bewerben?</strong></p>
<p>Für das Data Science Stipendium habe ich mich beworben, da Intensivkurse eines der effizientesten Methoden sind, um einen groben Überblick über bestimmte Themen zu bekommen. Die Lernkurve ist einfach enorm, wenn man sich in einer Woche 30h ausführlichst mit Data Science befassen darf.</p>
<p><strong>Was war das Highlight deiner Lernreise im Bootcamp?</strong></p>
<p>Mir wurde während der Reise klar, dass sich mittlerweile über alle Altersgruppen hinweg Menschen für Data Science und deren Methoden interessieren und begeistern.</p>
<p><strong>Wie helfen dir die Inhalte in der Praxis? Wo nutzt du Data Science in deinem Beruf, Studium oder ähnlichem? Was gefällt dir daran, deine Data-Science-Fähigkeiten in Data4Good-Projekten einzusetzen?</strong></p>
<p>Ich empfand das Bootcamp besonders hilfreich darin, dass ich den ungefähren Workflow eines Data Science Projektes nachvollziehen konnte, da eine systematische und fundierte Herangehensweise an ein großes Projekt mit eventuell mehreren Data Scientists essenziell ist. Persönlich nutze ich Deep Learning Methoden momentan nur in privaten Projekten, aber ich sehne mich schon nach dem ersten professionellen Projekt mit CorrelAid. Nachdem das Bootcamp endete, wollte ich sofort mein neues Wissen in die Tat umsetzen und habe mir ein (einfaches) Paper herausgesucht und den Deep Learning Workflow abgearbeitet, wie wir ihn im Camp lernen durften.</p>
<p><strong>Wie unterstützen dich Data Science und das Bootcamp in deiner ehrenamtlichen Arbeit (bei CorrelAid e. V.)? Was hast du beim Stipendium gelernt, mit dem du zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen kannst?</strong></p>
<p>Da ich CorrelAid gerade erst beigetreten bin, erhoffe ich mir, dass ich nun eine kleine Grundlage schaffen konnte, um bald an den ersten Projekten mitwirken zu dürfen.</p>
<p><strong>Welchen Tipp würdest du abschließend gerne mit anderen teilen, die ihre Data Science Lernreise gerade beginnen?</strong></p>
<p>Ich würde den Tipp geben, dass man nicht aus Angst vor der Programmierung zurückschrecken sollte. Es gibt unzählige Tools mittlerweile, die das Erlernen und Verstehen von Themen wie Data Science, Machine und Deep Learning wirklich vereinfachen. Außerdem bereitet es super viel Freude, wenn alles endlich fehlerfrei läuft. Auf der anderen Seite sehe ich die Notwendigkeit, die Tools und Funktionen, die man nutzt, wirklich zu verstehen, da ansonsten fehlerhafter Code, nicht reproduzierbare oder nicht interpretierbare Ergebnisse die gesamte Implementierung nutzlos machen. Schlussendlich würde ich jeder und jedem empfehlen sich mit dem Thema auseinander zu setzen, insofern das Interesse besteht.</p>
<p><strong>Danke, Max!</strong></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA["A data scientist in every non-profit-organisation."]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/datascientist-organization</link>
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            <pubDate>Mon, 22 Feb 2016 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Microsoft hatte einmal die Vision ‘A computer on every desk and in every home’. In diesem Sinne würde CorrelAids Vision lauten: "A data scientist in every non-profit-organisation."]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft hatte einmal die Vision „A computer on every desk and in every home“. In diesem Sinne würde CorrelAids Vision lauten „A data scientist in every non-profit-organisation.“</p>
<p>Am Freitag den 19.02.2016 fand in Berlin der jährliche Trend- und Digitaltag für NPOs statt. Das von Microsoft Politik und stifter-helfen.de organisierte Event hat zum Ziel, die Zivilgesellschaft über aktuelle Trends der Digitalisierung zu informieren und zu vernetzen.</p>
<p>CorrelAid war dieses Jahr auch mit von der Partie. Unser Gründer Johannes hatte die Möglichkeit in einer Keynote über das Angebot von CorrelAid und das Potential von Big Data in sozialen Organisationen zu berichten. Neben CorrelAid informierten unter anderem Staatssekretätin Hella Dunger-Löper (Bevollmächtigte beim Bund, Europabeauftragte des Landes Berlin und Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement) und Petra Röhrl (Leiterin Kommunikation Stifter-helfen.de) über aktuelle Entwicklungen in der Zivilgesellschaft.</p>
<p>Anschließend an die morgendlichen Keynotes wurde mittags bei einem Buffett in angenehmer Runde genetzwerkt und Johannes und Vera hatten die Möglichkeit, mit großartigen Organisationen ins Gespräch zu kommen. Aus diesen Gesprächen ist auch schon die ein oder andere Projektidee hervorgegangen, die wir im Nachgang weiter verfolgen wollen.</p>
<p>Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmer*innen des NPO-Tages noch bei verschiedenen Workshops weiterbilden, u.a. zu den Themen Datensicherheit, Social Media Marketing und Big Data Analytics. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem spannenden Vortrag von DStGB-Sprecher Franz-Reinhard Habbel zur Digiatlisierung des öffentlichen Sektors.</p>
<p>Wir nehmen von diesem Tag auf jeden Fall einige Inspiration für spannende Projekte und jede Menge spannende Kontakte in die NPO-Szene mit.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Datendialog - European Data Lingo]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/daten-dialog-europa</link>
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            <pubDate>Wed, 20 Nov 2019 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Ein Rückblick auf unseren Datendialog in Berlin unter dem Motto ‘European Data Lingo’]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Welche drängenden Fragen gibt es heute zum Zeitgeist Europas? Welche Daten sind verfügbar oder könnten erhoben werden, um bei der Beantwortung dieser Frage behilflich zu sein? Wie können zivilgesellschaftliche Organisationen, die zu Europa arbeiten, ihr Arbeiten datengestützt verbessern? Diesen Fragen sind wir letzten Donnerstagabend (14.11.2019) bei unserem Datendialog im CityLAB in Berlin nachgegangen. Diesmal stand der Datendialog unter dem Motto “European Data Lingo”.</p>
<h2>Was ist ein “Datendialog”?</h2>
<p><strong>“If you can give it a name, you can find a solution.”</strong> – Mit diesem schönen Satz fasste Thomas von POLIS180 den Impact des Berliner Datendialogs treffend zusammen: Die erste große Hürde, gerade für Fachfremde, ist es zunächst, einen Namen für das Problem zu finden, der sich recherchieren lässt. So können für das Problem bestehende Tools und Herangehensweisen gefunden werden. Außerdem gilt es, erstmal ein Verständnis zu entwickeln, welche Probleme sich leicht lösen lassen, welche Herausforderungen komplexer sind und welche zusätzliche Bandbreite an Ideen es möglicherweise gibt, die noch nicht bedacht wurde. In unserem Format des Datendialogs bringen wir dafür regelmäßig Non-Profit-Organisationen und Datenanalyst*innen aus unserem Netzwerk zusammen, um für die Probleme der Organisationen datenbasierte Lösungen zu finden. Gemeinsam mit den NGOs wollen wir so die ersten schwierigen Schritte auf dem Weg zu einem datenbasierten Projekt gehen.</p>
<h2>Datendialog – Europe Edition</h2>
<p>Am Donnerstagabend, den 14.11.2019, stand unser Datendialog im CityLAB in Berlin unter dem Motto “European Data Lingo”. Mit den <a href="https://citizens-of-europe.eu/">Citizens of Europe</a>, <a href="https://www.jef.de/">Jungen europäischen Föderalisten (JEF)</a> und <a href="https://polis180.org/">POLIS180</a> pitchten drei gemeinnnützige Organisationen, die mit unterschiedlichen Ansätzen zu europapolischen Themen arbeiten, in je drei Minuten ihre Organisation, ihre Herausforderungen und die dafür zur Verfügung stehenden Daten. Rund 30 interessierte Datenanalyst*innen fanden sich im Anschluss an die Pitches für anderthalb Stunden in vier Kleingruppen zusammen, um intensiv eines der Themen zu diskutieren. Die Ergebnisse der Diskussionen wurden abschließend im großen Plenum zusammengetragen.</p>
<h3>Citizens of Europe</h3>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/cf758b6f-a02a-46c4-9757-ee6170534d8c?width=1280&height=691" alt="Eine Person präsentiert eine Reihe von Post-its, die an eine Tafel geheftet sind. Eine Gruppe von etwa 10 Personen sitzt in Stuhlreihen und hört aufmerksam zu. Im Hintergrund ist ein Roll-up zu sehen, das für CorrelAid wirbt."></p>
<p>Fedo von <a href="https://citizens-of-europe.eu/">Citizens of Europe</a> stellte die Herausforderung dar, vor welcher sich der seit über 20 Jahren bestehende Verein sieht: Es liegen aus all diesen Jahren Daten in Form von Workshopergebnissen als gescannte Textdokumente vor. Das sind beispielweise Statements zu der Frage “Was ist für dich Demokratie?”, aufgeschrieben von Freiwilligen und europaweiten Workshopteilnehmenden, jeweils vor und nach Veranstaltungen von Citizens of Europe. Nun stellt sich die Frage, wie diese Dokumente digitalisiert werden können, welche datenschutzrechtlichen Fragen zu bedenken sind und welche Analysen sich mit diesen Textdaten durchführen lassen. Wie lässt sich mit den Daten bespielsweise die Frage beantworten, wie sich das Demokratieverständnis über die letzten 20 Jahre verändert hat?</p>
<h3>Junge europäische Föderalisten (JEF)</h3>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/8d89433e-cfe0-48e9-85d6-9f477ee1a0cf?width=1280&height=777" alt="Eine Gruppe von Personen, die zusammenarbeiten und diskutieren. Eine Person sitzt an einem weißen Tisch mit 6 Personen, die in einem Halbkreis um den Tisch herum sitzen. Eine Person im Hintergrund steht und macht sich Notizen auf einem Flipchart"></p>
<p>Die Herausforderungen, die Malte von der <a href="https://www.jef.de/">JEF (Jungen europäischen Föderalisten)</a> mit ins CityLAB brachte, lassen sich auf eine Maßnahme herunterbrechen: die Ausarbeitung einer “Datenstrategie” für den europapolitischen Verein. Die Vielschichtigkeit der Vereinsstruktur – JEF vereint in Deutschland 15 Landesverbände und an die 100 Ortsverbände – hat zur Entstehung zahlreicher Datensilos beigetragen. Die Standardisierung und Zusammenführung dieser Datenbestände ist ein Ziel von den JEF Deutschland, um einerseits die Vereinsstrukturen zu professionalisieren und um andererseits mehr über die Mitglieder und deren Vorstellungen zu lernen. Letzteres kann ein Anknüpfungspunkt für eine Mitgliederdiversifizierungstrategie sein. Schlussendlich könnte die Datenzusammenführung in einem “Daten-Dashboard” für die JEF münden. Darüber hinaus sind die JEF, sagte Malte, auch daran interessiert, bereits die Datenerhebung zu standardisieren – zum Beispiel mit einheitlichen Fragebögen für die Evaluation der verschiedenen Seminare von den JEF. Sprich: Es gibt einiges zu tun.</p>
<h3>POLIS180</h3>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/eeb07207-dcf0-4290-8230-a382a5dbb963?width=1280&height=960" alt="Eine Person steht in einem Raum und trägt etwas vor. Sie gestikuliert dabei. Im Hintergrund ist auf einer Leinwand POLIS 180 zu lesen. Rechts im Bild steht ein Roll-Up, das CorrelAid bewirbt."></p>
<p>Thomas von <a href="https://polis180.org/">POLIS180</a> kam mit der Frage auf uns zu, wie sie sicherstellen können, dass bei den von ihnen veranstalteten Summits zu bestimmten Themen eine repräsentative Gruppe von Menschen teilnimmt. Die Gruppe um Thomas und POLIS180 hat viel diskutiert und kam auch zu einigen Hilfestellungen, wie POLIS180 das in Zukunft methodisch und strukturiert angehen kann.</p>
<h3>Offene Pitches</h3>
<p>Eine Teilnehmerin folgte spontan dem Aufruf, eigene Ideen zu pitchen. Sie verfolgt aktuell die Frage, wie Zielgruppen identifiziert werden können, die anfällig für Fake News sind und wie das die Demokratie gefährdet.</p>
<h3>Ausklang bei Pizza und Bier</h3>
<p>Die spannenden Diskussionen wurden bei Limo, Bier und Pizza weitergeführt, Ideen geboren und Kontakte ausgetauscht. Wir sind gespannt, welche gemeinsamen Projekte aus diesem Datendialog entstehen und freuen uns auf den nächsten Termin!</p>
<p>Falls ihr Teil einer NGO seid und ebenfalls Datenthemen habt, zu denen ihr euch Input von Expert*innen und Austausch im Rahmen eines Datendialogs wünscht, freuen wir uns auf eure Nachrichten!</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Datendialog 'Migration und Flüchtlinge']]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/datendialog-berlin</link>
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            <pubDate>Mon, 26 Nov 2018 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Ein kurzer Rückblick]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor Kurzem haben wir unsere Reihe an Datendialogen um eine erfolgreiche Veranstaltung ergänzt und wollen euch an dieser Stelle sowohl einen kurzen Rückblick als auch einen Ausblick in die Zukunft geben.</strong></p>
<p>Im Oktober fand unser Datendialog zum Thema “Migration und Flüchtlinge” in Berlin statt. In Kooperation mit dem Verein “Minor – Projektkontor” wurden sechs gemeinnützige Organisationen dazu eingeladen, zusammen mit interessierten Datenanalyst*innen von CorrelAid gemeinsam über ihre Projektarbeit im Bereich der Migrations- und Flüchtlingsarbeit zu sprechen und Lösungen für spezifische Herausforderungen in Bezug auf Datenmanagement und Datenanalyse herauszuarbeiten.</p>
<p>Neben den Organisationen und den Datenanalyst*innen von CorrelAid waren auch viele weitere Vertreter*innen von gemeinnützigen Organisationen aus Berlin zu Besuch, deren Interesse wir wecken konnten. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Themen rund um Datengewinnung und Datenanalyse in den unterschiedlichsten Lebensbereichen auf große Begeisterung stoßen – und dass es noch viel Potential für weitere Dialogveranstaltungen in der Zukunft gibt.</p>
<p>Während des gemeinsamen Abends haben sich zunächst Minor und danach CorrelAid (mit einem kurzen Input durch Johannes) vorgestellt. Im Anschluss hatten die Organisationen Zeit zur Verfügung, sich selbst sowie ihre aktuellen Projekte und Projektideen vorzustellen.</p>
<p>Die Präsentationen waren sehr eindrucksvoll. So konnte etwa ReDi auf seinem Weg zur Digitalschule bereits einige sehr bedeutende Persönlichkeiten für sich gewinnen – wie zum Beispiel Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Sämtliche Organisationen scheinen sehr gut strukturiert, und so war es inspirierend, dass ihre Projekte unter anderem sehr stark durch Migranten und Flüchtlinge vorangetrieben werden, die selbst erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben und binnen kürzester Zeit gute Deutschkenntnisse erlangt haben.</p>
<p>Bereits bei der Präsentation der Projekte wurden erste Weiterentwicklungspotentiale und Möglichkeiten zur Unterstützung durch die Datenanalyst*innen deutlich, denn die Vortragenden stellten eigene Ideen und Diskussionspunkte vor, die wir nur allzu gerne aufgenommen haben.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause gingen wir in die Diskussionsphase und bildeten vier Gruppen zu je 1-2 Organisationen und mehreren Datenanalyst*innen, die mehr über das jeweilige Projekt erfahren wollten. Dazu kamen die Interessierte aus anderen Vereinen und Organisationen, die mit ihren Erfahrungen im Bereich der Migrationsberatung einen wertvollen Beitrag leisten konnten.</p>
<p>Gemeinsam wurden die Projektskizzen aus der Vorstellungsrunde aufgegriffen und diskutiert. Nach gut einer Stunde Diskussion wurden die Ergebnisse und Erkenntnisse in den jeweiligen Gruppen im Plenum vorgetragen. Die Diskussionen waren höchst produktiv verlaufen und brachten auch für alle nur mittelbar beteiligten Personen einen Mehrwert.</p>
<p>Selbst nach dem offiziellen Schluss des Dialogabends gingen die Diskussionen und der Austausch sowohl zwischen den Datenanalyst*innen und den Organisationen weiter. Somit war der Datendialog nicht nur hinsichtlich des Austauschs zwischen CorrelAid und den Organisationen sehr erfolgreich, es hat sich vielmehr noch ein zusätzlicher Netzwerk-Effekt für die beteiligten Organisationen ergeben.</p>
<p><em>Wir freuen uns sehr über das große Interesse an dem Datendialog und wollen uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Beitrag bedanken – sowohl bei den vertretenden Organisationen als auch bei den engagierten Datenanalyst*innen, dank deren Beteiligung die Diskussionen sehr lebhaft waren und somit wesentlich zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Mit dem Datendialog allein ist unsere gesellschaftliche Aufgabe noch nicht beendet, und so werden wir einige mögliche Ideen für gemeinsame Projekte mit den Organisationen aufgreifen und weiterverfolgen.</em></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Datendialog mit der Bertelsmann Stiftung im Juni 2023]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/datendialog-bertelsmann-23-06</link>
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            <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 09:30:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Der zweite Datendialog in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung war ein voller Erfolg: 1,5 Tage #Data4Good mit vielen neuen Impulsen von 35 Teilnehmer*innen aus der CorrelAid Community für drei Forschungsgruppen der Bertelsmann Stiftung.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. und 3. Juni kamen CorrelAid Volunteers und Mitarbeiter*innen der Bertelsmann Stiftung für das Eventformat des Datendialoges in Berlin zusammen. Es war das zweite Event dieser Art in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung nach dem erfolgreichen ersten Datendialog im vergangenen November.</p>
<blockquote>
<p>Bei einem Datendialog kommen Daten-Enthusiast*innen aus der CorrelAid Community  zusammen, um für vorliegende Datenherausforderungen anderer sozialer Organisationen, Stiftungen oder Vereinen erste Lösungsansätze zu brainstormen.</p>
</blockquote>
<h2>Netzwerkabend</h2>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/d98ff317-3c1e-4bce-89b7-556dd98f736c?width=1000&height=667" alt="Ein DinA4 Aufsteller auf einem Stehtisch. Er ist in den CorrelAid Farben gehalten. Darauf steht "></p>
<p>Im Rahmen eines Netzwerkabends am 2. Juni konnten sich die teilnehmenden Teams der Bertelsmann Stiftung und die CorrelAid Volunteers im ungezwungenen Rahmen in den Räumlichkeiten der Bertelsmann Stiftung Berlin kennenlernen.<br>Nach einer Kurzvorstellung der drei Bertelsmann Teams - <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/daten-fuer-die-gesellschaft">“Daten für die Gesellschaft”</a>, <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/fruehkindliche-bildung">“Frühkindliche Bildung”</a> und “<a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/kommunales-nachhaltigkeitsmanagement">Nachhaltige Kommunen”</a>, fand ein erstes Kennenlernen aller Teilnehmenden statt. Ice-Breaker Fragen und ein Speed Dating Format lockerten  den Rahmen auf und sorgten  für eine entspannte Atmosphäre.<br>Mit großer Neugierde auf den kommenden Tag - und die ersehnten Brainstorming Sessions, klang der Abend aus, für einen Teil der Gruppe noch bei einem gemeinsamen Getränk im nahegelegenen Brauhaus. </p>
<h2>Datendialog</h2>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/0db6d70d-8212-4705-a062-d6c34dc1b5e8?width=1000&height=667" alt="Eine Gruppe von ca 10 Personen sitzt um einen Tisch in einem Konferenzraum. Die meisten haben einen Laptop vor sich."></p>
<p>Am Morgen des 3. Juni war es dann soweit: Nach einer kurzen Vorstellung der Arbeit der Forschungsgruppen und ihren jeweiligen Datenherausforderungen teilten  sich die ca. 30 CorrelAider*innen auf die drei Gruppen auf, ließen in einer ersten Session die Köpfe rauchen und sammelten Ideen und Ansätze zur Lösung der Herausforderungen.</p>
<p>So setzte  sich das Team Frühkindliche Bildung kritisch mit dem Konzept und der Berechnung des Indikators “<a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/mediathek/medien/mid/fruehkindliche-bildung-wie-berechnet-man-den-personalschluessel-in-kitas">Personalschlüssel</a>” an Kitas auseinander, um herauszufinden, wie dieser noch besser die Realität in der frühkindlichen Betreuung abbilden kann. Die CorrelAider*innen der Gruppe machten sich zunächst mit der Berechnung des Indikators mit Hilfe eines Dummy-Datensatzes vertraut. Anschließend befasste sich das Team mit Themen der Datenkommunikation, Datenerhebung und Methodik. Dabei wurde auch der Indikator “Fachkraft-Kind-Relation” zum Vergleich hinzugezogen: Dieser gibt an, für wie viele Kinder eine Fachkraft in der unmittelbaren pädagogischen Arbeit zuständig ist. Wohingegen beim Personalschlüssel auch die mittelbare pädagogische Arbeit  (Elterngespräche, Fortbildungen, etc.) und Ausfallzeiten (Urlaub, Krankheit) berücksichtigt werden. Eine der großen Fragen, die diskutiert wurde: Wie kann der Anteil an mittelbarer pädagogischer Arbeit genauer ermittelt werden.<br>Im Team um die Gruppe Daten für die Gesellschaft hingegen liefen die Tastaturen heiß:  Fleißig wurde Code geschrieben, um herauszufinden, inwiefern offene Daten  von OpenStreetmap eine valide Datenquelle für die Messung von kommunaler Infrastruktur dienen können. Als Beispiel wurden hierfür Apothekendaten unter die Lupe genommen und mit offiziellen Datenquellen abgeglichen.<br>Die Teilnehmer*innen der Gruppe Nachhaltige Kommunen recherchierten und brainstormten zum Thema niedrigschwelliger Messung von Nachhaltigkeit in Kommunen, um den Fortschritt zu den Sustainable Development Goals (SDG) zu erfassen und so den Kommunen die Chance zu geben, ihre Arbeit besser auszurichten. Auch in diesem Team spielten die Verwendung bereits bestehender offener Daten eine große Rolle, z.B. bei der Messung von Verkehrs- oder Umweltindikatoren. Neben Ideen für neue Indikatoren und konkrete Operationalisierungen bestehender Indikatoren nahmen die Bertelsmann-Vertreter*innen viele Impulse für weiterführende Quellen und Netzwerk Kontakte mit.</p>
<p>Nach einer Stärkung beim Mittagessen nahmen einige CorrelAider*innen die Option wahr, ihre Gruppen zu wechseln, und weiter ging es. Die bereits entstandenen  Ideen wurden konkretisiert und protokolliert, andere wurden verworfen. Code wurde weiterentwickelt und zusammengebracht. Pünktlich um 14.15 Uhr ging es zurück ins Plenum und alle Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse.</p>
<p>Manch eine Person hätte gerne noch mehr Zeit gehabt, anderen sah man das  intensive Gehirnjogging an. Insgesamt waren es jedoch 1,5 Tage gefüllt mit #Data4Good, die allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht haben und neue Blickwinkel und Horizonte eröffnet haben!</p>
<p>Wir danken allen CorrelAid Volunteers für ihre Teilnahme und der Bertelsmann Stiftung für die fruchtbare  Kooperation. Wir freuen uns in ein paar Wochen nachzuhorchen, wie unser Einsatz die Arbeit der Bertelsmann-Teams unterstützen konnte und welche Ideen weiterentwickelt werden konnten.</p>
<h2><strong>Save the Date &amp; Kontakt</strong></h2>
<p>Voraussichtlich am 1. und 2. Dezember findet der nächste Datendialog statt. Schreibt euch auf unserem <a href="https://www.correlaid.org/newsletter/">Newsletter</a> ein, um alle Infos zu erhalten.</p>
<p><strong>Ihr seid oder kennt eine Organisation oder Stiftung, die Interesse an dem Format Datendialog hat? Dann meldet euch bei unserer Community Managerin <a href="mailto:isabel.w@correlaid.org">Isabel</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Datendialog mit der Bertelsmann Stiftung im Dezember 2023]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/datendialog-bertelsmann-23-12</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/datendialog-bertelsmann-23-12</guid>
            <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 12:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Der nun schon dritte Datendialog zwischen CorrelAid und der Bertelsmann Stiftung war ein voller Erfolg! Rund 40 Teilnehmer*innen aus unserem Data4Good Netzwerk nahmen trotz Schneechaos an dem 1,5-tägigen Event in München teil und brachten viele neue Impulse für insgesamt vier Projekte aus der Bertelsmann Stiftung ein.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Ausgabe des Datendialogs fand am 1. und 2. Dezember in München statt und ist Teil einer Kooperation zwischen der Bertelsmann Stiftung und CorrelAid für die Förderung der ganzheitlichen Herangehensweise an Daten der Vernetzung zwischen der Stiftung und der Data4Good Zivilgesellschaft. Organisiert und umgesetzt wird der Datendialog mit dem Team des Data Science Labs der Bertelsmann Stiftung.</p>
<blockquote>
<p>Bei einem Datendialog kommen Daten-Enthusiast*innen aus der CorrelAid Community  zusammen, um für vorliegende Datenherausforderungen anderer sozialer Organisationen, Stiftungen oder Vereinen erste Lösungsansätze zu brainstormen.</p>
</blockquote>
<h2><strong>Netzwerkabend</strong></h2>
<p><strong><img src="https://cms.correlaid.org/assets/96e8956e-d953-42fd-bc60-864ef82368b8?width=1000&height=667" alt="P C012288"></strong></p>
<p>Im Rahmen des Netzwerkabends am 1. Dezember konnten sich die teilnehmenden Teams der Bertelsmann Stiftung und die CorrelAid Volunteers im ungezwungenen Rahmen in den Räumlichkeiten des <a href="https://smart-village.com/de/bogenhausen/">smartvillage Bogenhausen</a> in München kennenlernen.</p>
<p>Die Projektteams“<strong>Krankenhaussuche in der Weissen Liste</strong>“, “<strong>Zentrum für Nachhaltige Kommunen</strong>”, „<strong>Familie und Bildung: Politik vom Kind aus denken</strong>“ und „<strong>Chatbot für die Bertelsmann Stiftung</strong>”, hatten Gelegenheit sich vorzustellen und die Volunteers für ihr Thema zu begeistern.</p>
<p>Anschließend sorgte ein Speed-Dating Format mit ausgewählten Ice-Breaker Fragen für themenübergreifenden Austausch zwischen allen Teilnehmer*innen in entspannter Atmosphäre. Mit großer Neugierde auf die Datenherausforderungen der Projektteams und die Brainstorming Workshops, klang der Abend bei leckerem Flammkuchen aus.</p>
<h2><strong>Datendialog</strong></h2>
<p><strong><img src="https://cms.correlaid.org/assets/d66121f1-1ce6-4746-988e-e743906e2d27?width=1000&height=667" alt="P C022721"></strong></p>
<p>Am 2. Dezember startete der Datendialog mit einem gemeinsamen Kaffee, dabei wurden erste Ideen ausgetauscht und projektbezogene Themen diskutiert. Isabel, Community Managerin bei CorrelAid und <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiter/cid/daria-petesov">Daria</a>, Specialist Coordination Data bei der Bertelsmann Stiftung, begrüßten alle Teilnehmer*innen, erklärten kurz den Ablauf der Veranstaltung und führten durch den Tag.</p>
<p>Die Projektteams haben ihre konkreten <a href="https://docs.google.com/document/d/1SNp9oA_NTO3ZFCGJAQ3MgK4ARELq2L294hesqiqm0ZA/edit#heading=h.66y1zb8bq1in">Datenherausforderungen</a> und vorliegende Fragestellungen präsentiert und die CorrelAid Volunteers hatten dann die Wahl, an welchem Thema sie mitarbeiten möchten. In der ersten Workshop-Runde teilten sich die rund 40 CorrelAider*innen auf die vier Projekte der Bertelsmann Stiftung auf, um zum jeweiligen Thema zu brainstormen, erste Lösungsansätze zu erarbeiten und ggf. erste Modelle zu entwickeln.</p>
<p>Nach einer Stärkung beim Mittagessen nahmen einige CorrelAider*innen die Möglichkeit wahr, die Projektgruppen zu wechseln. In der zweiten Workshop-Runde wurden die bereits entstandenen Ideen konkretisiert und protokolliert, andere wurden wegen neuer Impulse verworfen.</p>
<p>Am Ende der beiden Workshop-Runden konnte jedes Projektteam die erarbeiteten Ideen und Lösungsansätze im Plenum präsentieren, sodass alle Teilnehmer*innen einen Überblick erhalten haben und sich aktiv einbringen konnten.</p>
<h3><strong>Auszüge der Datenherausforderungen und diskutierten Themen</strong></h3>
<p>Bei dem Team “<strong>Krankenhaussuche in der Weissen Liste</strong>“ wurde beispielsweise fleißig über die Fragestellungen der Möglichkeit eines Clusterings von Nutzer*innen Eingabe und der laiensprachlichen Übersetzung von medizinischen Fachbegriffen diskutiert. Denn unter <a href="http://www.weisse-liste.de/">www.weisse-liste.de</a> bietet das Team unabhängige und gemeinnützige Online-Suchportale zur Qualität von Gesundheitsanbietern an. Die Ideen reichten vom semantischen Embedding als Vorgehensansatz, über die Umsetzung in ElasticSearch bis hin zum Erstellen von Word Clouds.</p>
<p>Beim Team: „<strong>Familie und Bildung: Politik vom Kind aus denken</strong>“, welches sich für die partizipative Gestaltung von Familien-, Sozial- und Bildungspolitik einsetzt, ist das Wissen über die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen essentiell. Die Ermittlung der materiellen und immateriellen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen steht daher im Mittelpunkt des Projekts. Die zentralen Fragestellungen für das Brainstorming waren demnach:</p>
<ul>
<li>Gibt es die Möglichkeit, mittels Daten-Scraping mehr über die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen herauszufinden?</li>
<li>Wie lässt sich dies technisch umsetzen?</li>
<li>Gibt es Datenquellen im Internet, die direkte oder indirekte Rückschlüsse auf die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen erlauben?</li>
</ul>
<p>Nach den beiden Brainstorming Runden mit den engagierten CorrelAider*innen lautete das Fazit, dass Surveys und die Entwicklung eines eigenen Befragungs-Tools die einzigen Möglichkeiten bleiben, Bedarfe von Kindern und Jugendlichen zu ermitteln und die Nutzung von Online-Daten für die Bedarfserhebung technisch unrealistisch ist. Eine “Warenkorb”-Methode soll im wissenschaftlichen Beirat diskutiert werden. Hierüber würden die Kosten für materielle wie immaterielle Bedarfe abgebildet werden und eine Berechnung tatsächlicher Kosten von Armutsvermeidung und Bedarfsbefriedigung erfolgen.</p>
<p>Die Projektteams der Bertelsmann Stiftung können die neuen Ideen und Ansätze in ihre Projektarbeit aufnehmen, um das Potenzial der im Mittelpunkt stehenden projektbezogenen Datensätze weiter herauszuarbeiten und (noch) besser zu verstehen, wie Daten in ihren jeweiligen Projektbereichen optimal genutzt werden können.</p>
<h2><strong>Danke an alle Teilnehmenden</strong></h2>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/afa8a190-5c65-4b68-b9db-69487364bb7b?width=1000&height=667" alt="P C022591 (1)"></p>
<p>Ein großes Danke an alle Volunteers, die dabei waren, an die Bertelsmann Stiftung für die organisatorische Umsetzung und an die jeweiligen Teams der Stiftung für das Einbringen ihrer Datenherausforderungen.</p>
<p>Wir finden: 1,5 Tage gefüllt mit <a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projekte/">#Data4Good</a> im Münchner Winterwonderland, die allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und neue Blickwinkel eröffnet haben.</p>
<h2>Anmeldung &amp; Save the Date</h2>
<p>Gleich zwei weitere Ausgaben des Datendialogs stehen an, markiert euch die Daten rot im Kalender, bzw. meldet euch direkt an:</p>
<p>Am <strong>15. März 2024</strong> findet der erste <strong>Datendialog Fokus in Berlin</strong> statt. Dies ist eine kleinere, 1-tägige Ausgabe des Datendialogs, bei dem sich Teams der Bertelsmann Stiftung themenbezogen zusammentun und gemeinsam ihre Datenherausforderungen einbringen. Zu den Eventinfos und zur Anmeldung geht es <a href="https://www.correlaid.org/veranstaltungen/datendialog-fokus-bertelsmann-2024-1/">hier</a>.</p>
<p>Am <strong>7. und 8. Juni 2024</strong> findet der vierte <strong>Datendialog in Hamburg</strong> statt. Save the Date: Wie gewohnt wird die Einladung über unseren Newsletter und Slack Workspace kommuniziert.</p>
<p><em>Der Datendialog ist eine tolle Gelegenheit, die Arbeit und die Menschen der Bertelsmann Stiftung hautnah zu erleben. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Diskussionen, Workshops und Networking rund um das Thema Daten und deren Bedeutung für gemeinwohlorientierte Arbeit.</em></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[ DatenDialog mit der Bertelsmann Stiftung im März 2025]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/datendialog-bertelsmann-25-03</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/datendialog-bertelsmann-25-03</guid>
            <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 17:08:23 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die sechste Ausgabe des DatenDialogs mit dem Open Data Forum, MobiData BW und einigen anderen konzentrierte sich vor allem auf zivilgesellschaftliche Initiativen. Nie zuvor waren so viele Datenherausforderungen aus diesem Bereich vertreten.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Input von vier Datenherausforderungen aus der Zivilgesellschaft bot der 6. DatenDialog in Berlin ein noch breiteres Bild der Gesellschaft. Bei der Veranstaltung, die gemeinsam von der Bertelsmann Stiftung und CorrelAid e.V. durchgeführt wird, stellen ausgewählte Initiativen zunächst eine datenbasierte Herausforderung vor. Anschließend erarbeiten sie gemeinsam mit Volunteers aus dem CorrelAid-Netzwerk erste Lösungsansätze.</p>
<p>🎬 <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8eDe2vjHRBQ">Film zur Veranstaltung ansehen</a><br>📖 <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/data-science/projektnachrichten/datendialog-berlin-maerz-2025">Mehr darüber lesen</a><br>📸 <a href="https://lightroom.adobe.com/shares/785a0edfb1fa4bbf8ab1b04a0683a784">Fotogalerie durchstöbern</a></p>
<p>Du hast den letzten DatenDialog verpasst? Kein Grund zur Sorge! Die nächste Veranstaltung findet am <strong>12.+13.09. in Gütersloh</strong> statt - und du kannst dich schon jetzt dafür anmelden! Das ist deine Chance, an spannenden, realen Datenherausforderungen zu arbeiten und zusammen mit begeisterten Volunteers etwas zu bewirken.</p>
<p>👉 <a href="https://ee.correlaid.org/x/R9KSlf8Y">Anmeldung für den nächsten DatenDialog</a></p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/1b9f600e-622d-46ed-99b9-08543253d362.png?width=1920&height=1080" alt="Correl Con2024 Feedback (1).pdf (1920 X 1080 Px) (4).png"></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[(K)eine Datenstrategie für die Zivilgesellschaft]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/datenstrategie</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/datenstrategie</guid>
            <pubDate>Mon, 01 Feb 2021 10:05:24 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Datenstrategie der Bundesregierung ist da. Nachdem wir uns bei CorrelAid seit 2015 mit allem beschäftigen, was mit Datennutzung in der Zivilgesellschaft zu tun hat, nehmen Frie (COO) und Johannes (Vorstandsvorsitzender) die Strategie einmal aus dieser Perspektive unter die Lupe.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Zivilgesellschaft (mal wieder) nur eine Fußnote.</h2>
<p>Die <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/datenstrategie-der-bundesregierung-1845632">Datenstrategie</a> ist sicherlich ein großer Fortschritt im Vergleich zu allem, was man bisher zum Thema datengetriebene Innovation in Deutschland gehört und gelesen hat. Sie ist klar strukturiert und macht statt abstrakten Absichtserklärungen tatsächlich konkrete Versprechungen, welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Wie <a href="https://netzpolitik.org/2021/datenstrategie-der-bundesregierung-die-richtung-stimmt-aber-der-weg-ist-noch-weit/">Netzpolitik.org</a> bereits hier richtig erklärt: Wenn auch nur ein Teil der Maßnahmen so umgesetzt wird, dann wäre das ein “Quantensprung”. Leider sind die Prioritäten die bekannten: Innovation in Deutschland bedeutet, dass Spitzenforschung innovative Produkte entwickeln soll und Unternehmen diese dann erfolgreich machen. An diesen beiden Stellen werden tatsächlich auch gute Maßnahmen benannt: der Fokus liegt auf Infrastruktur und Datenqualität. Positiv ist auch die Perspektive auf Daten in der öffentlichen Verwaltung. Denn wenn es einen Hebel gibt, um mit Daten gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen, führt kein Weg an einer Digitalisierung der deutschen Behörden vorbei. Das ist gerade in der Corona-Krise wieder schmerzlich bewusst geworden – und wer ist da eingesprungen? In vielen Bereichen engagierte Coder*innen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen. Letztere spielen in der Datenstrategie allerdings eine sehr untergeordnete Rolle. In Zahlen: <strong>1,5 von 120 Seiten</strong>.</p>
<h2>Eine kleine Revolution.</h2>
<p>Auch wenn der Rolle der Zivilgesellschaft anscheinend nicht allzu viel Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt wurde, so ist doch eine kleine Revolution in der Datenstrategie versteckt. Seit 2015 plädieren wir mit CorrelAid für ein Umdenken in der Politik: “<a href="https://medium.com/@mueller.johannes.j/ki-strategie-zivilgesellschaft-an-der-seitenlinie-bf6bf985ab21">Nehmt zivilgesellschaftliche Organisationen als aktive Datennutzerinnen wahr und fördert das entsprechend</a>”. Zu oft wurde die Rolle der Zivilgesellschaft als rein passiv eingeordnet: Prozesse bewerten, analysieren, begleiten. Aber Non-Profit-Organisationen können und wollen selbst Dateninfrastruktur aufbauen, datenbasierte Wirkungslogiken entwickeln, Daten aktiv nutzen. Auch wenn der Abschnitt zu zivilgesellschaftlichen Organisationen kurz ist, so gehen die Maßnahmen doch in die richtige Richtung: NPOs befähigen und dabei unterstützen, das Potenzial von Daten aktiv zu nutzen. Das gibt uns Hoffnung, dass die Mission von CorrelAid so langsam durchdringt.</p>
<h2>Es bleibt noch viel zu tun.</h2>
<p>Die Datenstrategie bleibt trotzdem insgesamt ein bisschen uninspiriert und unambitioniert. Klar, Open Data und Dateninfrastruktur, die auch NPOs zur Verfügung stehen, sind ein guter Anfang. Daten müssen aber auch verarbeitet werden und Prozesse müssen implementiert werden. Die Wirtschaft hat die finanziellen Ressourcen und damit (zumindest theoretisch) Zugang zu den entsprechenden personellen Ressourcen. Zusätzlich mangelt es nicht an Förderungen für den privaten Sektor. Im Non-Profit-Sektor gibt es solche Förderungen nur sehr spärlich. So entsteht eine “Anwendungslücke”, die weder von der KI- noch von der Datenstrategie in irgendeiner Weise adressiert wird. Es gibt ja genug NPOs, die diese Lücke im gesamten digitalen Bereich schließen wollen und gerne bereit sind, die Politik dabei zu unterstützen. Bevor jetzt Parallelstrukturen aufgebaut werden sollen, sollten die bestehenden erst einmal gefördert und unterstützt werden. Daher sind wir auch sehr gespannt, wie sich das “Civic Data Lab” - welches “iterativ kollaborative Datenaustauschstrukturen im gemeinnützigen und gemeinwohlorientierten Sektor” schaffen sowie “Projektträgerinnen und Projektträger durch Hilfestellung bei der Erhebung, Aufbereitung und Analyse von Daten sowie bei der Vermittlung notwendiger Kompetenzen” (S. 47) unterstützen soll – in die seit Jahren gewachsenen zivilgesellschaftlichen Strukturen einfügen wird.</p>
<p>Bei allen Bekenntnissen zu “finanzieller und ideeller Förderung” (BMI) wird es am Ende jedoch hauptsächlich darauf ankommen, dass Politik und Verwaltung <em>auf allen Ebenen</em> zivilgesellschaftliche Organisationen und engagierte Individuen (z.B. aus der Open Source Szene) respektieren, ernst nehmen und sich aktiv einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe öffnen. Dass ein ehrenamtliches, zivilgesellschaftliches Projekt wie kleineanfragen.de <a href="https://kleineanfragen.de/info/stilllegung">primär wegen fehlender Kooperation von Verwaltungsseite</a> aufgibt und nicht wegen fehlender finanzieller Förderung, darf in Zukunft nicht mehr passieren. Viele Stellen in der Datenstrategie zeigen, dass die Verantwortlichen verstanden haben, dass der Staat Nachholbedarf hat. Es wäre schön, wenn auch in Bezug auf Zivilgesellschaft sich die Einsicht einstellen würde, dass “den Staat zum Vorreiter machen” (Titel von Kapitel IV) bedeutet, existierende Strukturen wertzuschätzen, zu unterstützen und von ihnen zu lernen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Datenstrategie ist sowohl aus zivilgesellschaftlicher Sicht als auch aus unserer Sicht als Data Scientists sehr viel besser gelungen als die KI-Strategie. Andererseits bleibt der Teil zu Zivilgesellschaft nicht nur deprimierend kurz, sondern auch halbherzig: NPOs sollen zwar eine aktivere Rolle bei der Nutzung von Daten einnehmen, aber bitte erstmal nur ein bisschen. Eine Datenstrategie für die Zivilgesellschaft ist das daher sicherlich nicht. Abseits von Inhalten der Strategie sind wir gespannt, wie Politik und Verwaltung in Zukunft der Daten-Zivilgesellschaft begegnen werden: Unsere Email-Postfächer, Twitter DMs und Zoom Meetings sind offen – wir sind bereit.</p>
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        </item>
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            <title><![CDATA[Hackathon mit Stifter-Helfen und PwC]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/hackathon-stifterhelfen</link>
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            <pubDate>Sat, 08 Sep 2018 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Ein Rückblick auf unsere Veranstaltung in München]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Potential von Datenanalyse demokratisieren. Wir haben uns Anfang des Jahres gefragt, wie wir auf dieser Mission auch Unternehmen einbeziehen können. Letzten Monat haben wir deshalb ein neues Format getestet: Wir veranstalten einen Hackathon mit engagierten Analyst*innen aus unserem Netzwerk und Mitarbeiter*innen aus Data-Science-Abteilungen von Unternehmen.</p>
<p>Zusammen arbeiten wir mehrere Tage intensiv an Problemstellungen von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Für unseren Piloten haben wir uns mit <a href="https://www.pwc.de/de/managementberatung/forensic-services.html">PricewaterhouseCoopers (PwC)</a> zusammengetan, um eine Organisation zu unterstützen, welche die Zivilgesellschaft digitalisiert.</p>
<h3>Die Zivilgesellschaft digitalisieren</h3>
<p><a href="https://www.stifter-helfen.de/">Stifter-helfen</a> stellt Software-Lizenzen für gemeinnützige Organisationen zu einem Bruchteil der Kosten bereit, die üblicherweise für die Nutzung dieser Programme anfallen würden. Hierfür kooperieren sie innerhalb eines globalen Netzwerkes von auf IT fokussierten Non-Profits mit einer Vielzahl von Softwareunternehmen, die als „Stifter“ ihre Software vergünstigt für gemeinnützige Organisationen bereitstellen. Non-Profits aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz können sich mit dem Nachweis der Gemeinnützigkeit bei Stifter-helfen anmelden.</p>
<p>Bei Stifter-helfen arbeitet im Hintergrund eine Datenbank. Das Ziel des Hackathons war es, Stifter-helfen die direkte Auswertung ihrer Daten zu ermöglichen. So soll die Reichweite erhöht werden, damit noch mehr Vereine und Hilfsorganisationen von dem Angebot profitieren.</p>
<h3>Kick-Off</h3>
<p>Nachdem alle Teilnehmer*innen in der Münchner PwC Zentrale angekommen waren, gab es eine Vorstellungsrunde. Stifter-helfen und CorrelAid haben ihre Vereinszwecke präsentiert, unsere Gastgeber stellten den Geschäftsbereich „Forensic Services“ vor. Anschließend wurden die Anforderungen an das Analyseprojekt zusammen mit Stifter-helfen besprochen.</p>
<p>Konkret ging es um eine Aufstellung der Lizenznehmer und zugehöriger Umsätze nach Kriterien wie z.B. dem Zweck der Gemeinnützigkeit, die Art der Softwarelizenzen usw. Außerdem sollten noch Potenziale zur weiteren Förderung sowie Gemeinsamkeiten zwischen ähnlichen Vereinen analysiert werden.</p>
<h3>Umsetzung</h3>
<p>Nachdem die Mitarbeiterinnen von Stifter-helfen uns von Ihren Vorstellungen erzählt hatten, entschied sich das Entwickler*innenteam nach kurzer technischer Diskussion für ein Browser-basiertes Dashboard als User-Interface. Innerhalb der nächsten drei Tage arbeiteten wir im PwC-Office München fleißig an der Implementierung von Datenbank (MS SQL), Backend (Python) und Frontend (vue.js/js).</p>
<p>Der Hauptteil der Reportgenerierung sollte dabei in einer Microsoft-SQL-Datenbank mithilfe von sogenannten <em>stored procedures</em>, einer Art erweiterten <em>View</em>, stattfinden. Das Backend wurde mit dem bekannten Python-Microframework <a href="http://flask.pocoo.org/">Flask</a> gebaut. Es stellt die <em>REST API</em> für das Frontend bereit, die die Daten aus der Datenbank lädt und ein grundliegendes Usermanagement ermöglicht. Außerdem wird hier auch die Authentifizierung der User mittels eines Logins übernommen.</p>
<p>Das Frontend stellt die grafische Nutzeroberfläche bereit und verbindet die Interface-Elemente wie Buttons und Input-Felder zu API-Calls auf das Backend. Die Plots, welche ebenfalls im Frontend angesiedelt sind, wurden mithilfe von plotly.js erstellt. Für die Gestaltung der Website selbst haben wir <a href="https://vuejs.org/">vue.js</a> verwendet.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/88e3b781-ace3-4585-af73-b5ef668aba5a?width=856&height=705" alt="Three squares next to each other, labelled with the logos of the technologies used: vue.js, python &amp; Flask and Microsoft SQL Server"></p>
<h3>Abschluss</h3>
<p>Zum Abschluss konnte das Team Stifter-helfen ein funktionsfähiges Dashboard übergeben, mit dessen Hilfe sie erste Reports einsehen können. Ein paar Themen blieben allerdings offen – also gibt es vielleicht in Zukunft erneut eine Zusammenarbeit oder ein Projekt. Wir haben auf jeden Fall alle viel gelernt und danken Stifter-helfen für ein interessantes und nachhaltiges Projekt sowie PwC für die Unterstützung und erstklassige Versorgung in München!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/999518c4-a9d9-4ca8-98b4-da8496374a07?width=1850&height=922" alt="Login modal of the app. You can log in with the user name and password. On top of the login dialogue is the Stifter-helfen logo."></p>
<hr>
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            <title><![CDATA[Zwei Jahre CorrelAid.]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/happy-birthday-2017</link>
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            <pubDate>Sun, 16 Jul 2017 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Drei Highlights aus dem letzten Jahr und ein Blick nach vorn.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Zwei Jahre CorrelAid. Drei Highlights aus dem letzten Jahr und ein Blick nach vorn.</h2>
<p>Heute vor zwei Jahren ist aus der Idee, ein Netzwerk von Datenanalyst*innen und -analysten zu schaffen, die mit ihren Skills Gutes tun, der Verein CorrelAid e.V. entstanden. Ich möchte an dieser Stelle die letzten 12 Monate Revue passieren lassen und meine persönlichen Highlights hervorheben. Ich möchte die Gelegenheit aber auch nutzen, um zu reflektieren, vor welchen Herausforderungen wir stehen und wo es in den nächsten zwölf Monaten hingehen soll.</p>
<h3>Highlight 1: Wir haben mit zwei großen Projekten gezeigt, dass unser Ansatz funktioniert</h3>
<p>Im vergangenen Jahr konnten wir neben kleineren Vermittlungen zwei größere Projekte abschließen: Für den Verband der Debattierclubs an Hochschulen haben wir eine Bestandsaufnahme und Evaluation geplant und durchgeführt. Die umfangreiche Bestandsaufnahme hilft der Organisation heute, besser auf die Wünsche und Erwartungen der Mitglieder zu reagieren und ihre organisatorische und inhaltliche Ausrichtung zu schärfen.</p>
<p>Das zweite große Projekte haben wir mit dem von der Schwarzkopfstiftung organisierten europäischen Jugendparlament durchgeführt. Die Analyse von Mitgliederdaten des Projektes, welches junge Menschen aus 40 Ländern zusammenbringt, soll in Zukunft helfen, gezielt benachteiligte Regionen zu fördern, um ihre Repräsentation im europäischen Jugendparlament zu erhöhen.</p>
<p>Diese Projekte haben zwei Dinge gezeigt, die uns bei CorrelAid wichtig sind: Zum einen konnten wir einen Mehrwert für die Organisationen schaffen und zum anderen hatten die Analystinnen und Analysten großen Spaß an den Projekten und konnten ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Das ist die Idee von CorrelAid: Impact hoch 2.</p>
<h3>Highlight 2: Bei unserem Meet-Up in Bonn haben wir gezeigt, dass CorrelAid ein Netzwerk für Alle ist</h3>
<p>Unser Anspruch bei CorrelAid ist es, ein diverses Netzwerk für Studierende und junge Berufstätige aus allen Bereichen und mit unterschiedlichen Kenntnissen zu sein: vom Bachelor Biologie über Master in Politik bis zum PhD in Machine Learning. Wir wissen, dass der Data Science Bereich manchmal ein bisschen einschüchternd wirken kann und aller Anfang schwierig ist. In den letzten zwei Jahren hat die Data Science Community und vor allem die CorrelAid Community gezeigt, wie unglaublich cool, inklusiv und hilfsbereit sie sein kann.</p>
<p>Unser Meet-Up in Bonn im Herbst letzten Jahres hat das gezeigt. Mit und für 30 Datenanalyst*innen haben wir eine Reihe von kleinen Workshops im Open Space Format durchgeführt: So liefen zum Beispiel an einem Zeitpunkt gleichzeitig eine Einführung in R (für Anfänger*innen), eine Einführung in das Webscraping mit APIs (für Fortgeschrittene) und eine Einführung in Datenvisualisierung mit d3.js (für Expert*innen).</p>
<h3>Highlight 3: Unser Besuch im Kanzleramt verdeutlicht die Relevanz unserer Mission</h3>
<p>Im letzten Jahr haben wir nicht nur den Preis des Universitätsrates der Universität Konstanz bekommen, sondern wurden auch im Rahmen des startsocial Programms ausgezeichnet. Im Juni 2017 wurden wir von Angela Merkel ins Kanzleramt eingeladen und wurden als Teil der Bundesauswahl mit 24 anderen Social Start-Ups geehrt.</p>
<p>In der Gesellschaft nimmt die Debatte über die Chancen und Risiken der Digitalisierung wieder Fahrt auf. CorrelAid möchte in dieser Debatte einen Beitrag leisten und zeigen, wie auch die Zivilgesellschaft von diesen Entwickelungen profitieren kann.</p>
<h3>Ein Blick nach vorne</h3>
<p>Dies waren meine drei persönlichen Highlights aus dem letzten Jahr, weil sie zeigen, was CorrelAid im Kern ausmacht. Es ist aber natürlich noch viel mehr passiert: Unser Netzwerk ist um 60 % gewachsen, wir haben eine schicke neue Website, einen neuen, spannenden Blog und wir haben unser Core Team erweitert. Wir haben viel hinter den Kulissen gearbeitet, um in Zukunft unser Netzwerk besser einbinden zu können. Das war das Ziel, dass wir vor einem Jahr formuliert hatten und dafür haben wir die Grundlagen geschaffen.</p>
<p>Im kommenden Jahr werden vor allem zwei Themen in den Fokus rücken: Die Projektarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit. Wir wollen mehr Projekte durchführen und mehr sozialen Organisationen helfen. Dabei wollen wir neue Wege gehen und versuchen, die geballte Expertise in unserem Netzwerk zu nutzen. Das Ganze wollen wir mit einer besseren Kommunikation unserer Arbeit verbinden. Der Blog und die Website sind dafür erst der Anfang. Wir sind uns bewusst, dass unser Thema sehr technisch sein kann und dass viele Organisationen mit dem Thema Daten erstmal nicht viel anfangen können. Kooperation und Kommunikation sind die beiden Wege, wie wir Daten im Non-Profit-Bereich etablieren wollen: Wir wollen noch besser zeigen, wie Daten einen messbaren und konkreten Mehrwert schaffen können – für die große NGO sowie für den kleinen Verein.</p>
<p>In meinem zweiten Jahr mit CorrelAid durfte ich – wie schon im ersten – tolle Menschen kennenlernen, die mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihrer Expertise die Welt verändern wollen. Wenn ich zurückblicke auf die vielen kleinen und großen Erfolge von CorrelAid, vergesse ich manchmal fast, dass wir ein Team von ausschließlich Ehrenamtlichen sind, die nebenbei Masterarbeiten und Doktorarbeiten schreiben oder 40-Stunden Jobs haben. Die Arbeit, die dieses Team in unsere Mission steckt, ist beeindruckend und inspirierend. In diesem Sinne: Ich freue mich auf das nächste Jahr.</p>
<p>Happy Birthday, CorrelAid.</p>
<hr>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Data Science Stipendium von CorrelAid und IOMIDS (2021)]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/iomids-stipendium21</link>
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            <pubDate>Sun, 19 Sep 2021 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[CorrelAid bietet in Zusammenarbeit mit IOMIDS das Data Science Stipendium an, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine vollständige Übernahme der Kursgebühren für einen der Kurse von IOMIDS.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unseren Netzwerkmitgliedern Möglichkeiten zum Ausbau ihrer Kenntnisse und Skills zu geben, ist eines unserer wichtigsten Ziele bei CorrelAid. Daher freuen wir uns, dass wir in Zusammenarbeit mit <a href="https://iomids.com">IOMIDS</a> - dem Institute of Machine Intelligence &amp; Data Science - das <em>Data Science Stipendium</em> anbieten können, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine Übernahme der Kursgebühren für eine Schulung von IOMIDS.</p>
<p>IOMIDS ist ein spezialisiertes Schulungsinstitut für die Themen Data Science und künstliche Intelligenz und bietet an unterschiedlichen Standorten in Deutschland praxisnahe Kurse mit <a href="https://iomids.com/zertifizierung-als-data-scientist/">Zertifizierung</a> zu den Themen Data Science, Machine Learning und Künstlicher Intelligenz an. Mehr Infos zu IOMIDS findest du <a href="https://iomids.com/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium202109">hier</a>.</p>
<p>Letztes Jahr erhielten bereits fünf CorrelAid-Ehrenamtliche im Rahmen des Stipendiums die Möglichkeit, an Kursen von IOMIDS teilzunehmen.</p>
<p>In der dritten Runde des Data-Science-Stipendiums wählen wir erneut <strong>zwei CorrelAid Netzwerkmitglieder</strong> aus, die an einem der folgenden Kurse teilnehmen können:</p>
<ul>
<li><a href="https://iomids.com/data-science-grundlagen-kurs/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium202109">Data Science Grundlagen Kurs</a> am 25. Oktober 2021</li>
<li><a href="https://iomids.com/neuronale-netze-und-deep-learning-kurs/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium202109">Deep Learning Kurs</a> am 28. und 29. Oktober 2021</li>
</ul>
<p>Alle Kurse finden in Frankfurt/Main (in Laufweite zum Hbf) statt. Reise- und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden. Eine Online-Teilnahme ist prinzipiell auch möglich (z.B. bei Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, …).</p>
<p>IOMIDS möchte Personen fördern, die sich ehrenamtlich engagieren. Bevorzugt (aber nicht nur) werden die Plätze deshalb an Personen vergeben, die sich bereits aktiv im CorrelAid-Netzwerk engagiert haben. Jede Art von Engagement ist hierbei relevant - ob Teilnahme bei oder Organisation von Projekten, Veranstaltungen, Aufbau von Bildungsangeboten, Gestaltung von Newslettern oder Blogbeiträgen etc.</p>
<p>Bewirb dich bis zum  <strong>7. Oktober 2021</strong> unter folgendem <a href="https://iomids.com/datasciencestipendium/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium202109">Link</a>. Bei Fragen melde dich einfach unter <a href="mailto:education@correlaid.org">education@correlaid.org</a>.</p>
<p>Wir freuen uns auf deine Bewerbung!</p>
<p>Dein CorrelAid Education-Team und IOMIDS</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Data Science Stipendium von CorrelAid und IOMIDS (2022)]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/iomids-stipendium22</link>
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            <pubDate>Tue, 19 Apr 2022 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[CorrelAid bietet in Zusammenarbeit mit IOMIDS das Data Science Stipendium an, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine vollständige Übernahme der Kursgebühren für einen der Kurse von IOMIDS.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unseren Netzwerkmitgliedern Möglichkeiten zum Ausbau ihrer Kenntnisse und Skills zu geben, ist eines unserer wichtigsten Ziele bei CorrelAid. Daher freuen wir uns, dass wir in Zusammenarbeit mit IOMIDS - dem Institute of Machine Intelligence &amp; Data Science - das <em>Data Science Stipendium</em> anbieten können, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine Übernahme der Kursgebühren für eine Schulung von IOMIDS.</p>
<p>IOMIDS ist ein spezialisiertes Schulungsinstitut für die Themen Data Science und künstliche Intelligenz und bietet an unterschiedlichen Standorten in Deutschland praxisnahe Kurse mit Zertifizierung zu den Themen Data Science, Machine Learning und Künstlicher Intelligenz an.</p>
<p>In den vergangenen Jahren bekamen bereits sieben CorrelAid-Ehrenamtliche im Rahmen des Stipendiums die Möglichkeit, an Kursen von IOMIDS teilzunehmen.</p>
<p>In der vierten Runde des Data-Science-Stipendiums wählen wir erneut <strong>zwei CorrelAid Netzwerkmitglieder</strong> aus, die an einem der folgenden Kurse teilnehmen können:</p>
<ul>
<li>Data Science Grundlagen Kurs am 9. Mai 2022</li>
<li>Data Science Bootcamp vom 9. bis zum 13. Mai 2022</li>
</ul>
<p>Alle Kurse finden in Frankfurt/Main (in Laufweite zum Hbf) statt. Reise- und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden.</p>
<p>IOMIDS möchte Personen fördern, die sich ehrenamtlich engagieren. Bevorzugt (aber nicht nur) werden die Plätze deshalb an Personen vergeben, die sich bereits aktiv im CorrelAid-Netzwerk engagiert haben. Jede Art von Engagement ist hierbei relevant - ob Teilnahme bei oder Organisation von Projekten, Veranstaltungen, Aufbau von Bildungsangeboten, Gestaltung von Newslettern oder Blogbeiträgen etc.</p>
<p>Bewirb dich bis zum  <strong>27. April 2022</strong> unter folgendem <a href="https://iomids.com/datasciencestipendium/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium">Link</a>. Bei Fragen melde dich einfach unter <a href="mailto:nina.h@correlaid.org">nina.h@correlaid.org</a>.</p>
<p>Wir freuen uns auf deine Bewerbung!</p>
<p>Dein CorrelAid Education-Team und IOMIDS</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Data Science Stipendium von CorrelAid und IOMIDS (2023)]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/iomids-stipendium23</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/iomids-stipendium23</guid>
            <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 12:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[CorrelAid bietet in Zusammenarbeit mit IOMIDS das Data Science Stipendium an, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine vollständige Übernahme der Kursgebühren für das Data Science Bootcamp von IOMIDS.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unseren Netzwerkmitgliedern Möglichkeiten zum Ausbau ihrer Kenntnisse und Skills zu geben, ist eines unserer wichtigsten Ziele bei CorrelAid. Daher freuen wir uns, dass wir in Zusammenarbeit mit IOMIDS - dem Institute of Machine Intelligence &amp; Data Science - das <em>Data Science Stipendium</em> anbieten können, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine Übernahme der Kursgebühren für das Data Science Bootcamp von IOMIDS.</p>
<p>IOMIDS ist ein spezialisiertes Schulungsinstitut für die Themen Data Science und künstliche Intelligenz und bietet konkret in Kooperation mit uns für einen seiner Kurse eine vollständige Übernahme der Kursgebühren.</p>
<p>Für folgenden Kurs wird dabei dieses Mal ein Stipendium vergeben:</p>
<ul>
<li>Data Science Bootcamp vom 12. bis 16. Juni 2023</li>
</ul>
<p>Der Kurs findet in Frankfurt (in Laufweite zum Hbf) statt. Reisekosten und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden.</p>
<p>IOMIDS möchte Personen fördern, die sich ehrenamtlich engagieren. Bevorzugt (aber nicht nur) werden die Plätze deshalb an Personen vergeben, die sich bereits aktiv im CorrelAid-Netzwerk engagiert haben. Jede Art von Engagement ist hierbei relevant - ob Teilnahme bei oder Organisation von Projekten, Veranstaltungen, Aufbau von Bildungsangeboten, Gestaltung von Newslettern oder Blogbeiträgen etc.</p>
<p>Bewirb dich bis zum <strong>5. Juni 2023</strong> um 23:59 Uhr unter folgendem <a href="https://iomids.com/datasciencestipendium/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium202306">Link</a>. Bei Fragen melde dich einfach unter <a href="mailto:education@correlaid.org">education@correlaid.org</a>.  </p>
<p>Wir freuen uns auf deine Bewerbung!<br>Dein CorrelAid Education-Team und IOMIDS</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Data Science Stipendium von CorrelAid und IOMIDS]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/iomids-stipendium24</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/iomids-stipendium24</guid>
            <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 10:35:09 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[CorrelAid bietet in Zusammenarbeit mit IOMIDS das Data Science Stipendium an, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine vollständige Übernahme der Kursgebühren für das Data Science Bootcamp von IOMIDS.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unseren Netzwerkmitgliedern Möglichkeiten zum Ausbau ihrer Kenntnisse und Skills zu geben, ist eines unserer wichtigsten Ziele bei CorrelAid. Daher freuen wir uns, dass wir in Zusammenarbeit mit IOMIDS - dem Institute of Machine Intelligence &amp; Data Science - das Data Science Stipendium anbieten können, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und künstliche Intelligenz für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasst eine Übernahme der Kursgebühren für das Data Science Bootcamp von IOMIDS.</p>
<p>IOMIDS ist ein spezialisiertes Schulungsinstitut für die Themen Data Science und künstliche Intelligenz und bietet konkret in Kooperation mit uns für einen seiner Kurse eine vollständige Übernahme der Kursgebühren.</p>
<p>Für folgenden Kurs wird dabei dieses Mal ein Stipendium vergeben:</p>
<ul>
<li><strong>Data Science Bootcamp vom 22. bis 26. April 2024 (klicke <a href="https://datasciencebootcamp.de/?mtm_campaign=correlaidnews&mtm_kwd=datasciencestipendium202404">hier</a> für mehr Infos)</strong></li>
</ul>
<p>Der Kurs findet in Berlin statt. Reisekosten und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden. Wir würden uns freuen, wenn du nach dem Bootcamp in einem kurzen Interview oder Blogpost von deiner Erfahrung erzählst!</p>
<p>IOMIDS möchte Personen fördern, die sich ehrenamtlich engagieren. Bevorzugt (aber nicht nur) werden die Plätze deshalb an Personen vergeben, die sich bereits aktiv im CorrelAid-Netzwerk engagiert haben. Jede Art von Engagement ist hierbei relevant - ob Teilnahme bei oder Organisation von Projekten, Veranstaltungen, Aufbau von Bildungsangeboten, Gestaltung von Newslettern oder Blogbeiträgen etc.</p>
<p>Bewirb dich bis zum 10. April 2024 um 23:59 Uhr unter folgendem <a href="https://iomids.com/datasciencestipendium/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium202306">Link</a>. Bei Fragen melde dich einfach bei Zoé (<a href="mailto:zoe.w@correlaid.org">zoe.w@correlaid.org</a>).</p>
<p><a href="https://iomids.com/datasciencestipendium/?pk_campaign=correlaidnews&pk_kwd=datasciencestipendium202306">Bewirb dich hier!</a></p>
<p>Wir freuen uns auf deine Bewerbung!</p>
<p>Dein CorrelAid Education-Team und IOMIDS</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Unser Data-for-Good Netzwerk traf sich in Bonn]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/meetup-bonn</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/meetup-bonn</guid>
            <pubDate>Sat, 03 Dec 2016 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Circa 30 engagierte Datenanalyst*innen aus ganz Deutschland kamen vom 25. Bis zum 27. 11.2016 im BonnLab zusammen, um sich über Data4Good auszutauschen, ihre technischen Skills zu erweitern und weiterzugeben und CorrelAid weiterzuentwickeln.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind überzeugt, dass in der Arbeit mit Daten mehr Potential steckt als nur Werbung effektiver zu machen. Wir glauben, dass die Zivilgesellschaft von diesem Potential Gebrauch machen sollte. Wir möchten mit Datenanalyse Gutes tun.</p>
<p>Das war der Grund warum wir mit CorrelAid ein Netzwerk von Datenanalysten und Datenanalyst*innen in Deutschland gegründet haben. Zusammen beraten wir Non-Profit-Organisationen in Deutschland bei Datenfragen und helfen ihnen so ihren Impact zu skalieren. Ein Data-for-Good-Netzwerk in Deutschland kann aber noch viel mehr. Das hat mal wieder unser Meet-Up-Wochenende in Bonn vergangene Woche gezeigt. Circa 30 engagierte Datenanalyst*innen aus ganz Deutschland kamen vom 25. Bis zum 27. 11 im BonnLab zusammen. Das haben wir mitgenommen:</p>
<h3>Es geht um die Leute</h3>
<p>Am Freitag trafen wir uns zu einem Social Event auf dem Bonner Weihnachtsmarkt. Mit dabei waren nicht nur CorrelAid Mitglieder der ersten Stunde, sondern auch viele neue Gesichter. Mit unseren CorrelAid-MeetUps wollen wir genau das erreichen: Leute aus allen Ecken Deutschlands und mit diversen Backgrounds zusammenbringen, die eine Leidenschaft für Daten mitbringen und sich darüber austauschen wollen.</p>
<h3>Es geht um den Austausch von Skills</h3>
<p>Am Samstag stand dann unsere erste Open-Space-Konferenz auf dem Programm. Open-Space ist ein offenes Format bei dem die Teilnehmenden selber bestimmen was angeboten wird und für was sie sich interessieren. Wir haben das Thema der Konferenz „Ein Data-for-Good-Netzwerk für Deutschland“ bewusst breit angelegt und dementsprechend divers waren auch die Sessions die angeboten wurden: Von Sessions zur Projektarbeit bei CorrelAid, über Einführungen in R Packages bis hin zu einer Session zu Mindfulness in der IT.</p>
<p>Dieser Austausch von Skills ist eine weitere Stärke unseres Netzwerks. Es wurden Sessions angeboten bei denen jedeR etwas mitnehmen konnte. So liefen zum Beispiel an einem Zeitpunkt gleichzeitig eine Einführung in R (für Beginner), eine Einführung in das Webscraping mit APIs (für Intermediates) und eine Einführung in Datenvisualisierung mit d3.js (für Fortgeschrittene).</p>
<h3>Weiter geht’s</h3>
<p>Auf der abschließenden Mitgliederversammlung am Sonntag. Gewählt wurden Johannes Müller als Vorsitzender, Vera Schmitt als Stellvertretende Vorsitzende, Jan Kamb als Kassenwart sowie Frie Preu, Yuzhu Zhang, Regina Siegers und Arndt Leininger als Beisitzer. Außerdem haben wir darüber gesprochen wie wir unser Netzwerk deshalb noch stärker einbinden können und all die spannenden Ideen die wir entwickelt haben implementieren können. So viel können wir schon verraten: Wir haben viel vor!</p>
<p>Data-for-Good ist mehr als nur Datenanalyse. Mit diesem inspirierenden Gefühl fährt man jedes Mal nach einem langen Wochenende voller neuer Ideen, neuen Skills und neuen Freundschaften wieder nach Hause.</p>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[#meetup_hh]]></title>
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            <pubDate>Sun, 17 Dec 2017 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[In Hamburg haben wir unser diesjähriges Netzwerk-Meeting gefeiert]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unser Meetup-Wochenende in Hamburg (17. bis 19. November 2017) startete mit Neuland für CorrelAid, das zugleich aber auch eines der Highlights des Meetups werden sollte: am Freitagabend veranstalteten wir einen „Datendialog“. Die Idee dahinter ist es, sich in Kleingruppen mit Vertreter*innen gemeinnütziger Organisationen zusammenzusetzen, um erste Pläne für eine mögliche Zusammenarbeit herauszuarbeiten. Das hat wundervoll funktioniert! In vier Gruppen haben wir mit Youth For Understanding, Integreater, Waldmenschen, und Fairtrade diskutiert und geplant:</p>
<h2><strong>Youth For Understanding</strong></h2>
<p>Am Freitag haben wir uns also mit Christoph von der gemeinnützigen Schüleraustausch-Organisation Youth for Understanding e.V. (YFU) unterhalten. YFU ist mit dem konkreten Anliegen an CorrelAid herangetreten, die in ihrer Austauschdatenbank gesammelten Gastfamilien in einer Art „Ampelsystem“ zu kategorisieren, um zukünftig systematischer neue Gastfamilien anwerben und gezielte Kampagnen in Sozialen Medien launchen zu können. Darüber hinaus ist es für YFU von Interesse, eigene (qualitative) Daten zu erheben, um Gründe für eine Zu- oder Absage möglicher Gastfamilien zu ermitteln. Nach einer vertiefenden Diskussion über mögliche Herangehensweisen und Lösungsstrategien konnten wir beim Datendialog letztlich eine Vorabeinigung mit Christoph über ein längerfristig angelegtes Projekt erzielen, um YFU bei der Akquise von Gastfamilien zu unterstützen.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/34fefc0f-57e7-4a18-9459-6db3d33b47b2?width=1200&height=800" alt="Zwei Personen sitzen an einem Tisch und unterhalten sich."></p>
<h2><strong>InteGREATer</strong></h2>
<p>Beim Datendialog mit InteGREATer hatten wir die Möglichkeit, uns mit einer tollen, deutschlandweiten Organisation im Bereich Integration auszutauschen. Die InteGREATer “nehmen Integration persönlich”, indem Sie Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund von ihren Erlebnissen berichten. Ob sie das Ziel, diesen Jugendlichen ihr Potential und die damit verbundenen Chancen in unserem Bildungssystem aufzuzeigen, erreichen, will InteGREATer in Zukunft genauer evaluieren. Zusammen mit Kea vom Projektbüro Hamburg und engagierten Data Scientists aus unserem Netzwerk haben wir die Wirkungslogik der Organisation besprochen und unterschiedliche Ansätze für die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen definiert. Hierbei wurde besonders intensiv über partizipative Evaluationsmethoden und die besonderen Voraussetzungen bei der Arbeit mit Kindern gesprochen. Es entwickelte sich, zur großen Freude aller, am Ende des Workshops eine Kooperation zwischen dem Projektbüro und der Hamburger Lokalgruppe von InteGREATer, um diesen Prozess auf lokaler Ebene in Zukunft gemeinsam zu gestalten.</p>
<h2><strong>Waldmenschen</strong></h2>
<p>Die Waldmenschen eG forsten Panama seit 1994 wieder auf. Seit einigen Jahren werden auch Daten über die Bäume gesammelt. Wie schnell sie wachsen, wie sie sich entwickeln, wo sie wachsen und noch vieles mehr. Doch liegen die Daten meist unstrukturiert und in Papierformat vor. Im Datendialog haben wir diskutiert, was wir gemeinsam mit den Daten machen können, um die Waldmenschen zu unterstützen und ihren Impact zu skalieren. Im ersten Schritt besprachen wir, wie wir die Daten nutzbar machen können. Als Lösungsansatz haben wir eine mögliche Struktur für eine Baumdatenbank besprochen, um die Daten in eine strukturierte Form zu bringen. Im zweiten Schritt entwickelten wir Visualisierungskonzepte, wie die Waldmenschen ihre Daten nutzen können, um einen Überblick über das Wachstum der Bäume zu erhalten. Wir diskutierten mögliche Ansätze, Wachstumsprognosen für jede Baumart zu berechnen, zu analysieren, welche Baumart wo am besten wächst und warum, und wie man die Ergebnisse in der Webseite einbinden kann. Niklas von den Waldmenschen freute sich sehr über die Lösungsansätze – sobald die Daten digitalisiert vorliegen, können wir mit dem Projekt beginnen.</p>
<h2><strong>Fairtrade</strong></h2>
<p>Im vierten Workshop sprachen wir mit Miyako Takahashi von Fair Trade International, die dort im Bereich Monitoring, Evaluation and Learning arbeitet. Dort laufen alle Daten der Organisation über Produktion, Verkauf und Audits zusammen. Wir sprachen mit Miyako über Möglichkeiten, diese Daten für die Öffentlichkeitsarbeit zu visualisieren, und wie sie effizienter gesammelt werden können.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/4d6df864-8059-4a84-b704-2dd4523d5430?width=1200&height=800" alt="Eine Person sitz vor einem Laptop und schaut mit einer andern Person zusammen auf den Bildschirm. Die andere Person steht gebeugt. Beide sehen konzentriert aus."></p>
<hr>
<h2><strong>#smarterday</strong></h2>
<p>Am Samstag stand unser Open Space auf dem Plan (und viel Kaffee für jene, die am Abend vorher noch Hamburg erkundeten). Unter dem Motto “Saturday is #smarterday” haben wir uns gegenseitig in kleinen, auch spontanen Sessions ein bisschen schlauer gemacht, natürlich in Räumen, die wir mit R-Release-Codenames umtauften. Von Einführungen in R und Python, über Machine Learning, Datenvisualisierung, und Webscraping, bis zum Ausprobieren von Raspberry Pis und Einblicken in Sprachverarbeitung konnten alle jungen Datenbegeisterten etwas mitnehmen, ob Profi oder Anfänger – und ganz egal, wie viel Vorerfahrung mitgebracht wurde. Der Open Space wurde abgerundet mit Pizza, wo sich CorrelAid-Menschen aus derselben Region kennenlernen und vernetzen konnten – hoffentlich entsteht dadurch die ein oder andere Lokalgruppe! Einige von uns haben den Tag gemeinsam im Karolinenviertel ausklingen lassen. Hamburg war eine gute Wahl!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/ca1c186c-b294-4c2a-8af5-d2d87a456a71?width=1200&height=800" alt="Zwei Menschen sitzen vor einem Laptop und schauen konzentriert auf etwas auf dem Bildschirm."></p>
<h2><strong>#WeAreCorrelAid</strong></h2>
<p>In der Mitgliederversammlung am Sonntag wurde der neue Vorstand gewählt, aber auch konkrete Themen wie Datenschutz besprochen. Danach haben wir in kleineren Workshops an Strategiefragen gearbeitet. Dabei wurden der Aufbau der Local Chapters, die Projektaquise, die Website, die Einbindung der Mitglieder, Finanzierungsfragen, und natürlich die Frauenförderung diskutiert und bearbeitet.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/200a816c-fc03-41e7-856f-3a45737b64a4?width=1200&height=800" alt="Mehrere Menschen stehen einander zugewandt. Zwei Personen schauen auf eine dritte, die gestikuliert. Im Hintergrund meldet sich eine Person."></p>
<p>Insgesamt war der Meetup in Hamburg ein großer Erfolg. Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen, die an diesem Wochenende dabei waren und mitgearbeitet haben, und an <strong>fritz cola</strong> und <strong>Selo Soda</strong> für die Unterstützung!</p>
<hr>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Das Meetup in Mannheim]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/meetup-mannheim</link>
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            <pubDate>Wed, 02 Jan 2019 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Eindrücke von unserem jährlichen Get-together]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><em>Meine Erfahrung als Neuling auf dem Meetup in Mannheim - und eines der besten Wochenenden seit langer Zeit. Aber der Reihe nach.</em></p>
<p>Ich stehe seit circa anderthalb Jahren auf dem <a href="/newsletter">Mailverteiler</a> von CorrelAid und lese regelmäßig die Blogbeiträge. So auch die Ankündigung zum Meetup in Mannheim vom 30.11. bis zum 2.12.2018. Ausschlaggebend für meine Anmeldung war meine Neugier und der Wunsch, mich mit anderen Menschen mit ähnlichen Interessen (alles mit Daten) zu treffen, denn die meisten kannte ich nur von Twitter oder aus dem Slack-Channel von CorrelAid. Also buchte ich ein Bahnticket, um die Jugendherberge hatte sich CorrelAid schon gekümmert.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/c1ba87e2-e27d-412c-9cc4-4fd6942b458f?width=1352&height=768" alt="Bild eines Seminarraums in einer Universität. Ca. 20 Personen sitzen an Tischen und hören der vortragenden Person zu, die vorne sitzt. Auf der Leinwand hinter dieser Person ist der geteilte Bildschirm der Person zu sehen. RStudio ist geöffnet. Die meisten Personen haben Laptops vor sich. "></p>
<p>Sprung zum 30.11. Freitags nach der Arbeit mache ich mich auf den Weg. Natürlich: Wie man um die Uhrzeit (Feierabendverkehr) erwarten kann, kommt die Bahn verspätet an. Dass ich noch nie in Mannheim war, ist auch nicht von Vorteil. Deshalb komme ich zu spät. Zu meiner Überraschung werde ich von Johannes am Treffpunkt auf dem Uni-Gelände in Empfang genommen, er sagt etwas wie „Du bist noch einer von den Pünktlichen“. Ich bin auf dem Weg in einen Raum, in dem ich niemanden kenne. Eigentlich bin ich von sowas kein großer Fan, aber ich hatte mich angemeldet - und dann muss ich da auch durch. Als ich im Raum ankomme unterhalten sich die Leute schon kräftig. Dennoch werde ich bemerkt und herzlich in Empfang genommen. Den einen oder anderen „kenne“ ich von Twitter. Dazuviele mir bisher unbekannte Gesichter - aber alle super freundlich.</p>
<h2>JavaScript und Neuronal Networks</h2>
<p>Normalerweise bin ich kein Fan von Vorstellungsspielen, aber das von CorrelAid ist ein großer Spaß. So lerne ich beispielsweise Jasmin kennen, die nun auch im Vorstand ist und an dem Wochenende einen Podcast aufgenommen hat. An diesem Abend ziehen wir fast alle weiter und nehmen in Mannheim das ein oder andere Bierchen zu uns. Wir lachen viel und ich lerne weiter Leute kennen. Nach einer eher kurzen Nacht gibt es samstags die verschiedensten Vorträge von Mitgliedern. Weil es so viele sind, laufen sie parallel und man muss sich entscheiden. Ich entscheide mich für einen Vortrag von Frie zu GitHub, einen Vortrag von Damon zu Text Mining, JavaScript von Jan und Frie und Convolutional Neural Networks mit Keras von Chris.</p>
<h2>Kaffee und Mate</h2>
<p>Alle Vorträge bringen mich weiter, GitHub und JavaScript sind praktische Tools, von denen man gehört haben sollte. Text Mining sowie Neural Networks können meiner Meinung nach auch wichtig für die Arbeit bei CorrelAid sein. Ich bin überrascht, wie viele verschiedene Vorträge von Mitgliedern gehalten werden und ich hätte gerne auch all die anderen gesehen, aber leider lässt die Zeit das nicht zu. Mittags und abends gibt es leckeres Essen. Nach dem Abendessen haben wir uns festgequatscht, sodass wir unser eigentliches Ziel, den Mannheimer Weihnachtsmarkt nicht mehr schaffen. Wir sind dann direkt in eine Bar, wieder ein sehr heiterer Abend. Wir sprechen und diskutieren über alles Mögliche, sogar Kartentricks werden gezeigt. Mir aber bleibt im Kopf was Johannes zum bisherigen Verlauf des Meetups sagt. Ihm habe gefallen, dass alle so interessiert an den Themen der Vorträge sind, dass nicht nur währenddessen eifrig diskutiert wird, sondern auch noch danach in Pausen. Fast alle haben wenig geschlafen, aber das interessierte keinen (Mate und Kaffee halfen ein wenig).</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/6aa2a4c2-862c-48dd-87b5-7e776737894a?width=1460&height=916" alt="Bild eines Seminarraums. Eine Person steht vorne und erklärt einer Gruppe von ca. 10 sitzenden Personen etwas. Im Hintergrund die an die Leinwand geworfenen Folien. Alle Personen haben einen Laptop vor sich. "></p>
<p>Sonntags ist die Jahreshauptversammlung. Vorher hatte es ein phänomenales Frühstück gegeben. Nach der Hauptversammlung wird mir klar, dass dieses Wochenende bald vorbei ist und mit dem Ende auch alle Leute, die ich kennengelernt habe, wieder nach Hause fahren. Regina beantwortet nach der HV Fragen zu den Local Chapters. Danach verabschiede ich mich in Richtung Hauptbahnhof. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sitze ich in der Bahn. Ich kann es nicht lassen, im Slack meinen Dank an eines der schönsten Wochenenden seit langem kundzutun und vielen Dank an alle Teilnehmer und speziellen Dank an die Organisatoren zu sagen. Ich werde mich lange an dieses Meetup erinnern.</p>
<p>Am Ende bleibt mir nur, jedem zu empfehlen, ein solches Event mitzumachen. Ich für meinen Teil werde nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein. Neben dem ganzen Spaß hat es mich motiviert. Ich werde mich auf Projekte bewerben, selbst überlegen, ob ich Ideen für Projekte habe und mich einbringen, wo ich es zeitlich schaffe. Am Ende war es eine großartige Erfahrung, die ich nicht vermissen möchte.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Newsletter 2016]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/newsletter-2016</link>
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            <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[In unserem Newsletter für Februar 2016 erfahrt ihr alles über unsere strategischen Pläne, Core-Team Initiativen, derzeitige Projekte und vieles mehr.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Daten-Enthusiast*innen,</p>
<p>wir präsentieren: den neuen CorrelAid Newsletter! Wir hoffen, ihr habt viel Spaß mit unserer aufgehübschten Version. Dieses Mal dreht sich alles um unsere Vorstandsklausur, Pläne für 2016, Projekte, Projekte und Projekte. Aber lest selbst!</p>
<h3>Editorial</h3>
<p>“Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?”</p>
<p>Jeder kennt diese Frage aus Bewerbungsgesprächen und auch wenn Sie sich auf den ersten Blick ein wenig generisch anhören mag, so ist es doch eine legitime und wichtige Frage. Es ist auch eine Frage die sich jeder stellt, insbesondere am Anfang eines neuen Jahres. Was will ich im kommenden Jahr gelernt, getan und erreicht haben?</p>
<p>Wir bei CorrelAid haben uns diese Frage auf unserer Vorstandsklausur Ende letzten Jahres in Frankfurt auch gestellt (siehe Vorstandsklausur). Wie soll sich CorrelAid weiterentwickeln? Wie können wir unsere Projektarbeit weiter skalieren? Und wo wollen wir in einem Jahr stehen?</p>
<p>Nachdem wir das letzte Jahr zu großen Teilen unserer Projektarbeit gewidmet haben, und diese ins Rollen gebracht haben (siehe Projekte), soll im kommenden Jahr vor allem die CorrelAid Community im Mittelpunkt stehen – also Ihr! Auf unserer Mailing-Liste finden sich mittlerweile fast 300 Datenanaylst*innen aus ganz Deutschland und darüber hinaus mit teilweise sehr diversen Background. So bietet unser Netzwerk jetzt schon ein riesiges Potential! Und genau an dieser Stelle wollen wir ansetzen, um euch besser zu vernetzen, weitere Daten-Begeisterte anzuziehen und in ganz Deutschland mit noch mehr Projekten großartigen Non-Profits zu helfen.</p>
<p>Wie unsere Pläne aussehen und wie Ihr dabei ins Spiel kommt, findet ihr unter der Überschrift Pläne für 2016. Aber nicht nur die Projektarbeit und die Vernetzung wollen wir weiter vorantreiben, sondern wir planen auch neue Workshop-Formate und Informationsveranstaltungsangebote, um Studierende für Daten zu begeistern.</p>
<p>Im Namen des CorrelAid-Teams wünsche ich euch ein erfolgreiches Jahr 2016. Wir hoffen nicht nur, dass ihr uns auch weiterhin so toll unterstützt, sondern auch, dass wir einige von Euch im kommenden Jahr auch einmal persönlich kennen lernen können.</p>
<p>Mit den besten Grüßen</p>
<p>Euer Johannes</p>
<h3>Bericht Workshop</h3>
<p>Always start with the why ist die Kernbotschaft des Unternehmensberaters und Motivationscoaches Simon Sinek. Seine These ist, dass wenn man Leute inspirieren und motivieren möchte etwas zu tun, dann sollte man ihnen nicht zuerst sagen Was sie tun sollen, sondern Warum sie etwas tun sollen.</p>
<p>Unter diesem Motto stand der Workshop “We</p>
<p>Im ersten Teil des Workshops beantwortete Johannes Müller – Gründer von CorrelAid und Initiator des Workshops – zunächst die Frage nach dem Warum: In Zeiten von rasant wachsenden Datenmengen ist die Fähigkeit mit diesen umzugehen und den Sinn in ihnen zu finden enorm wichtig. Daten sind dabei nicht nur im privaten Sektor von großer Bedeutung, sondern werden zunehmend auch für den öffentlichen Sektor und die Zivilgesellschaft relevant. Im Anschluss stellten Simon Munzert (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Umfrageforschung) und Lukas Kawerau (MA Politik- und Verwaltungswissenschaften) ihre eigenen Projekte zu den Themen Datenerhebung im Internet und Daten in der Flüchtlingskrise vor. Abgeschlossen wurde der erste Teil durch die Vorstellung von CorrelAid und einen Überblick darüber, wie der Verein der Zivilgesellschaft hilft das Potential von Daten auszuschöpfen.</p>
<p>Nach einer Pause mit Snacks und Getränken, die von der Fachschaft Politik- und Verwaltungswissenschaften gesponsert wurden, hatten die Studierenden im zweiten Teil die Möglichkeit selber die ersten Schritte in der angewandten Datenanalyse zu gehen. In einer interaktiven Einführung in das Statistikprogramm R konnten die theoretischen Kenntnisse aus den Vorlesungen, unter Anleitung von unserer Frie, praktisch an einem spannenden Datensatz angewendet werden.</p>
<p>Beendet wurde der Workshop am Dienstagabend mit der Ermunterung die großartigen Möglichkeiten, die der Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaften hinsichtlich Methoden und Statistik bietet, zu nutzen. Datenanalyse-Skills sind insbesondere für Sozialwissenschaftler*innen eine große Chance; und das nicht nur im Studium.</p>
<h3>Pläne für 2016</h3>
<p>Was steht nun 2016 an? Wie schon im Editorial erwähnt, steht Ihr dieses Jahr im Mittelpunkt. Durch eine neue Dezentralisierungsstrategie wollen wir noch mehr von euch einbinden und euch die Möglichkeit geben, bei euch vor Ort aktiv zu werden und Daten für den guten Zweck zu nutzen. Außerdem wollen wir neue Wege bei der Projektarbeit bestreiten, unsere Frauenförderung ausbauen und gezielt noch mehr Leute für CorrelAid begeistern.</p>
<h4>Dezentralisierung</h4>
<p>Derzeit betreuen wir fünf großartige Projekte. Da geht aber noch mehr! Die Frage ist nur wie, ohne einen Qualitätsverlust unserer Dienstleistungen in Kauf nehmen zu müssen? Unsere Antwort darauf heißt Dezentralisierung der Organisation. Wir wollen im Jahr 2016 lokale CorrelAid Chapter in verschiedenen Städten aufbauen – angefangen mit den Städten, in denen wir jetzt schon stark vertreten sind: Duisburg, Konstanz, Berlin, Bremen. Was erhoffen wir uns davon? In einem CorrelAid Chapter können lokal Workshops und Informationsveranstaltungen angeboten werden. Chapter können eigenständig Hackathons mit lokalen Organisationen durchführen und langfristig auch eigene Projekte anstoßen. Dadurch können wir mehr Datenanalyst*innen einbinden, das Commitment steigern, die Projektarbeit skalieren und CorrelAid noch bekannter machen. Der CorrelAid Vorstand und das CorrelAid-Deutschland Team fungieren dabei als zentrale Anlaufstelle für die Chapter, stellt alle notwendigen Dokumente und Templates bereit und koordiniert die Kommunikation und den Austausch über Chapter hinweg. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht weiterhin deutschlandweite Projekte durchführen werden. Ganz im Gegenteil: Wir haben schon zahlreiche Ideen, wie wir neue Wege bestreiten können Datenanalyse für den guten Zweck zu nutzen. Wenn euch das anspricht und ihr euch vorstellen könntet in eurer Stadt ein CorrelAid Chapter zu starten, dann würden wir uns sehr über eine Mail (an: <a href="mailto:johannes.m@correlaid.org">johannes.m [at] correlaid.org</a>) freuen!</p>
<h4>Frauenförderung</h4>
<p>Weiterhin wollen wir verstärkt einen Fokus auf die Förderung von Frauen in unserem Netzwerk legen. Hier wollen wir zum einen Workshops für Datenanalyst*innen anbieten und zum anderen in unserer Projektarbeit mit neuen Konzepten Aufmerksamkeit für das Thema generieren.</p>
<h4>Professionalisierung</h4>
<p>Intern steht die weitere Institutionalisierung und Professionalisierung an. Wir wollen nachhaltige Strukturen schaffen, mit denen wir CorrelAid auch langfristig größer machen und weiterentwickeln können. Wir wollen außerdem mit einem neuen IT-Konzept unsere Arbeit unabhängiger von kommerziellen Cloud-Anbietern machen und auch im Bereich Datensicherheit noch besser aufgestellt sein.</p>
<h4>Outreach</h4>
<p>Zusätzlich werden wir Anfang des neuen Jahres auf verschiedenen Veranstaltungen im Bereich Digitalisierung vertreten sein und unsere Vision von einer dateninformierten Zivilgesellschaft teilen. Außerdem wollen wir unser Netzwerk noch größer machen: Mittlerweile umfasst es über 270 Mitglieder und wächst stetig weiter, obwohl wir momentan keine aktive Werbung betreiben. 2016 wollen wir unser Netzwerk deutlich erweitern und wieder aktiv um Netzwerkmitglieder werben. Dabei wollen wir insbesondere verstärkt Mitglieder aus den MINT-Fächern für uns gewinnen. Wenn ihr uns dabei helfen wollt oder Ideen habt, wie wir neue Mitglieder werben können, dann schreibt uns ebenfalls gerne eine Mail (an: <a href="mailto:lisa.s@correlaid.org">lisa.s [at] correlaid.org</a>)</p>
<p>Neben all diesen Plänen wollen wir auch dieses Jahr wieder zwei große Community-Treffen veranstalten, zu denen ihr alle ganz herzlich eingeladen seid. Informationen zu unserem nächsten deutschlandweiten Meet-Up im Mai werdet ihr bald von uns bekommen!</p>
<h3>Vorstandsklausur</h3>
<p>Mitte Dezember traf sich der Vorstand in Frankfurt, um die grundlegende Ausrichtung von CorrelAid im Detail zu diskutieren. Wie schon im Editorial genannt, stand die Frage der generellen Ausrichtung im Mittelpunkt. Das Ziel der Vorstandsklausur war es, eine gemeinsame Vision von CorrelAid zu schaffen, die die grundlegende Richtung der zukünftigen Entwicklung von CorrelAid enthält. Zunächst hat der Vorstand den aktuellen Standpunkt von CorrelAid anhand einer SWOT-Analyse evaluiert. Vor allem im Bereich Datenschutz und Datensicherheit sind Risiken zu verzeichnen, welche es zu beheben gilt. Dennoch hat CorrelAid viel Potential zu wachsen. Dies ist vor allem anhand der positiven Resonanz durch die Projektanfragen und durch das rasante Wachstum des CorrelAid-Netzwerkes auszumachen. Dieses Potential wollen wir nutzen. CorrelAid soll kein kleiner Verein bleiben, die Vision von CorrelAid ist eine Organisation, die nachhaltigen Impact in der Gesellschaft und möglicherweise in ferner Zukunft Arbeitsplätze schaffen kann.</p>
<p>Weitere Themen wie neue Projektideen, Unternehmenskooperationen, Profil der Auftraggeber und Frauenförderung wurden diskutiert. Neue Projektideen wie Datenjournalismus, Hackathons, Coding Competitions und “Statistik des Monats” wurden vorgestellt. Unternehmenskooperationen werden grundsätzlich als sinnvoll erachtet, doch gestaltete sich die Auswahl der möglichen Kooperationspartner etwas schwieriger. Mozilla, Posteo, Incredible Machine und Open Society Fundation wurden als mögliche Kooperationspartner ausgewählt.</p>
<p>Das Profil zukünftiger Auftraggeber gestaltet sich nach folgenden Kriterien: Auftraggeber sollen non-profit Organisationen sein und hauptsächlich in den Bereichen Bildung, Demokratie, Armutsbekämpfung, Gesundheit, Menschenrechte, Geschlechterdiskriminierung, Open Source/Open Data tätig sein.</p>
<p>Zum Thema Frauenförderung diskutierte der Vorstand Möglichkeiten, um den Gender-Gap im technologischen Bereich zu reduzieren. Mit CorrelAid wollen wir das Interesse an Daten generell und vor allem für Frauen fördern, zur Debatte stehen Projekte im Gender-Bereich, Projekte für Datenanalyst*innen und Workshops für Datenanalyst*innen. Jedoch soll mit Hilfe eines Fragebogens zunächst das generelle Interesse an solchen Angeboten unter den weiblichen Mitgliedern unseres Netzwerkes evaluiert werden. Abschließend wurde das Thema Dezentralisierung aufgegriffen und welche Funktion und Aufgaben Lokalgruppen haben. In Lokalgruppen sollen vor allem lokale Projekte, Workshops, Data Dives und die lokale Vernetzung gefördert werden, während auf deutschlandweiter Ebene dezentrale Projekte durchgeführt werden und Bereiche wie Public Affairs, Sponsoring und Mitgliederversammlungen vorrangige Relevanz haben.</p>
<p>Das Meet-up des Vorstandes war ein wichtiges Wochenende hinsichtlich der Diskussion der generellen Ausrichtung von CorrelAid. Nun hat der Vorstand Grundpfeiler erarbeitet, auf denen aufgebaut werden kann und eine Vision von CorrelAid geschaffen, an deren Umsetzung wir arbeiten können.</p>
<h3>Projekte, Projekte, Projekte</h3>
<p>Kaum war das Pilotprojekt abgeschlossen, standen wir schon mit den nächsten Projekten in den Startlöchern. Noch im Jahr 2015 liefen Projekte für die Organisationen Ashoka und openpetition.de an. Außerdem vermittelten wir der Organisation OneWeekStudent eine Analystin. Diesen Monat kam dann noch die Vermittlung eines Analysten für BreakOut hinzu. Ingesamt laufen also nun Projekte für vier Organisationen und bald kommt ein fünftes hinzu. Zusammen mit streetfootballworld werden wir im Februar und März drei Workshops in Berlin durchführen. Die Ausschreibung dafür läuft noch bis zum 25. Januar. Wenn ihr Interesse habt, an dem Projekt teilzunehmen, dann füllt das Formular unter <a href="http://is.gd/ca%5C_streetfootball">http://is.gd/ca\_streetfootball</a> aus.</p>
<p>Die Beratungsprojekte für OneWeekStudent und BreakOut kamen relativ spontan zu stande. Hier haben wir jeweils eineN AnlystIn pro Organisation vermittelt. Die Organisation **OneWeekStudent** haben wir im Social Impact Lab in Berlin kennengelernt. OWS ermöglicht Studieninteressierten und Studierenden in Deutschland über ein Onlineportal “Schnupperwochen” an allen akkreditierten Hochschulen Deutschlands zu vereinbaren. Dabei begleiten Studieninteressierte ihre studentischen Gastgeber eine Woche lang durch den Studienalltag und lernen alle Facetten einer typischen Hochschulwoche ihres Wunschfaches kennen. OWS haben sich, um weiter zu wachsen, für ein EXIST-Gründerstipendium beworben. Unser Netzwerkmitglied Rahel Becker hat, durch uns vermittelt, für OneWeekStudent Nutzerdaten ausgewertet, damit diese in ihre Bewerbung einfließen können. Rahel studiert Soziologie im Master in Mannheim und wird OneWeekStudent auch über die EXIST-Bewerbung hinaus unterstützen.</p>
<p>Erst vor kurzem ging unsere Ausschreibung für BreakOut zu Ende. Diese Organisation hat ebenso wie wir die Think Big Pro Förderung gewonnen. Bei BreakOut (<a href="http://break-out.org/">http://break-out.org/</a>) werden 2016 zum 3. Mal Teilnehmer*innen in Zweierteams dazu aufgefordert, sich ab Startschuss des Events binnen 36 Stunden so weit wie möglich vom Startort (bisher: München, ab 2016 auch Berlin) zu entfernen. Dabei gilt es, für das Reisen kein Geld auszugeben. Im Vorfeld akquirieren die einzelnen Teams eigene Sponsoren, die pro gereistem Kilometer und für das Erfüllen bestimmter Challenges einen vorab festgelegten Betrag spenden. Die gesammelten Spendengelder gehen an das DAFI-Programm der UNO-Flüchtlingshilfe, welches Flüchtlingen ein Studium ermöglicht. Auf der Website von BreakOut kann man den Fortschritt aller Teams verfolgen, den diese über eine Handy-App mitteilen. Unser Netzwerkmitglied Benedikt Schoenhense wird BreakOut beim Umbau ihrer Website beraten. Benedikt ist Doktorand im Imperial College in London und forscht zu Neuroscience und Machine Learning.</p>
<p>Die Vermittlung einzelner Analyst*innen in beratender Funktion hat sich relativ spontan ergeben. Sie ist aber ein probates Mittel, um möglichst viele Organisationen möglichst wirkungsvoll im Rahmen unserer Ressourcen zu unterstützen. Jedoch erhalten wir auf Ausschreibungen für einzelne Positionen nicht so viele Interessensbekundungen wie für die Projektteams. Wir werden daher prüfen, ob, und wenn ja wie, wir dieses Format weiter ausbauen. Unsere Kerntätigkeit bleibt aber die Projektarbeit. Zwei Projekte sind bereits gestartet, ein weiteres befindet sich gerade in der Ausschreibung.</p>
<h4>openpetition.de</h4>
<p>openpetition.de ist eine Plattform, auf der Bürgerinnen und Bürger Petitionen zu allen, für sie wichtigen, Themen Petitionen schalten können. openpetition.de hat sich dabei zum Ziel gesetzt, den Stimmen der Bürgerinnen und Bürger mehr Gehör zu verschaffen und den Austausch zwischen Politik und Zivilgesellschaft zu fördern. Der Kontakt zu openpetition.de kam durch unser Auftaktwochenende im Oktober in Berlin zu stande. openpetition.de war so freundlich uns die Petitionsdaten von ihrer Website – natürlich anonymisiert – für unseren Hackathon, am Sonntag des Kick-Off-Wochenendes, zur Verfügung zu stellen. An diesem Sonntag haben wir mehrere Gigabyte Daten bearbeitet, analysiert, visualisert und die Ergebnisse am Nachmittag einem Vertreter von openpetition.de vorgestellt. Daraus enstand unser nun laufendes Projekt. Ein fünfköpfiges Team wird nun für openpetition.de eine Petent*innenbefragung konzipieren und durchführen. Dazu trifft sich das Projektteam dieses Wochenende mit openpetition.de in Berlin. Das Projektteam sind Stephan, Lena, Regina, Rieke und Younes. Stefan Haußner ist unser Projektleiter und studiert im Master Survey Methodology an der Universität Duisburg. Außerdem ist er dort Studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl. Lena Steinle hat an der LMU München Medien- und Kommunikationsforschung studiert und arbeitet nun in der Marktforschung. Dort arbeitet sie praktisch täglich mit Umfragedaten. Regina Weber ist Doktorandin an der Universität Duisburg-Essen, hält sich aber gerade in Oslo auf. Im Rahmen ihrer Promotion führt sie eine eigene Umfrage durch. Rieke Osthues hat an der Universität Trier und der Freien Universität Berlin Psychologie studiert und arbeitet nun in der Marktforschung bei Zalando. Dort arbeitet man auch schon mal mit zehntausenden Datenpunkten. Younes Saidani studiert im Bachelor an der University of Oxford einen wirklich klassischen Britischen Studiengang, den auch schon einige Cabinet Members belegten: Philosophy, Politics and Economics. Er engagiert sich in Oxford in mehreren Student Societies.</p>
<h4>Analysen für Ashoka</h4>
<p>Ashoka ist eine Organisation die sich auf die Förderung sozialen Unternehmer*innentuns spezialisiert hat. Mit ihrem “Programm Engagement mit Perspektive” (PEP) hat Ashoka schon mehr als 600 engagierte Menschen zwischen 16 und 27 Jahren aus über 300 Projekten gefördert. Für Ashoka werden wir Auswertung ihrer Bewerber*innendaten – natürlich anonymisiert – übernehmen. Momentan beschäftigt sich ein Team aus zwei Analyst*innen mit der Aufbereitung der Daten und bereitet einen Workshop mit den Auftraggeber*innen vor. Unser Team sind Stephan Paetz und Franziska Quoß. Stephan ist studierter Sozialwissenschaftler und arbeitet nun bei evalag, der Evaluationsagentur Baden-Württemberg in Mannheim. Franziska studiert Politics, Administration &amp; International Relations an der Zeppelin Universität Friedrichshafen und hat dort schon als Studentische Hilfskraft in Forschung und Lehre mitgearbeitet. Bald wird eine Ausschreibung folgen, um das Team zu erweitern.</p>
<h4>Straßenfußball, Schnittchen und Statistik</h4>
<p>Momentan läuft noch unsere Ausschreibung für unser Projekt für streetfootballworld. Hinter dem langen Namen verbirgt sich ein Netzwerk das weltweit 109 gemeinnützige Organisationen in 66 Ländern, die Fußball als treibende Kraft für sozialen Fortschritt einsetzen, vernetzt. Rund um das Netzwerk versammelt streetfootballworld Partner aus dem privaten und öffentlichen Sektor, die streetfootballworld Netzwerkmitglieder durch die Zuführung von Finanzmitteln, physische Infrastruktur und die Ermöglichung von Online-und Offline-Plattformen für einen gegenseitigen Wissenstransfer nachhaltig stärken. Gemeinsam erreicht das streetfootballworld Netzwerk jährlich über eine Million benachteiligte Kinder und Jugendliche und bereitet sie auf ihre jeweils größten Herausforderungen abseits des Platzes vor. Das Team von streetfootballworld möchte durch einen strukturierten Dialog mit der Data Science Community organisationsübergreifend ungenutztes Datenpotenzial und Innovationsräume für Datenprojekte identifizieren, die streetfootballworld einen inkrementellen Übergang zu einer datengetriebene Organisation ermöglichen. Bei unserem Projekt für streetfootballworld handelt es sich um kein klassisches Datenanalyse-Projekt, sondern um drei Workshops in Berlin während derer wir zusammen mit streetfootballworld erarbeiten wollen, welches Potential sich einer internationalen NGO wie streetfootballworld durch Daten und Datenanalyse bietet. Alle Workshops finden unter der Woche abends vor Ort bei der NGO in Berlin-Moabit statt und sind daher vor allem für AnalystInen aus dem Raum Berlin geeignet. Leider können wir keine Fahrtkosten übernehmen. Die Ausschreibung für dieses Projekt läuft noch bis Montag, den 25. Januar 2016. Wenn Du Interesse hast, an diesem Projekt mitzuarbeiten, dann bekunde hier Dein Interesse: <a href="http://is.gd/ca%5C_streetfootball">http://is.gd/ca\_streetfootball</a></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Ein Blick in unsere Projektarbeit]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/overview-projektarbeit</link>
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            <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[In dieser kurzen Bestandsaufnahme erfahrt ihr alles zu den Data4Good Projekten, die CorrelAid seit der Gründung vor 1,5 Jahren umgesetzt hat oder derzeit umsetzt.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Über eineinhalb Jahre gibt es CorrelAid jetzt schon. Höchste Zeit für eine kurze Bestandsaufnahme, denn seitdem im Februar 2015 das Gründungsteam zusammen kam, ist viel passiert. Mittlerweile sind über 300 Mitglieder in unserem Netzwerk aktiv und erhalten die Ausschreibungen für unsere Projekte. Mittlerweile sind dies drei laufende und drei abgeschlossene Projekte. An dieser Stelle möchten wir euch kurz aus den abgeschlossenen Projekten berichten.</p>
<p>Unser Pilotprojekt haben wir im Sommer 2015 durchgeführt und auf unserer Kick-Off-Veranstaltung im Oktober in Berlin vorgestellt. Unser erster Auftraggeber war der Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nord aus Hamburg. Dieser besteht aus 15 sogenannten Stämmen und hat momentan rund 1000 Mitglieder. Der Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nord hat 2009 und 2014 Mitgliederbefragungen mit jeweils über 500 Teilnehmer*innen durchgeführt. Diese Umfragen haben wir für unseren Auftraggeber ausgewertet. Unser fünfköpfiges Projektteam aus fünf verschiedenen Städten in Deutschland und der Schweiz hat dabei ausschließlich online zusammengearbeitet. Das Team hat die Daten deskriptiv aufbereitet, um den Pfadfinder*innen einen besseren Überblick über ihre stark gewachsene Mitgliederschaft zu verschaffen. Außerdem hat das Team die Daten des Pfadfinderbunds mit Daten aus anderen Jugendstudien verglichen, um herauszufinden, ob die Mitgliedschaft der Pfadfinder repräsentativ für Jugendliche in Großstädten ist. So half CorrelAid den Pfadfindern ihre Tätigkeiten gut auf ihre Mitglieder und potentiell interessierte Jugendliche abzustimmen.</p>
<p>Zusammen mit streetfootballworld haben wir ein neues Format ausprobiert. streetfootballworld ist das international führende Netzwerk im Bereich Entwicklung durch Fußball. Dieses vereint weltweit 109 gemeinnützige Organisationen in 66 Ländern, die Fußball als treibende Kraft für sozialen Fortschritt einsetzen. Organisationen im streetfootballworld Netzwerk nutzen die Fußball-Leidenschaft junger Menschen beispielsweise, um durch fußball-basierte Entwicklungsprogramme soziale Probleme wie HIV/AIDS, Kriminalität, Drogenmissbrauch, Arbeitslosigkeit, Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung zu bekämpfen. Gemeinsamen mit der Organisation haben wir drei Workshops zu den Themen Interne Datenverarbeitung, Netzwerk- und Kampagnenarbeit in ihren Räumlichkeiten in einer Fabriketage in Berlin-Moabit durchgeführt. An den Workshops nahmen neun Expert*innen aus dem Netzwerk von streetfootballworld teil. Gemeinsam mit streetfootballworld haben unsere Expert*innen Ideen entwickelt, wie die Prozesse der Datenerhebung und -verabeitung verbessert werden können und wie strettfootballworld Daten für interne Abläufe und Öffentlichkeitsarbeit nutzen kann.</p>
<p>Ashoka ist eine Organisation, die weltweit mit verschiedenen Förderprogrammen Gründer*innen von neuen sozialen Organisationen, Unternehmen und Bewegungen fördert. Unser zweiköpfiges Projektteam hat Ashoka Deutschland einen systematischen Überblick über die Bewerber*innen für eines ihrer Stipendienprogramme verschafft. Nachdem es die Daten erst mal aufbereitet hatte, analysierte das Projektteam wie das Bewerberfeld demographisch strukturiert ist. Im Zentrum des Projekts stand die Frage, wodurch sich erfolgreiche Bewerber*innen auszeichnen. Dabei nahm das Projektteam nicht nur die Merkmale der Bewerber*innen in den Blick, sondern untersuchte auch textanalytisch die Projektbeschreibungen. Außerdem machte das Projektteam Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Bewerbungsformulars.</p>
<p>Im Rahmen unseres Projekts mit dem Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) und ihrer Alumni-Vereinigung, der Deutschen Debattiergesellschaft (DDG), haben wir eine umfangreiche Mitgliederbefragung durchgeführt und analysiert. Unser fünfköpfiges Projektteam hat mit Hilfe einer Online-Umfrage über 600 Mitglieder beider Organisationen zu den verschiedensten Themen im Bereich des Debattierens befragt. Durch die empirische Auswertung der Befragung erhielten VDCH und DDG einen umfassenden Einblick in die demographische Zusammensetzung ihres Verbandes sowie Rückmeldung zu den Wünschen, Erwartungen und Erfahrungen der einzelnen Debattierenden. Ein wichtiger Teil der Umfrage war die Rückmeldung zur organisatorischen und inhaltlichen Ausrichtung der Organisation. Die Antworten zu diesen Fragen gaben dem VDCH und der DDG die Möglichkeiten ihre bisherige Arbeit durch die Mitglieder evaluieren zu lassen und mögliche Anpassungen vorzunehmen. Weiterhin wurde durch den Club-spezifischen Teil der Umfrage eine Bestandsaufnahme an aktiven Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgenommen. Das Projektteam steht auch nach Beendigung des Projekts in Kontakt mit dem Verband und berät diese bei weitergehenden Auswertungen der Ergebnisse und zu möglichen Folgeprojekten.</p>
<p>Projektteams stellen wir in verschiedenen Größen und Zusammensetzungen zusammen, je nach Umfang und Art des Projekts. Im Falle von OneWeekStudent haben wir eine einzelne Analystin vermittelt, die OneWeekStudent bei der Bewerbung auf eine Ausschreibung unterstützt hat. OWS bietet Studieninteressierten und Studierenden in Deutschland die Möglichkeit, über ein Onlineportal „Schnupperwochen“ an allen akkreditierten Hochschulen Deutschlands zu vereinbaren. Dabei begleiten Studieninteressierte ihre studentischen Gastgeber eine Woche lang durch den Studienalltag und lernen alle Facetten einer typischen Hochschulwoche ihres Wunschfaches kennen. Unsere Analystin half bei der Analyse und Visualisierung der durch die Onlineplattform generierten Daten und verhalf OWS so zu einer überzeugenderen Bewerbung.</p>
<p>Wir hoffen, euch durch diesen Bericht einen kleinen Beitrag in die vielfältige Arbeit von CorrelAid gegeben zu haben. Weitere Berichte folgen bald.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Mithilfe von KI Wirkungsmessung skalieren]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/projekt-wirkungsmessung</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/projekt-wirkungsmessung</guid>
            <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 10:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Wenn die Organisation wächst, kann das Durchführen und besonders auch das Auswerten von Teilnehmendenbefragungen zu einer Herausforderung werden. In einem Data4Good Projekt haben 5 CorrelAid-Volunteers für In safe hands e.V. einen automatisierten Auswertungsprozess und eine Webanwendung für ihre Wirkungsmessung entwickelt.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Organisation wächst, kann das Durchführen und besonders auch das Auswerten von Teilnehmendenbefragungen zu einer Herausforderung werden. In einem Data4Good Projekt haben 5 CorrelAid-Volunteers für In safe hands e.V. einen automatisierten Auswertungsprozess und eine Webanwendung für ihre Wirkungsmessung entwickelt.</p>
<p>In safe hands e.V. bietet mit BUNTER BALL ein sportpädagogisches Präventionsprogramm für Kinder im Grundschulalter an. Mit diesen Angeboten sollen nicht nur die motorische Entwicklung der Kinder gestärkt, sondern auch die emotionalen und sozialen Kompetenzen verbessert werden. Um diese Wirkung zu überprüfen und die Ergebnisse messbar zu machen, werden vor und nach jedem Schuljahr standardisierte Interviews mit den teilnehmenden Kindern durchgeführt. Hierbei protokollieren die unterstützenden Freiwilligen die Antworten der Kinder möglichst im Originalwortlaut.</p>
<p>In diesem Projekt wurden die Abschnitte der Interviews ausgewertet, die sich mit dem sozialkompetenten Handeln und den Emotionsregulationsstrategien der Kinder befassen. Die im Originalwortlaut erfassten Antworten müssen für die weitere Auswertung aus dem Freitext zu verschiedenen Kategorien zugeordnet werden. Bisher wurde dieser Prozess händisch von geschultem Personal durchgeführt. Dies wurde mit zunehmender Teilnehmendenzahl immer zeitaufwendiger und die Auswertung dadurch schwieriger zu realisieren. Ziel war es daher, diesen Prozess zu vereinfachen und zumindest teilweise zu automatisieren.</p>
<p>In beiden Kategorien (sozialkompetentes Handeln und Emotionsregulation) gibt es jeweils 6 Fragen. Kindern wird eine beispielhafte Situation skizziert und sie werden gefragt, was sie einer Person, die sich in dieser Situation befindet, empfehlen würden zu tun:</p>
<p><em>Stell dir vor, das Mädchen hat Angst, weil es in der Nacht blitzt und donnert. Was rätst du diesem Mädchen, damit sie weniger Angst hat?</em></p>
<p>Beispiel für Antworten wären hier: “an etwas Schönes denken” oder “Licht anmachen”. In diesen Antworten zeigt das Kind eine sogenannte adaptive Emotionsregulationsstrategie - es weiß gut mit der Emotion umzugehen - und bekommt dafür in der Auswertung zwei Punkte. Verhalten, bei dem das Kind sich selbst abwertet oder aggressiv reagiert, werden als maladaptive Emotionsregulationsstrategien bezeichnet und mit 0 Punkten kodiert. Für weitere Strategien wird ein Punkt vergeben.</p>
<p>Nach der Umsetzung des Projekts wird diese Zuordnung teilautomatisiert durchgeführt. Unser Tool soll den Menschen im Auswertungsprozess nicht ersetzen, sondern unterstützen. Ziel ist es, Zeit bei einfachen Zuordnungen einzusparen, damit mehr Zeit für die Bearbeitung schwieriger Fälle bleibt.</p>
<p><strong><img src="https://cms.correlaid.org/assets/43c1f6be-8876-4c66-9d4a-b5bb7d3c453a?width=1666&height=746" alt="Screenshot 2024 07 08 145901"></strong></p>
<p><strong>Das Tool unterstützt die Kodierung in zwei Schritten:</strong></p>
<p><strong>1.  Ähnliche bereits kodierte Aussagen finden</strong></p>
<p>Das System durchsucht eine Tabelle mit bereits kodierten Beispielen nach ähnlichen Aussagen und deren Kodierung, um sicherzustellen, dass gleiche oder ähnliche Aussagen stets die gleiche Punktzahl erhalten.</p>
<p>Für diese Zuordnung werden sogenannte Wortvektoren oder Embeddings genutzt, sodass nicht zwingend die gleichen Wörter benutzt werden müssen, um eine Ähnlichkeit festzustellen: Für die Aussage “an etwas Schönes denken” findet das System z.B. den Satz “sich auf schöne Sachen konzentrieren” in den Trainingsdaten und für das Beispiel “Licht anmachen” kann auch “Licht anschalten” gefunden werden.</p>
<p><strong>2. Automatische Kodierungsvorschläge</strong></p>
<p>Zusätzlich wird ein Kodierungsvorschlag errechnet. Hier wird ein einfacher Bag-of-Words Ansatz verwendet. Dies ist ein Machine Learning Ansatz, bei dem die vorkommenden Wörter in einem Satz gezählt werden. Jedes Wort kann mit einer Gewichtung für eine bestimmte Kategorie versehen werden. Das Wort “Licht” oder “Ohren” deutet auf eine Kodierung mit zwei Punkten hin. Während die Wortkombination “weiß nicht” oder “nichts” eher auf 0 Punkte deutet. Mit einem Punkt werden viele Aussagen kodiert, die auf das Einbeziehen von anderen Personen hindeuten und z.B. die Wörter “Mama”, “Mutter” oder “Eltern” enthalten. Dies ist eine sehr einfache Herangehensweise, die sich besonders durch ihre Erklärbarkeit auszeichnet. Es kann sehr gut nachvollzogen werden, warum das System für eine Aussage eine bestimmte Kodierung vorschlägt.</p>
<p>Weichen diese beiden Herangehensweisen voneinander ab und liefern nicht das gleiche Ergebnis, so wird der entsprechende Eintrag mit einer Warnung versehen. Ebenfalls wird ein Hinweis angezeigt, wenn sich das System bei der automatischen Kodierung nicht sicher ist - d.h. der Confidence-Wert niedrig ist. Diese markierten Einträge können dann manuell überprüft und die Kodierung wenn nötig angepasst werden.</p>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>
<p>Momentan wird das System in einem ersten Durchlauf für die Kodierung von neuen Antworten verwendet. Das Tool wurde als Webapp für die Mitarbeitenden von In safe hands e.V. veröffentlicht und ist nur für einen freigegebenen Personenkreis zugänglich. Natürlich gibt es bereits viele Ideen zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Tools.</p>
<p>Zum einen können durch kontinuierliches Training mit Daten aus neuen Befragungen die Vorschläge immer weiter verbessert werden. Hierzu kann auch die Verbesserung der genutzten Machine Learning Algorithmen und Sprachmodelle beitragen. Wichtig war uns, dass alle Berechnungen auf einem eigenen Server stattfinden können und die Daten nicht an eine Schnittstelle von z.B. OpenAI oder Google geschickt werden müssen. Sicherlich werden sich aber auch die Large-Language-Modells (LLMs) im nächsten Jahr deutlich weiterentwickeln und eine einfache Ausführung auf eigenen Servern ohne große Rechenleistung ermöglichen.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit der Weiterentwicklung ist die weitere Auswertung und Visualisierung der Daten. Bisher unterstützt unser Tool nur bei der Kodierung der Antworten. Anschließend werden die Daten als Export in einer Exceltabelle bereitgestellt. Im nächsten Schritt könnte es auch für die Visualisierung und Auswertung der Ergebnisse verwendet werden.</p>
<p>Das Projekt hat gezeigt, dass schon einfache Machine Learning Methoden einen großen Mehrwert bieten können. Die Auswertung erfolgt nun deutlich schneller und ist viel einfacher als es die manuelle Kodierung in Exceltabellen vorher war.</p>
<p>Und ganz nebenbei haben wir als CorrelAid-Volunteers viel über die Stärkung von sozialen und emotionalen Kompetenzen durch den Sport gelernt und konnten unser Wissen über Daten und Künstliche Intelligenz weitergeben. Dabei ist über einen Zeitraum von sechs Monaten ein handfestes Projekt entstanden, das nicht dem KI-Hype hinterherläuft, sondern zu einer wirklichen Verbesserung der Arbeitsprozesse führt.</p>
<p><strong>💡 Du findest das Projekt spannend und hast auch Lust ein Data4Good Projekt in deiner Non-Profit Organisation durchzuführen. Alle Informationen dazu findest du auf <a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projekte/">https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projekte/</a></strong></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[R Lernen von und für die Zivilgesellschaft: Runde 6 startet im Februar 2023]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/r-lernen-2023</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/r-lernen-2023</guid>
            <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Mit dem zwölfteiligen Kurs “R Lernen von und für die Zivilgesellschaft – Der Datenkurs für Anfänger*innen” wollen wir von CorrelAid e.V. die Menschen und Organisationen, die die Welt mit ihrer Arbeit besser machen wollen, dabei unterstützen, dies effektiver und effizienter zu tun.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Was erwartet Euch?</h3>
<p>In den zwölf Teilen des Kurses beschäftigt Ihr Euch mit Datenschutz und lernt, die statistische Programmiersprache R zu nutzen, um abschließend Euer eigenes Datenprojekt zu planen. Ihr arbeitet mit den zwölf Lektionen auf unserer interaktiven Lernplattform, die aus Videos, Quizfragen und Code-Blöcken bestehen und trefft uns jede Woche am Freitag von 12 bis 13 Uhr über Zoom zu einem Live-Q&amp;A. Außerdem habt Ihr die Chance, Euch regelmäßig mit Eurer Übungspartner:in auszutauschen und könnt zusätzlich 1:1 Sprechstunden mit den Datenprofis buchen, um parallel an Eurem eigenen Projekt zu arbeiten.</p>
<p>Das sagen die Teilnehmer:innen zur letzen Runde des R Kurses:</p>
<h3>Was ist R?</h3>
<p>R ist eine statistische Programmiersprache, die besonders in der Sozial- und Wirtschaftswissenschaft verwendet wird und somit dafür bekannt ist, auch ohne Vorwissen aus der Informatik leicht zugänglich zu sein. Mit R eröffnet sich für die Zivilgesellschaft die Möglichkeit, auf Daten automatisiert zuzugreifen, diese zu bereinigen und in nützlichen Reports, interaktiven Visualisierungen und anderen Formaten zu verarbeiten. Kleine Randnotiz: sogar unsere Lernplattform haben wir mit Hilfe von R gebaut!</p>
<h3>Lernziele:</h3>
<ul>
<li>Ihr entwickelt ein Grundverständnis für Datennutzung (inkl. Grundkonzepte der Mathematik und Statistik für Non-Techs) - Ihr lernt, einfache Codesegmente in R selbst zu formulieren und zu adaptieren - Ihr erhaltet eine Einführung in rechtliche Rahmenbedingungen (Fokus: DSGVO) und ethische Bedenken - Ihr versteht organisatorische Voraussetzungen und die Notwendigkeit der strategischen Konzeptionierung von IT-Neuerungen - Konkret geht es dabei um folgende Themen: Datenprojekte der Zivilgesellschaft, Datenschutz und -ethik, R und RStudio, Erste Analysen in R, Datenbereinigung, Datenimport, Reports und Reportautomatisierung, (interaktive) Visualisierung</li>
</ul>
<h3>Eckdaten:</h3>
<ul>
<li>Zeitraum: <strong>03.02.2023 - 28.04.2023</strong> - Aufwand: 2-4h/Woche - Format: Blended-Learning mit Lernplattform, Jeden Freitag live von 12 - 13 Uhr - Wer: Du und unsere ehrenamtlichen Datenprofis</li>
</ul>
<h3>Anmeldung</h3>
<p>Interessiert? Dann sichere Dir jetzt deinen Platz über <a href="https://ee.correlaid.org/single/OwiGn9iI?return_url=https://www.correlaid.org/">diesen Link</a>!</p>
<p>Dabei gilt: <strong>first come, first serve!</strong></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[R Lernen: Runde 7 unseres Datenkurses startet im September 2023]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/r-lernen-2023-2</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/r-lernen-2023-2</guid>
            <pubDate>Wed, 05 Jul 2023 10:24:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Mit dem zwölfteiligen Kurs “R Lernen von und für die Zivilgesellschaft – Der Datenkurs für Anfänger*innen” wollen wir von CorrelAid e.V. die Menschen und Organisationen, die die Welt mit ihrer Arbeit besser machen wollen, dabei unterstützen, dies effektiver und effizienter zu tun - und das zum siebten Mal!]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Um was geht es?</h3>
<p>Bist du fasziniert von bunten Grafiken und Karten? Hast du keine Lust zahlreiche Berichte selbst zu tippen? Und hast du dich schon immer gefragt, wie man selbst eine interaktive Web-App erstellt? Dann bist du bei unserem Datenkurs für Einsteiger*innen genau richtig!</p>
<p>In den zwölf Teilen des Kurses lernst du die statistische Programmiersprache R zu nutzen, um abschließend direkt dein eigenes Datenprojekt zu planen. Auch Aspekte wie Datenschutz, Datenethik und Grundlagen der Statistik werden im Kurs behandelt. Du arbeitest mit den zwölf Lektionen auf unserer interaktiven Lernplattform, die aus Videos, Quizfragen und Code-Blöcken bestehen und triffst uns jede Woche am Freitag von 12 bis 13 Uhr über Zoom zu einem Live-Q&amp;A. Außerdem hast du die Chance, dich regelmäßig mit deinem*r Übungspartner*in auszutauschen und kannst zusätzlich 1:1 Sprechstunden buchen, um parallel an deinem eigenen Projekt zu arbeiten.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/ca74de71-7ef7-4727-b1f9-f3abdd68df13?width=2592&height=864" alt="Banner Website Ziel (1)"></p>
<h3>Die Eckdaten</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th></th>
<th></th>
</tr>
</thead>
<tbody><tr>
<td><strong>08.09.</strong></td>
<td>Kickoff</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>15.09.</strong></td>
<td>Datenschutz &amp; Datenethik</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>22.09.</strong></td>
<td>Einführung in RStudio</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>29.09.</strong></td>
<td>Daten verstehen mit R</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>06.10.</strong></td>
<td>Datenimport</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>13.10.</strong></td>
<td>Datentransformation</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>20.10.</strong></td>
<td>Datenvisualisierung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>27.10.</strong></td>
<td><em>PAUSE</em></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>03.11.</strong></td>
<td>Grundlagen der Statistik</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>10.11.</strong></td>
<td>Reports</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>17.11.</strong></td>
<td>Reportautomatisierung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>24.11.</strong></td>
<td>Interaktive Visualisierung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>01.12.</strong></td>
<td>Daten- und Leuchtturmprojekte der Zivilgesellschaft</td>
</tr>
</tbody></table>
<ul>
<li>Zeitraum: 08.09. - 01.12.2023</li>
<li>Aufwand: 2 - 4 Stunden pro Woche</li>
<li>Format: Blended-Learning mit Lernplattform, jeden Freitag Online-Treffen von 12 - 13 Uhr</li>
</ul>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/9f29b1b0-6259-46f0-a503-6df92393f163?width=1920&height=1080" alt="Banner Website Overview"></p>
<h3>Anmeldung</h3>
<p>Anmelden kannst du dich <a href="https://pretix.eu/correlaid/rlernen-2023-2/">hier über Pretix</a>!</p>
<p>Unser Kurs hat eine begrenzte Anzahl an Plätzen, deshalb gilt: first come first serve! Für den Kurs verlangen wir eine Teilnahmegebühr von 60 EUR. Solltest du Probleme haben, die Teilnahmegebühr aufzubringen, kannst du eine Mail an Zoé (<a href="mailto:zoe.w@correlaid.org">zoe.w@correlaid.org</a>) schreiben und wir finden eine Lösung.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/3644eb5d-a317-49fd-9a67-b98f2fbdb039?width=2592&height=864" alt="Banner Website Tutorinnen (1)"></p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Meine „R Lernen“-Reise - Wie der 12-wöchige Kurs meinen Blick auf Daten verändert hat]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/r-lernen-reise-2024-05</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/r-lernen-reise-2024-05</guid>
            <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 10:39:20 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[In diesem Beitrag blicke ich zurück auf meine Teilnahme am Kurs „R Lernen - Der Datenkurs von und für die Zivilgesellschaft“ - Spoiler: es hat sich wirklich gelohnt!]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hast du auch schon mal auf Tabellen, Graphen oder andere Visualisierungen geschaut und gedacht “<em>Wie cool wäre es, wenn ich meine Daten auch so darstellen könnte?</em>”. Wer zivilgesellschaftlich aktiv ist, kennt es sicherlich: Man stößt auf einen Datens(ch)atz und weiß, dass in diesem erzählenswerte Geschichten, nützliches Wissen oder gesellschaftliche Missstände verborgen liegen. Es bräuchte nur noch jemanden mit den Fähigkeiten und der Zeit, diesen Schatz zu bergen und aufzubereiten, damit er seine volle Wirkung entfalten kann. Gerade in der ehrenamtlichen Arbeit kommt dann schnell die Resignation. Keine*r fühlt sich sicher genug, Auswertungen oder Analysen anzugehen, von der oft fehlenden Zeit mal ganz abgesehen. Auch ich bemerkte in solchen Situationen immer wieder Berührungsängste, vor allem fehlte mir das nötige Wissen. Mit Beginn meiner Tätigkeit bei CorrelAid entschied ich, das endlich zu ändern!</p>
<h3>Angemeldet habe ich mich, weil…</h3>
<p>…ich immer wieder vor scheinbar undurchdringbaren Datenmengen saß und mich fragte, wie ich bloß frau dieser Informationen werden kann. Konkret ging es um Excel-Tabellen mit Daten zu Krankenhausschließungen - also Informationen, die uns wirklich alle betreffen und auch allen zugänglich sein sollten. Ich wollte einen Weg finden, mit diesen Daten Geschichten zu erzählen und die realen Auswirkungen der Datensätze greifbar zu machen. Bei CorrelAid bin ich umgeben von Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Daten arbeiten und ihr Datenenthusiasmus färbte auf mich ab. Die Berührungsängste verschwanden, je mehr ich bemerkte: Man muss gar nicht erst Profi werden, um wirkungsvoll mit Daten arbeiten zu können. Auch kleine Schritte können enorme Effekte für die eigene Arbeit haben. Zeit also, einen solchen Schritt zu gehen und die Programmiersprache R zu lernen!</p>
<h3>Der Kurs startet…</h3>
<p>…und der Einstieg fiel mir unerwartet leicht, vor allem durch meine Grundkenntnisse statistischer Kennzahlen und der Vorerfahrung mit dem Programm SPSS. Das Konzept des Kurses - bestehend aus einer Lernplattform, wöchentlichen Livesessions und der Einteilung in Lernduos - hat deutliche Vorteile zu einem reinen E-Learning. Offene Fragen nach dem selbstständigen Lernen konnten mit dem*der Lernpartner*in oder in der großen Runde besprochen werden. Von gefundenen Lösungswegen hat so meist der ganze Kurs profitieren können. Meine Highlights dieses Konzepts waren definitiv das bestärkende Gefühl, gemeinsam Fortschritte zu machen und die spannenden Datenprojekte der anderen Teilnehmenden kennenzulernen.</p>
<h3>Ein Anflug von Überforderung…</h3>
<p>…überkam mich nach dem (für mich leichten) Einstieg dann aber doch. Das Gefühl, jeden kleinen Code-Schnipsel aus der Vorwoche nochmal nachschauen zu müssen. Fehler, deren Ursache ich einfach nicht fand. Müsste ich nicht längst schon weiter sein? Die vielen Möglichkeiten, Daten zu nutzen, haben mich zwar inspiriert, in der Realität fühlte ich mich jedoch noch meilenweit entfernt davon, diese Möglichkeiten selbst umzusetzen.</p>
<h3>Von Woche zu Woche…</h3>
<p>… nahm dieses Gefühl jedoch deutlich ab. Nicht, weil ich mich jetzt sicher im Umgang mit R und R Studio fühle und alle Fragezeichen verschwunden sind. Sondern weil mir klar wurde, dass das auch nicht der Anspruch an uns sein sollte. „Das ist alles noch überhaupt nicht in Fleisch und Blut übergegangen”, sagte ein Teilnehmer in der letzten Sitzung. Das ging mir genauso, aber ich weiß jetzt: R Lernen ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf und es braucht neben dem theoretischen Wissen vor allem praktische Erfahrung. Wir haben in dem 12-wöchigen Kurs gemeinsam die ersten Schritte im Umgang mit R und R Studio gemacht. Wir kennen jetzt den Weg und können uns an den nächsten Streckenabschnitten selbstständig versuchen.</p>
<h3>Erfolgserlebnisse, die mich motivierten …</h3>
<p>… gab es während des Kurses immer wieder. Zum Beispiel, als wir Webapplikationen mit RShiny kennen und programmieren lernten. Durch solche ShinyApps (<a href="https://correlaid.shinyapps.io/breakfreefromplastic/">hier ist ein schönes Beispiel aus dem Kurs)</a> lassen sich Daten und Visualisierungen interaktiv aufbereiten. Nach genau so einer Möglichkeit der anschaulichen Darstellung habe ich für „meine“ Daten zu Krankenhausschließungen ja gesucht!</p>
<p><a href="https://correlaid.shinyapps.io/breakfreefromplastic/"><img src="https://cms.correlaid.org/assets/337426a7-2953-42a9-828d-0b6a4635d700?width=1319&height=570" alt="Screenshot einer Shiny Web App mit dem Titel: "></a></p>
<h3>Reflektion: Was hat der Kurs bei mir verändert?</h3>
<ul>
<li>“Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht.”: Bei vielen auftauchenden Fragen habe ich jetzt eine Ahnung, wo und wie ich Lösungswege finde. Was vorher Fremdwörter waren (wie API, Code Chunks, RMDs), sind nun Begriffe, mit denen ich arbeiten kann. Besonders hilfreich waren die geteilten Cheatsheets und die vielen Hinweise aus der Praxis.</li>
<li>Mehr Offenheit und Kreativität: Seitdem ich weiß, was mit R alles möglich ist, denke ich kreativer und lösungsorientierter über Datenerhebung und - nutzung nach.</li>
<li>Mehr Motivation: In den 12 Wochen sind viele Anknüpfungspunkte an die eigene Arbeit entstanden. Das motiviert mich, weiter R zu lernen, um noch effizienter und wirkungsvoller mit Daten arbeiten zu können.</li>
<li>Weniger Berührungsängste: Das jetzt bessere Verständnis von Datenschutz und Datenethik gibt mir Sicherheit bei der Erhebung und Nutzung von Daten. Die Data Science Community rund um CorrelAid ist außerdem super hilfsbereit. Auch Anfänger*innenfragen können ohne Scheu in der Community geteilt werden - und sicher findet sich eine Person, die beim Lösungsweg hilft!</li>
</ul>
<h3>Das würde ich beim nächsten Mal anders machen:</h3>
<ul>
<li>Mehr Zeit für das eigene Projekt mitbringen: Die Möglichkeit, im Kurs mit den eigenen Daten arbeiten zu können, hat mir sehr beim Verständnis geholfen. Rückblickend hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, um das Gelernte am eigenen Datensatz auszuprobieren.</li>
</ul>
<h3>R Lernen empfehle ich allen Menschen, die zivilgesellschaftlich mit Daten arbeiten, weil:</h3>
<ul>
<li>durch das Kurskonzept flexibel auf die Bedarfe und Möglichkeiten der Teilnehmenden eingegangen wird.</li>
<li>viel Verständnis für knappe Ressourcen da ist, beispielsweise für wenig Zeit (dem Ehrenamtsklassiker, wie Zoé es treffend nannte).</li>
<li>berücksichtigt wird, dass alle Teilnehmenden verschiedene, manchmal sehr konkrete Vorstellungen haben, was sie mit (ihren) Daten machen wollen.</li>
<li>CorrelAid als „Veranstalterin“ sehr nah an der Praxis ist und viel Erfahrung mit Datenprojekten von und für die Zivilgesellschaft mitbringt.</li>
<li>es auch nach den 12 Wochen weiterhin Unterstützung in Form von Datensprechstunden, Community-Support oder auch bei der Umsetzung von konkreten Datenprojekten gibt.</li>
</ul>
<p>Ich bin froh, endlich in die Welt von R eingetaucht zu sein und kann nur alle ermutigen, das auch zu tun! Neben dem Kurs „R Lernen - Der Datenkurs von und für die Zivilgesellschaft“ gibt es bei CorrelAid weitere Bildungsangebote passend für verschiedene Bedürfnisse und Vorkenntnisse - <a href="https://www.correlaid.org/bildung/">schaut doch mal auf der Website vorbei</a>!</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Warum Daten und Datenanalyse ein sexy Thema sind.]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/sexy-daten</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/sexy-daten</guid>
            <pubDate>Sun, 30 Aug 2015 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das Potential der Datenanalyse für die Zivilgesellschaft.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>“I keep saying the sexy job in the next ten years will be &gt; statisticians. People think I’m joking, but who would’ve guessed that &gt; computer engineers would’ve been the sexy job of the 1990s?” - Hal &gt; Varian</p>
</blockquote>
<p>Fünf Jahre, nachdem sich Googles ehemaliger Chef-Ökonom Hal Varian mit diesem Satz zitieren ließ, ist die Frage, ob es denn tatsächlich so gekommen ist, noch offen. Ist DatenanalystIn tatsächlich der “sexy job” im Jahr 2015? Wenn man uns bei CorrelAid fragt, dann ist die Antwort natürlich – mit einem Augenzwinkern – “ja”. Aber so sehen das noch lange nicht alle. Digitalisierung, Big Data, Algorithmen, das sind Worte die in Deutschland immer noch größtenteils eher Skepsis als Euphorie auslösen. Der Einfluss der Daten auf unser tägliches Leben ist bestimmt nicht nur ausschließlich positiv zu sehen und wir sind oft genug mit negativen Schlagzeilen konfrontiert, in denen Daten eine eher unrühmliche Rolle spielen: Datenkraken wie Google und Facebook, die unsere persönlichen Daten für kommerzielle Zwecke ausbeuten. Oder Edward Snowden‘s Berichte über die Datensammlung der Geheimdienste in unvorstellbarem Ausmaß.</p>
<p>Das waren nur zwei Beispiele. Alles in allem nicht besonders “sexy”.</p>
<p>Es herrscht daher in Deutschland große Verunsicherung, was Datensammlung und Big Data im Allgemeinen angeht. Eine Studie des Fraunhofer Instituts hat in einer Umfrage zu diesem Thema herausgefunden, dass insbesondere die Angst vor Gefährdung der Privatsphäre das Bild prägt (siehe Abbildung). Gesche Joost, Fürsprecherin einer inklusiven digitalen Gesellschaft, sieht dabei in Deutschland aber die Gefahr, dass teilweise “diffuse Ängste” den Blick für die Vorteile von Daten und Datenanalyse trüben würden: „Deutschland fehlt eine digitale Vision“.</p>
<p>Dabei können Daten so nützlich sein und durchaus einen Mehrwert für die Zivilgesellschaft schaffen: Die Analyse von anonymisierten Patientendaten kann die medizinische Forschung massiv voranbringen und so bessere Behandlungsmethoden ermöglichen. In den USA konnten die Behörden aufgrund von Twitter-Daten Grippewellen vorhersagen und rechtzeitig Medikamente auf die betroffenen Gebiete verteilen. Open Data, also frei zugängliche Daten von zum Beispiel lokalen Behörden, werden von findigen Datenanalyst*innen genutzt, um das Zusammenleben in ihren Communities zu verbessern und ermöglichen so zum Beispiel mehr Partizipation in der lokalen Politik. Datenvisualisierung kann auch den Journalismus bereichern, indem sie Zusammenhänge sichtbar macht, die sonst verborgen bleiben würden.</p>
<p>Und das sind ebenfalls nur ein paar Beispiele. Und sie zeigen, dass Daten und Datenanalyse durchaus “sexy” sein können. Der Schutz der Privatsphäre und Datenschutz im Allgemeinen sind Teil einer Debatte, die im Zuge der Digitalisierung dringend geführt werden muss und auch geführt wird, bloß darf man darüber nicht den großen potentiellen Nutzen vergessen. Deshalb ist es auch ein Ziel von CorrelAid, zu zeigen, wie die Zivilgesellschaft sich Datenanalyse zunutze machen kann und Organisationen mit einem sozialen Auftrag davon profitieren können.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Danke!]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/tag-des-ehrenamts</link>
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            <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 00:20:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Heute, am Tag der Anerkennung von Freiwilligen, möchten wir bei CorrelAid uns bei allen unseren Freiwilligen bedanken, die unsere Mission unterstützen, Daten für eine bessere Welt zu nutzen. Ohne Eure Zeit und Euer Engagement wären wir nicht in der Lage, unsere Projekte und Initiativen umzusetzen - Danke!]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2015 haben unsere Ehrenamtlichen bereits in 78 Projekten insgesamt 59 zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützt - diese und weitere interne Projekte wurden dabei von 366 Ehrenamtlichen möglich gemacht. Neben unseren Data4Good-Projekten macht das Ehrenamt noch so viel mehr möglich: ein Mentoring-Programm, die TidyTuesday-Sprechstunde, einen Bookclub, die Öffentlichkeitsarbeit und PR, über zehn Lokalgruppen, die unser Engagement auf die lokale Ebene bringen, unzählige Workshops für Volunteers und Non-Profits, “R Lernen” als Datenkurs, der nun bereits sechs Mal stattgefunden hat. Danke für Zeit und Engagement, welches in diese Arbeit fließt! Und natürlich ein riesiges Dankeschön auch an unseren ehrenamtlichen Vorstand und die Ethikkommission - danke für Euren unermüdlichen Einsatz für die Weiterentwicklung von CorrelAid!</p>
<p>Insgesamt 2400 ehrenamtlich Engagierte stehen hinter CorrelAid und unterstützen damit gemeinnützige Organisationen, ihre Mission noch wirkungsvoller zu verfolgen. Dabei investieren die CorrelAider*innen durchschnittlich vier Stunden pro Woche in die Projektarbeit - und das neben Job, Studium und Alltag. Die Leidenschaft und Energie, die jede*r Einzelne in unsere Projekte und Initiativen steckt, sind Gold wert!</p>
<p>Diese gesellschaftlich relevanten Projekte und Initiativen konnten nur durch die Freiwilligen umgesetzt werden. Jede*r Freiwillige investiert seine*ihre Zeit, um Dinge voranzutreiben und seinen*ihren Spirit einzubringen. CorrelAid und unsere Partnerorganisationen existieren nur durch die Zusammenarbeit und die intrinsische Motivation der engagierten Freiwilligen, die in langen Meetings Projekte vorantreiben und sich in Eigenregie organisieren und absprechen. Dieser Tag ist da, um uns für unser Engagement und unsere Tätigkeiten zu feiern und deswegen sagen wir DANKE, an alle Personen, die unermüdlich #Data4Good unterstützen!</p>
<p>Wir danken allen Freiwilligen,</p>
<ul>
<li>die in Projekten aktiv waren, für ihre Zeit und ihren Einsatz,</li>
<li>die in stressigen Phasen ihres Lebens, doch die ein oder andere Stunde für CorrelAid übrig haben,</li>
<li>die Dinge anpacken, auch wenn Herausforderungen warten,</li>
<li>die Probleme ansprechen und Differenzen überwinden - für das Projekt und unsere Mission,</li>
</ul>
<p>und zu guter Letzt danken wir allen Vertreter*innen aus den Partnerorganisationen für die gute Zusammenarbeit in den vielfältigen Projekten! Und weiterhin darf nicht vergessen werden: Jedes Ehrenamt, auch im Data4Good Bereich, füllt eine Lücke gesellschaftlichen Bedarfs, der ohne den Einsatz unserer Netzwerkmitglieder nicht erfüllt werden kann.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[transform_d-Summit: Vorstellung des neuen Datenkompetenzkurses]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/transform_d-summit-datenkompetenz-kurs</link>
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            <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 10:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) wird CorrelAid im Rahmen des transform_d Programms bis Ende 2024 einen neuen, einstiegsorientierten Datenkompetenzkurs konzeptionieren, erstellen und durchführen. Erfahre hier mehr zum Kurs und zum Beginn der Umsetzungsphase.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Vorstellung des Konzepts für einen neuen Datenkompetenzkurs auf dem transform_d Summit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)</strong></h3>
<p>Beim transform_d-Summit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) standen die Themengebiete Klimawandel, Digitalisierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Mittelpunkt und verschiedene Speaker*innen haben dazu Erfahrungen und Inspirationen geteilt. Zoé und Frie haben in diesem Zusammenhang das Konzept des neuen, einstiegorientierten Datenkompetenzkurses vorgestellt. CorrelAid wird dabei bis Ende 2024 einen neuen Kurs zum Thema Data Literacy konzeptionieren, erstellen und durchführen. Für den neuen Kurs hat sich unser Team erweitert und neben Zoé sind nun auch Ann-Kristin und Emma mitverantwortlich.</p>
<h3><strong>Warum machen wir von CorrelAid einen neuen Datenkompetenzkurs?</strong></h3>
<p>Mit dem Kurs “R Lernen – Der Datenkurs von und für die Zivilgesellschaft” haben wir  bereits ein Kursangebot geschaffen, mit dem wir Menschen und Organisationen, die sich für gemeinnützige Zwecke einsetzen, unterstützen. Durch das entsprechende Handwerk zum Nutzen von Daten und dem Arbeiten mit dem Statistikprogramm R, das im Kurs vermittelt wird, befähigen wir die Teilnehmenden, eigene Datenprojekte zu planen und durchzuführen. Im neuen Kurs wollen wir die Kompetenz, mit Daten umgehen zu können, vertiefen und stärken und einen Grundkurs schaffen, von dem vor allem Menschen und Organisationen mit wenigen Erfahrungen profitieren.</p>
<h3><strong>Welche Ziele verfolgt der neue Datenkompetenzkurs?</strong></h3>
<ul>
<li>Grundlegendes Verständnis für Datenanalyse und Statistik</li>
<li>Potenzial der Datenanalyse in der eigenen Organisation erkennen, Hindernisse identifizieren und Lösungen finden</li>
<li>Vermittlung von Wissen über Datenschutz, -quellen, -prozesse und -formate</li>
<li>Befähigung zur Bewertung des Nutzungspotenziales von Daten</li>
<li>Verständnis für Datenvisualisierungen entwickeln und kritisch interpretieren</li>
<li>Befähigung zur Nutzung von Daten für die eigene Arbeit, z.B. Umfragen, Reports, Automatisierungen, Data Storytelling, Visualisierungen, Entscheidungsfindung</li>
<li>Ein Datenprojekt in der Zivilgesellschafft identifizieren, planen und durchführen</li>
</ul>
<h3><strong>Community</strong></h3>
<p>Wir wollen durch den Kurs eine zivilgesellschaftliche Gemeinschaft für das Thema Daten in der Zivilgesellschaft ausbilden und aufbauen. Angesichts der Betonung wirtschaftlicher Interessen im digitalen Wandel sind starke Stimmen der Zivilgesellschaft erforderlich. Diese sollen in der Lage sein, Diskurse mitzugestalten und den Fokus darauf zu lenken, wie der digitale Wandel zum Wohl der Allgemeinheit gestaltet werden kann.</p>
<p>Neue Informationen zu Ablauf und Inhalt sowie zur Kursanmeldung und zum Kursbeginn werden in Kürze in unserem Newsletter und hier auf der Website zu finden sein. Wir freuen uns sehr auf den Beginn der Umsetzungsphase und blicken mit Vorfreude auf die erste Data Literacy Kursrunde!</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Unser Jahr 2023]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/unser-jahr-2023</link>
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            <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 16:04:19 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Zum Jahresabschluss lassen wir die Ergebnisse unserer Arbeit, Veranstaltungen und Erlebnisse einmal Revue passieren. Viel Spaß beim Stöbern!]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h1>14 Data4Good Projekte</h1>
<p>In 2023 waren oder sind 57  CorrelAid Volunteers in 14 Projekten mit 7 Partner*innenorganisationen aktiv. Drei Projekte wurden in 2023 abgeschlossen. Von Datenvisualisierung, Wirkungsmessung und Open Source bis hin zu Natural Language Processing: Ihr habt Data4Good vorangebracht und das Potenzial von Daten und Datenanalyse für den guten Zweck ein Stück zugänglicher gemacht!</p>
<p>Organisationen, mit denen wir zusammengearbeitet haben: Citizens For Europe, Lau­reus Sport for Good Foundation Germany, Offener Kanal Merseburg - Querfurt e.V., In safe hands e.V., Datenguide, Greenpeace Central and Eastern Europe.</p>
<p>Wir danken:</p>
<ul>
<li>den Vertreter*innen aus den Partner*innenorganisationen für die gute Zusammenarbeit in den Projekten</li>
<li>allen Volunteers, die in Projekten aktiv waren, für ihre Zeit und ihren Einsatz</li>
<li>den Volunteers, die sich beworben haben, aber keinen Platz bekommen konnten</li>
</ul>
<p>Ihr seid toll! &lt;3</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/59f11af7-adc4-474f-a3a8-9c4eeee4ec90?width=3444&height=1937" alt="45 F77 E92 A086 42 A5 98 D9 C0 D9341 F F9 Aa 1 201 A"></p>
<h1>Zwei Runden R Lernen</h1>
<p>In zwei Runden unseres Datenkurses “R Lernen von und für die Zivilgesellschaft” haben jeweils 19 Teilnehmende die statistische Programmiersprache R kennengelernt und dabei praxisorientiert gelernt, wie sie Daten nutzen und damit die Qualität ihrer Programme sichern, diese lenken und nach außen hin legitimieren können. Ein Großes Danke vor allem an die ehrenamtlichen Tutor*innen, die unseren Datenkurs erst möglich machen!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/67812e99-387f-4a83-b5e8-2d0e1152aca9?width=1536&height=996" alt=""></p>
<h1>CorrelTalk und Buchclub</h1>
<p>Auch dieses Jahr hat das Podcastteam von <a href="https://linktr.ee/correltalk">CorrelTalk</a> für Euch Folgen aufgenommen, insgesamt zwei Stück! Wie fördert openparliament.tv Tranzparenz und Vertrauen? Wie unterstützen Daten den Kinderschutz im Sport? Zu diesen und vielen mehr Fragen gibt es Antworten im Podcast, hört rein und seid gespannt auf neue Folgen im kommenden Jahr!</p>
<p>Unser Buchclub, der alle zwei Wochen online stattfindet, hat 2023 eine Vielzahl an Büchern gelesen. Unter anderem AI-Superpowers - China, Silicon Valley und die neue Weltordnung von Kai-Fu Lee und Atlas of AI - Power, Politics, and the Planetary Costs of Artificial Intelligence von Kate Crawford. Der Buchclub freut sich über neuen Zuwachs im neuen Jahr! Bei Interesse sich gerne unter <a href="mailto:bookclub@correlaid.org">bookclub@correlaid.org</a> per Mail melden.</p>
<h1>CorrelAid in den Medien und Publikationen</h1>
<p>Auch dieses Jahr war CorrelAid in Medien vertreten. Frie hat im <a href="https://radiocitylab.podigee.io/12-new-episode">Radio-CityLab-Berlin-Podcast</a> über Daten und Datenanalyse, Open Data und Open Source und den daraus resultierenden Impact für die Zivilgesellschaft gesprochen. Dabei wurden aktuelle Datenprojekte von CorrelAid geteilt und vorgestellt.</p>
<p>Außerdem wurde das Civic Data Lab im <a href="https://www.sz-dossier.de/?sc_src=email_3761282&sc_lid=360971660&sc_uid=Trvq2Bt99a&sc_llid=890&sc_eh=">Süddeutsche Zeitung Dossier</a> zur Digitalwende ausführlich besprochen und vorgestellt. Dabei wurde darauf eingegangen, wie mit Daten sozialer Mehrwert geschaffen wird  und wie das Projekt umgesetzt wird.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/4f2d8979-b5b0-4049-82fa-59c71c21659f?width=1600&height=900" alt=""></p>
<p>(Sebastian Pfütze)</p>
<h1>Zahlreiche Workshops</h1>
<p>Egal ob für andere Stiftungen und Non-Profits, in unserem Open Online Data Meetup, in unseren Local Chaptern, z.B. mit der “Weekly Visualizations” Reihe in Österreich, den Vorträgen und Workshops des LC Konstanz für die Stadt Konstanz und neuland21, oder mit der Veranstaltungsreihe Inside Data Bodensee mit cyberLAGO e.V., unsere Workshops und unsere Bildungsarbeit sind fast überall. Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche weitere im neuen Jahr!</p>
<h1>Neue Website und Digitalisierung</h1>
<p>Über das Jahr wurde intensiv am Relaunch der Website mit neuem Design und verbessertem CMS gearbeitet. Nun kann auf die Projektdatenbank und die Bildungsressourcen über die Website zugegriffen werden, sowie auf den Eventkalender, Podcast und Blog. Zusätzlich wurden verschiedener Verwaltungsvorgänge über das Jahr digitalisiert, wie z.B. der Mitgliedschaftsantrag.</p>
<h1>Girls&#39; Day: Dein Einstieg in die Datenwissenschaft</h1>
<p>Frauen aus unterschiedlichen Bereichen berichteten am Girls’ Day von ihrem Weg zu ihrem Studium, ihrer Anstellung, ihrer Unternehmensgründung, freiberuflicher Tätigkeit und ihrer Doktorarbeit an der Uni. In kleinen Gruppen standen  unsere Ehrenamtlichen den vielen Fragen von jungen Mädchen Rede und Antwort.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/a0ca2ffa-3d4a-4b5c-b414-7c6909e1887d?width=1327&height=746" alt=""></p>
<h1>Retreat Weimar</h1>
<p>Im März haben sich unsere Volunteers aus ganz Europa zum Retreat in Weimar getroffen. Drei Tage ging es um die Zukunft von CorrelAid - aber natürlich auch einfach darum, die gemeinsame Zeit an einem Ort zu genießen!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/28aee179-073b-4e7f-a164-32db80b93353?width=1200&height=675" alt=""></p>
<h1>100xDigital Community Convention</h1>
<p>Im März waren wir bei der Fachkonferenz zur Digitalisierung im Ehrenamt, der 100xDigital - Community Convention 2023, ausgerichtet von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Dabei standen Themen wie Datenkompetenz, -strategie, -sicherheit, -erhebung, und Datenanalyse neben Digitalisierung im Vordergrund für Organisationen, die damit bisher wenig Kontakt hatten.</p>
<h1>Bedarfsanalyse</h1>
<p>Im März kam es zum Abschluss der Bedarfsanalyse, die von Neuland durchgeführt und durch die aqtivator gGmbH und die Schöpflin Stiftung gefördert wurde. Dabei wurde das Konzept des Dateninkubators, wofür eine Förderung von aqtivator angestrebt ist, evaluiert.   </p>
<p>Folgende Erkenntnisse konnten wir daraus gewinnen:<br>Grundlegende Datenkompetenzen fehlen häufig bei zivilgesellschaftlichen Akteuren, Datenreifegrad einer Organisation ist entscheidend für ein Angebot, ein institutioneller Wandel und ganzheitlicher Ansatz in Organisationen ist essentiell.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/5fd0de61-1961-4d71-b20e-7c61c75a1cc1?width=1196&height=673" alt=""></p>
<h1>re:publica</h1>
<p>Am 6. Juni war CorrelAid mit dem MeetUp &quot;Data for #CASH – Data for Good?&quot; auf der diesjährigen re:publica vertreten. In einem Austauschformat konnten wir den Teilnehmer*innen die Arbeit von CorrelAid näher bringen. So haben wir von Data4Good Projekten, &quot;R Lernen&quot; und dem öffentlichen Diskurs rundum offene Daten berichtet und neue Kontakte zu gemeinnützigen Organisationen geknüpft.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/dd597b25-a773-441f-b00c-a51a267b5875?width=1600&height=1066" alt=""></p>
<p>(Sebastian Pfütze)</p>
<h1>Datendialog mit der Bertelsmann Stiftung im Juni</h1>
<p>Der zweite Datendialog in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung war mit 35 Teilnehmer*innen aus der CorrelAid Community und drei Forschungsgruppen der Stiftung ein Erfolg. Die Datenenthusiast*innen aus der CorrelAid Community trafen sich, um Lösungen für die Datenherausforderungen von drei Projektteams von Bertelsmann zu erarbeiten. Die Teams arbeiteten an der Verbesserung der Qualitätsmessung in der frühkindlichen Bildung, an der Entwicklung und Operationalisierung von Indikatoren für Nachhaltigkeit in Kommunen und an der Erschließung offener Daten zur Darstellung kommunaler Infrastruktur am Beispiel von Apotheken.</p>
<h1>Open data in civil society - CorrelAid Open Data</h1>
<p>Als kleine Organisation haben wir vielleicht nicht so viele Daten zur Verfügung, die wir zunächst einmal veröffentlichen müssen. Als Organisation, die sich für das Potenzial von Daten für die Zivilgesellschaft einsetzt, wollen wir jedoch auch mit gutem Beispiel vorangehen. Aus diesem Grund haben wir die Metadaten einiger unserer <a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projektdatenbank/">Data4Good-Projekte</a> (21 von 96) öffentlich zugänglich gemacht!</p>
<h1>Ethikkommission</h1>
<p>Die Ethikkommission von CorrelAid hat einen Fragebogen und ein Begleitdokument veröffentlicht. Diese sollen  bei der Bewertung von Data4Good-Projektideen helfen. Außerdem gab es Änderungen von Code of Ethics und Code of Conduct, welche bei der Mitgliederversammlung am Ende des Jahres beschlossen wurden. Vielen Dank an die Ethikkommission für die tolle Arbeit und Beratung für die Projekte im Jahr 2023!</p>
<h1>4 Jahre Mentoring-Programm</h1>
<p>Jedes Jahr vernetzen wir erfolgreich rund 60 bis 100 Datenbegeisterte aus unserem Netzwerk als Mentoren und Mentees. Wir starten in unser 4. Jahr des CorrelAid-Mentoringprogramms!</p>
<h1>Start der Spendenkampagne</h1>
<p>Im Oktober ist unsere <a href="https://www.betterplace.org/de/donate/platform/projects/58963">Spendenkampagne</a> zur Erhöhung der Eigenmittel gestartet. Die Planung erfolgte durch den Vorstand, Office und Freiwillige (Camille und Patrizia 🙌). Das aktuelle Ziel sind 5.000 bis 10.000 Euro.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/60c1a6ae-d4ab-403b-80fe-a1a3c03ffb48?width=921&height=518" alt=""></p>
<h1>CorrelCon</h1>
<p>Im November haben wir die CorrelAid Community zu einem Wochenende voller Vorträge, Workshops und Community Care nach Magdeburg eingeladen. Wir hatten eine fantastische Zeit zusammen. Seit langem das erste Mal wieder in Person.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/52d2f4db-79ea-4ebc-9982-95f59935f382?width=1200&height=675" alt=""></p>
<h1>Kickoff CDL</h1>
<p>Das Civiv Data Lab (CDL) startete in die Umsetzungsphase. Das Civic Data Lab unterstützt organisierte und nichtorganisierte Akteur*innen der Zivilgesellschaft dabei, gemeinwohlorientierte Ziele durch die Nutzung von Daten besser zu erreichen. Wir von CorrelAid verantworten im Civic Data Lab hauptsächlich den Aufbau und das Management einer Community of Practice, die Begleitung der Datenvorhaben, die gemeinsam mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft umgesetzt werden.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/3f27cdbd-b120-4592-9ae9-6d71104f5094?width=742&height=417" alt=""></p>
<p>(DSEE/Bundesfoto/LS)</p>
<h1>transform_d-summit</h1>
<p>Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) wird CorrelAid im Rahem des transform_d Programms bis Ende 2024 einen neuen, einstiegorietierten Datenkompetenzkurs konzeptionieren, erstellen und durchführen. Im neuen Kurs wollen wir die Kompetenz, mit Daten umgehen zu können, vertiefen und stärken und einen Grundkurs schaffen, von dem vor allem Menschen und Organisationen mit wenigen Erfahrungen profitieren.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/4a7eabde-6388-41a8-877b-66de5f034bc1?width=1600&height=900" alt=""></p>
<h1>Datendialog mit der Bertelsmann Stiftung im Dezember</h1>
<p>Im Dezember haben vier verschiedene Teams der <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/startseite">Bertelsmann Stiftung</a> ihre Projektideen in München präsentiert. Anschließend kamen wir in kleineren Gruppen zusammen und haben konzeptionell und technisch beraten, wie mögliche Lösungen für die Problematiken und Herausforderungen aussehen können.</p>
<p>Dabei ging es um folgende Themen: Krankenhaussuche der Weissen Liste, SDG-Indikatoren des Zentrums für Nachhaltige Kommunen, Familie und Bildung: Politik vom Kind aus denken und Einführung eines Chatbots für die Bertelsmann Stiftung.</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Unser Jahr 2024]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/unser-jahr-2024</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/unser-jahr-2024</guid>
            <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 15:39:34 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Neue Teammitglieder, neue Bildungsformate, neue Data4Good-Projekte, neue Datendinos! 
2024 war wirklich ein aufregendes Jahr für CorrelAid. Durch den tatkräftigen Zuwachs in unseren haupt- und ehrenamtlichen Teams haben wir Bewährtes ausgebaut und viele neue Ideen aus, mit und für die Community realisieren können. Was genau im letzten Jahr passiert ist, und Datendinos damit zu tun haben, erzählen wir in unserem Jahresrückblick.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h1>Unser Jahr 2024</h1>
<p><strong>Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück und möchten die vielen Erlebnisse, Begegnungen und Neuigkeiten Revue passieren lassen. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<h3><strong>5 spannende Data4Good-Projekte…</strong></h3>
<p>… haben CorrelAid Volunteers in 2024 durch ihren Einsatz gemeinsam mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen umgesetzt! Und die ersten beiden Projekte für 2025 sind schon in der Pipeline.</p>
<p>Für diese Herausforderungen haben wir gemeinsam Datenlösungen erarbeitet:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projektdatenbank/2024-09-CHW/">Automatisiertes Reporting für Evaluationsdaten</a> aus der Bildungsarbeit von Chancenwerk</li>
<li><a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projektdatenbank/2024-10-CAR/">Hypothesenbasierte Prüfung von Annahmen</a> zur Weiterentwicklung der digitalen Angebote der Caritas Fortbildungsakademie</li>
<li><a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projektdatenbank/2024-06-BAB/">Textdatenanalyse mit LLMs</a> zur Befragung von Familien mit Baby in Frankfurt für Babylotse</li>
<li><a href="https://www.correlaid.org/blog/projekt-wirkungsmessung/">KI-gestützte Kategorisierung</a> von offenen Interviewantworten für In Safe Hands e.V.</li>
<li>Interaktive Karten: Visualisierung klimarelevanter Veränderungen auf lokale Gewässer mit Klima*kollektiv.</li>
</ul>
<p>Wir danken allen Volunteers, die an den Projekten beteiligt waren und sind, allen, die sich beworben haben, sowie unserem Projektkoordinationsteam für das Projektscoping und die Teamauswahl.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/8d30e698-d8a6-4c81-8700-e485b9702e2d.webp?width=1655&height=695" alt="B3c28ee8 8b32 491f A7fe Ef370153b249.webp">(Überblick über das Modell aus dem <a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/projektdatenbank/2023-10-ISH/">Projekt mit In safe hands e.V.</a>)</p>
<h3>Lernen und Wachsen mit Daten: Über 79 Teilnehmende an unseren Bildungskursen</h3>
<p>In 2024 war das Interesse an unseren beiden Bildungskursen groß, genauso wie die mitgebrachte Motivation der Teilnehmenden!</p>
<ul>
<li>Unser “<a href="https://www.correlaid.org/bildung/r-lernen/">R Lernen</a>”-Kurs hat in zwei Durchgängen mit insgesamt 37 Teilnehmenden stattgefunden.</li>
<li>Unser neuer Kurs ”<a href="https://www.correlaid.org/bildung/grundkurs-daten/">Daten verstehen und nutzen</a>” ist erfolgreich gestartet - in zwei Durchgängen mit insgesamt 42 Teilnehmenden. Mit dem neuen Kursangebot bieten wir einen Einstieg in grundlegende Datenkompetenzen, ohne Programmieranforderungen vorauszusetzen.</li>
</ul>
<p>Ein riesiges Dankeschön an unsere ehrenamtlichen Tutor*innen, die dieses Wachstum möglich gemacht haben und Gratulation an alle, die einen unserer Kurse erfolgreich abgeschlossen haben!</p>
<p>Die nächste Runde der Kurse startet bald: <a href="https://pretix.eu/correlaid/dataliteracy-2025-1/">hier</a> könnt ihr euch für “Daten verstehen und nutzen” anmelden und <a href="https://pretix.eu/correlaid/rlernen-2025-1/">hier</a> für “R Lernen”</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/5ea46842-1678-433d-919a-b94cabeba4c8.png?width=1920&height=1080" alt="Rückblick   Bilder (1).png"></p>
<h3><strong>CorrelAid im Civic Data Lab</strong></h3>
<p>Auch im Projekt <a href="https://civic-data.de/">Civic Data Lab</a>, das vom BMFSFJ gefördert und gemeinsam mit der Gesellschaft für Informatik, dem Deutschen Caritasverband und uns umgesetzt wird, erlebten wir ereignisreiche 12 Monate.</p>
<p>Unsere Highlight:</p>
<ul>
<li>Die motivierte und stetig wachsende Community und Veranstaltungsformate, wie die <a href="https://community.civic-data.de/s/willkommens-space/wiki/Espresso+Talks">Espresso Talks</a> und der Online-Workshop „Gemeinsam machen“, die den Austausch zwischen Akteur*innen der Zivilgesellschaft fördern. Sowie das CDL Barcamp, aber dazu gleich mehr.</li>
<li>Viele spannende <a href="https://www.correlaid.org/daten-nutzen/beratung/">Datensprechstunden</a>: Mehrfach pro Woche bieten wir im Civic Data Lab Beratung zu Datenkultur, Management, Tools, Finanzierung und Vernetzung.</li>
<li>Die Umsetzung von Datenvorhaben für das Gemeinwohl, wie dem <a href="https://civic-data.de/transparente_demokratiefoerderung/">Demokratieförderrechner</a>, dem <a href="http://leerstandsmelder">Leerstandsmelder</a>, <a href="https://civic-data.de/kommuki-open-data/">Kommuki</a>, dem <a href="https://civic-data.de/ein-wegweiser-fuer-die-demokratie/">Demokratie Wegweiser</a>, <a href="https://civic-data.de/all-txt/">all.txt</a>, <a href="https://civic-data.de/output-monitoring-ten-sing/">Output Monitoring mit Ten Sing Deutschland</a> und <a href="https://civic-data.de/civicrm/">Prototyp-Entwicklung für CiviCRM</a>.</li>
</ul>
<p>Wir freuen uns sehr, dass das Civic Data Lab auch 2025 weiter gefördert wird. Falls du das Projekt noch nicht kennst, schau gerne auf unserer <a href="https://civic-data.de">Website</a> vorbei oder melde dich in unserer <a href="https://community.civic-data.de">Community</a> an. Oder hör in unsere letzte <a href="https://soundcloud.com/correlaid_podcast/civic-data-lab-folge-mit-outro">Podcast-Folge</a> - dort sprechen Nevena, Leo und Isabel mit Jasmin über die Arbeit im Civic Data Lab.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/aa1eb158-842f-4437-a635-ea2e60903c82.jpg?width=1920&height=1080" alt="Background4.jpg"></p>
<h3>2 <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/data-science-lab/datendialog">Datendialoge</a> mit der Bertelsmann Stiftung</h3>
<p>Acht Teilnehmer*innen aus unserem Netzwerk haben am Datendialog Fokus im März in Berlin teilgenommen und viele neue Impulse für die Arbeit der Projekte der Bertelsmann Stiftung mit ihren Daten eingebracht. Im Fokus standen beim 4. Datendialog dabei die Daten aus dem Daten-Portal Wegweiser Kommune.</p>
<p>Im Juni 2024 fand der 5. Datendialog in Hamburg statt und brachte über 60 Teilnehmende aus dem Data4Good-Netzwerk zusammen. Zum ersten Mal wurde auch ein zivilgesellschaftliches Projekt mit einbezogen. In Zusammenarbeit mit dem Bertelsmann Data Science Lab und CorrelAid wurden Lösungen für drei wichtige Datenherausforderungen entwickelt:</p>
<ul>
<li>FörderFunke: Eine App zur Vereinfachung des Zugangs zu staatlichen Leistungen, unterstützt durch CorrelAid-Volunteers.</li>
<li>eupinions: Unterstützung bei der Visualisierung umfangreicher Umfragedaten.</li>
<li>Wegweiser Kommune: Integration von Bevölkerungsdichte-Layern für Apothekendistanzmessungen.</li>
</ul>
<p>Der Abend endete mit einem erfolgreichen Networking-Event und inspirierenden Diskussionen - danke an alle Beteiligten! Schaue dir hier die Videozusammenfassung der Veranstaltung an:<a href="https://lnkd.in/egdbUEqr">https://lnkd.in/egdbUEqr</a></p>
<p>Du willst beim nächsten Mal dabei sein? Am 14. und 15. März 2025 findet der 6. Datendialog in Berlin statt. <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/data-science/projektnachrichten/einladung-datendialog">Melde dich gerne jetzt schon an</a>!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/8bbc33ac-27c3-4bd5-83ef-52994e3089d7.jpg?width=1920&height=1080" alt="Background2.jpg"></p>
<h3><strong>Eine Woche Data Science Stipendium mit IOMIDS</strong></h3>
<p>In Zusammenarbeit mit dem <a href="https://iomids.com">Institute of Machine Intelligence &amp; Data Science</a> haben wir im April wieder das Data Science Stipendium angeboten, um die Ausbildung in den Bereichen Data Science und KI für ehrenamtliche Zwecke zu fördern. Das Stipendium umfasste die vollständige Übernahme der Kursgebühren für das Data Science Bootcamp von IOMIDS. In unserem <a href="https://www.correlaid.org/blog/datascience-stipendium-24-1/">Blog</a> erzählt unser Volunteer Max, was er aus dem Bootcamp mitgenommen hat.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/e0232ec7-8c0e-45ae-9ac5-949aa04f753f.jpg?width=1200&height=627" alt="Background1.jpg"></p>
<h3><strong>Core Team Retreat: Brainstorming und Impact-Reflexion</strong></h3>
<p>Auch im April 2024 haben wir uns in Kassel zum Core Team Retreat getroffen, um gemeinsam zu brainstormen, zu planen, zu diskutieren und auch mal analoge Team-Zeit zu genießen. Während des Retreats haben wir intensiv an der Frage gearbeitet: Was ist unsere Wirkung? Der erste Versuch, uns auf unsere Wirkung zu konzentrieren, führte zu vielen Ideen, aber auch einem leichten Gefühl der &quot;Verzettelung&quot;.</p>
<p>Im Wirkungssprint von Mai bis Juli sind wir das wichtige Thema daher nochmal strukturiert angegangen. Mithilfe der Beratung von Johannes von <a href="https://findingfutures.de">Finding Futures</a> haben wir unser Wirken weiter konkretisiert und auf drei Wirkungsfelder heruntergebrochen:</p>
<ul>
<li>Teilhabe von marginalisierten Gruppen in Data Science.</li>
<li>Empowerment von NPOs, Daten kritisch und zielorientiert einzusetzen.</li>
<li>Wirkungsvolles Engagement ermöglichen, sowohl für Volunteers als auch für NPOs.</li>
</ul>
<p>Ein wichtiger Schritt, um unsere Ziele klarer zu fokussieren!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/af455739-9146-4dfc-a053-e1d80361f1b4.jpg?width=2048&height=1536" alt="Background.jpg"></p>
<h3><strong><strong>Austausch am “Lagerfeuer” beim Civic Data Lab Barcamp</strong></strong></h3>
<p>Ein Jahreshighlight war definitiv das Civic Data Lab Barcamp, das im Mai live in Berlin stattfand und fast 80 engagierte Teilnehmende aus Deutschland und Österreich zusammenbrachte. In einem offenen Format – von spontan angemeldeten Sessions bis hin zu geplanten Vorträgen – diskutierten wir Themen von praktischen Umsetzungsfragen bis hin zu gesellschaftlichen Visionen.</p>
<p>Einige Highlights:</p>
<ul>
<li>🔦 Code of Conduct KI</li>
<li>🥾 Linked Open Data</li>
<li>🎒 LLMs, SLMs, RAG</li>
<li>🌱 AI Washing</li>
</ul>
<p>Ein inspirierender Tag, der Lust auf mehr macht! Wir freuen uns schon auf die zweite Ausgabe in 2025!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/09aabb3b-bcfe-4d4e-8ffb-b2fa02574611.jpg?width=1920&height=1080" alt="Background18.jpg"></p>
<h3><strong>CorrelAid on Tour</strong></h3>
<p>Für unsere Mission Data4Good sind unsere Volunteers und Teammitglieder auch 2024 durch ganz Deutschland gereist. Hier ein (bestimmt unvollständiger) Überblick über unsere Stops:</p>
<ul>
<li>Digital Social Summit im Januar Berlin: Mit den Kolleg*innen aus dem Civic Data Lab haben wir zu einer Werkstatt eingeladen zum Thema: &quot;Zwischen Excel und KI: wirksame und umsetzbare Datenprojekte finden&quot;</li>
<li>100xDigital Community Convention der <a href="https://www.linkedin.com/company/dsee/">Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt</a> im Februar in Essen: Auch hier waren wir mit dem Civic Data Lab Team zum Austauschen und Vernetzen vor Ort.</li>
<li>Beim Open Data Day in Münster im März gab es einen Vortrag von CorrelAider Luke Bölling zu den Potenzialen von Open Data für eine nachhaltige Stadtentwicklung.</li>
<li>Das DATA festival im März war eine gute Gelegenheit, die Diskussion über den Nutzen von Daten und KI für wirkungsvolle Lösungen in der Zivilgesellschaft weiter zu führen. Leo hat dazu mit einem Vortrag zu &quot;Leveraging data and AI for social impact&quot; beigetragen</li>
<li>Im Mai waren wir beim Deutschen Stiftungstag des Bundesverband Deutscher Stiftungen, Europas größtem Stiftungskongress, in Hannover - eine gute Gelegenheit für Austausch und Vernetzung mit spannenden Menschen und ihren Projekten. Dank der <a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de">Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt</a> hatten wir die Möglichkeit unser <a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/transformd/">TransformD</a>-Projekt, den <a href="https://www.correlaid.org/bildung/grundkurs-daten/">Data Literacy Kurs</a>, vorzustellen.</li>
<li>Wir waren Netzwerkpartner des University:Future Festivals - Tales of Tomorrow, bei dem die Frage nach der Zukunft digitaler akademischer Bildung diskutiert wurde.</li>
<li>Beim Digitalgipfel in Frankfurt haben wir gemeinsam mit der <a href="https://www.linkedin.com/company/gesellschaft-fuer-informatik/">Gesellschaft für Informatik e.V.</a>, das <a href="https://www.linkedin.com/company/civic-data-lab/">Civic Data Lab</a> vorgestellt. Als Vertretung der Zivilgesellschaft war es uns besonders wichtig, die Perspektiven und Bedürfnisse der Zivilgesellschaft, insbesondere der weniger ressourcenstarken zivilgesellschaftlichen Organisationen einzubringen.</li>
<li>Auch bei der <a href="https://www.widsmunich.de/past-events/wids-2024/agenda">Women in Data Science Conference</a> in München im Oktober gab es die Möglichkeit, mit einem Vortrag (danke Ann-Kristin!) die Möglichkeiten von Data Science für gute Zwecke zu beleuchten</li>
</ul>
<p>Danke für die vielen inspirierenden Gespräche überall in Deutschland!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/5cb8f275-175a-4827-b64b-ec7d4fc490ce.jpg?width=1920&height=1080" alt="Background17.jpg"></p>
<h3>150 Teilnehmende beim Hack and Harvest Hackathon Konstanz</h3>
<p>Think. Hack. Innovate - unter diesem Motto haben wir im Juni zusammen mit <a href="https://cyberlago.net/">cyberLAGO e.V.</a>, <a href="https://www.konstanz.farm/">farm - Gründung &amp; Innovation</a>, der Stadt Konstanz und <a href="https://www.ufg-konstanz.de/">UFG e.V.</a> den <a href="https://www.hackandharvest.farm/#infos">Hack and Harvest Hackathon</a> veranstaltet. Über 150 Teilnehmende brachten ihre Ideen und technischen Fähigkeiten in zahlreichen Projekten ein. Zwei Tage intensives Brainstorming und Coden führten zu inspirierenden Lösungen und neuen Partnerschaften. Ein großer Dank an alle, die dabei waren!</p>
<p>Die Planung für den nächsten Hack and Harvest Hackathon sind bereits gestartet - also stay tuned!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/16865dbe-bfe3-45a2-8c79-beb05838b32c.jpg?width=1920&height=1080" alt="Background16.jpg"></p>
<h3><strong><strong><strong>Team-Zuwachs und ein großer Schritt in Richtung Professionalisierung</strong></strong></strong></h3>
<p>Im Mai übernimmt Lena, als Elternzeitvertretung für Isabel, das Community Management, die Zusammenarbeit Bertelsmann Stiftung und Aufgaben im Civic Data Lab. Samuel und Jonas kommen als Werkstudenten zum Bildungsteam dazu und unterstützen bei der Umsetzung der R Lernen-Kurse.</p>
<p>Dank der <a href="https://www.aqtivator.de">aqtivator</a> Förderung wächst CorrelAid im Sommer 2024 noch weiter: Antje startet als Referentin für Data Literacy, mit Fokus auf der Überarbeitung und Durchführung des Kurses “Daten verstehen und nutzen”. Und wir können wir erstmals ein Management-Team beschäftigen: Johanna wird CorrelAids erste Büroleitung und nimmt die Modernisierung unserer Finanzprozesse und Buchhaltung in die Hand, in enger Zusammenarbeit mit unserem Finanzvorstand Marco. Unsere neuen Geschäftsführerinnen, Ann-Kristin und Zoé, arbeiten eng mit dem Vorstand zusammen, übernehmen die Akquise neuer Förderungen und vertreten CorrelAid gegenüber Stiftungen. Ein bedeutender Schritt für die weitere Professionalisierung von CorrelAid e.V.!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/0cc9b2a8-1b6b-4685-92fe-38c09e15d51f.jpg?width=1920&height=1080" alt="Background15.jpg"></p>
<h3>Aus Community-Wissen wurden Community Workshops</h3>
<p>In unserer Community steckt enorm viel Know-How und Kompetenz - um das zu teilen wurde ein neues Format ins Leben gerufen: Die Community Workshops ermöglichen unseren Volunteers ihr Wissen miteinander auszutauschen und weiterzugeben - und sind natürlich auch offen für alle anderen Interessierten.</p>
<p>Seit Juli wurden schon beeindruckende 12 Community Workshops auf die Beine gestellt, besonders gefragt war der Workshop “Git für Newbies bzw. Anfänger*innen”, den wir gleich mehrmals auf Englisch und Deutsch angeboten haben. In weiteren Workshops wurden Skills rund um Pattern Matching (NLP), CV &amp; Cover Letter, Success Factors for Data Science Projects, Geodaten ausgetauscht und vertieft.</p>
<p>Auch unser erste Veranstaltung des CorrelAid Climate Talks ist gestartet: Das Format für dich, wenn du Lust hast, dich über den Klimawandel und Data Science auszutauschen und mit Expert*innen, Praktizierenden und Interessierten ins Gespräch zu kommen. 🌱🌍</p>
<p>Welchen Community Workshop möchtest du im nächsten Jahr anbieten? Wir freuen uns über deine Nachricht!</p>
<h3>Community-Zeit bei der CorrelCon 2024 in München</h3>
<p>Im Oktober fand die <a href="https://www.correlaid.org/blog/blogpost-correlcon2024/">CorrelCon</a> statt – die jährliche Community-Konferenz von CorrelAid und definitiv eins unserer Highlights! ✨</p>
<p>Drei Tage voller intensiver Workshops zu Tech, Coding und Data Science, in denen Wissen geteilt und Skills ausgebaut wurden. Aber es ging um viel mehr: Der Austausch in der Community, das Networking und die kreativen Impulse – inklusive einiger witziger Dinoprompts 🦖 – haben das Event wirklich besonders gemacht. Es war großartig, so viele engagierte Menschen zu treffen - danke an alle, die dabei waren und zu diesem tollen Wochenende beigetragen haben!</p>
<p>Ein besonderes Danke natürlich insbesondere an das Orga-Team: Danke, dass ihr die CorrelCon dieses Jahr wieder möglich gemacht habt, <a href="https://www.linkedin.com/in/soeren-etler/">Sören</a>, <a href="https://www.linkedin.com/in/rahel-becker-b6bb201a2/">Rahel</a>, <a href="https://www.linkedin.com/in/regina-siegers-a948b1133/">Regina</a>, <a href="https://www.linkedin.com/in/lena-marbach-385698106/">Lena</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/nevena-nikolajevi%C4%87-840667143/">Nevena</a>! 💚</p>
<p>Abschließend ein besonderer Dank an <a href="https://www.linkedin.com/company/mindfuelai/">Mindfuel</a> für die Unterstützung der CorrelCon. Euer Beitrag stärkt unsere Mission und ermöglicht es uns, solche Events noch bereichernder zu gestalten!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/9e5c09e0-ac48-4220-bc75-a66191dc4eaf.jpg?width=2048&height=1536" alt="Background7.jpg"></p>
<h3>Die Geburtsstunde der Datendinos</h3>
<p>Bei einem Abendessen in Konstanz entwickelten Zoé, die heutige Geschäftsführerin von CorrelAid, und Vereinsmitglied Sören eine besondere Idee: Inspiriert durch das Dino-Stickerheft eines Freundes entstand der Gedanke, Datendinos als Maskottchen für die Vermittlung komplexer Datenthemen zu nutzen.</p>
<p>Dank KI-Technologie wurde die Idee schnell Realität: Ein einfacher &quot;Data Dinosaur&quot; Prompt erzeugte drei niedliche Dinosaurier mit Diagrammen, die erst als digitale Sticker und später sogar als limitierte Aufkleber-Edition das Vereinsleben bereicherten.</p>
<p>Der Kreativität der Community scheint keine Grenzen zu kennen und mittlerweise sind die Datendinos überall im CorrelAid-Universum zu finden: auf kleinen Dino-Namensschildern aus Holz bei der CorrelCon, in Community Workshops und Präsentationen, als Slack-Emojis, und und und. Wir sind gespannt, welche niedlichen Datendinos noch das Licht der Welt erblicken und wo sie uns zukünftig begegnen!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/08d4de01-9ae0-4336-b342-5ddae621f6fe.jpg?width=2048&height=1536" alt="Background13.jpg"></p>
<h3><strong>CorrelCompact erleichtert den Einstieg in die Welt der Daten</strong></h3>
<p>Die neue Workshopreihe &quot;CorrelCompact&quot; ist gestartet! Das Format ergänzt einerseits thematisch unsere Bildungskurse &quot;R Lernen&quot; und &quot;Daten verstehen und nutzen&quot;, ist aber auch für alle Interessierten und Engagierten aus der Zivilgesellschaft als Einstieg in die Daten-Welt gedacht. Neben einem kurzen Input, zu Themen wie Kickstart in KI, Datenqualität, Data Storytelling oder Diskriminierung durch Daten, steht dabei insbesondere der Austausch zwischen Engagierten im Vordergrund, unabhängig ob im Haupt- oder Ehrenamt.</p>
<p>Schon gesehen? In unserer <a href="https://www.correlaid.org/bildung/ressourcen/">Sammlung von Bildungsmaterialien</a> findest du die Inhalte der CorrelCompact-Workshops, Materialien unserer anderen Bildungsformate und weitere Ressourcen.</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/3d7ebea3-fb1f-4622-a93e-4defaa3e08d1.jpg?width=799&height=449" alt="Background12.jpg"></p>
<h3>Der Dateninkubator: Umfassende Weiterbildung und Projektbegleitung für NPOs</h3>
<p>Über das Jahr hinweg haben wir viel Zeit und Überlegungen in die Entwicklung des Dateninkubators gesteckt. Dateninkubator? Dahinter steckt ein Konzept, dass die drei Säulen von CorrelAid - Projekte, Bildung und Community - sinnvoll miteinander verzahnt und zivilgesellschaftliche Organisationen dadurch noch umfangreicher und zielgerichteter unterstützen kann. Wie genau das abläuft?</p>
<p>📚 Zu Beginn des Dateninkubators stehen drei modulare Kurse für gemeinnützige Organisationen und ehrenamtliche Datenwissenschaftler*innen, wobei wir die verschiedenen Wissens- und Erfahrungslevel der Kursteilnehmenden besonders berücksichtigen.</p>
<p>🎯 Die Kurse bilden die Grundlage für die anschließende Projektphase mit den teilnehmenden Organisationen und Freiwilligen, die etwa sechs Monate dauert. Während der ganzen Zeit im Dateninkubator schaffen wir kontinuierlich Möglichkeiten Austausch und Networking. Wir freuen uns schon auf den Startschuss und die vielen spannenden Organisationen und Datenprojekte, die wir Dateninkubator auf ihrer Datenreise unterstützen dürfen!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/91c7dea9-e683-4815-94dc-0ca38f59979a.png?width=1920&height=1080" alt="Rückblick   Bilder (2).png"></p>
<h3>Vorschläge und Forderungen an die Politik</h3>
<p>💡Gemeinsam mit 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen unter der Leitung von D64 - Zentrum für Digitalen Fortschritt erarbeiten wir einen Code of Conduct für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Zivilgesellschaft. Ziel des Vorhabens ist es, zivilgesellschaftliche Organisationen dabei zu unterstützen, den Einsatz von KI kritisch zu reflektieren und zentrale Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu stärken.</p>
<p>📝 Zum Spannungsfeld “<a href="https://lnkd.in/eijHv-zz">Freiheit und KI</a>” ist bereits ein Whitepaper veröffentlicht worden.</p>
<p>🤝 Gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen haben wir die Arbeit am zweiten White Paper begonnen, das im Frühjahr erscheinen wird. - Dieses Mal zum Schwerpunkt Gerechtigkeit. Als im September das neue „Sicherheitspaket“ der Bundesregierung droht, das Asylrecht einzuschränken und eine massenhafte biometrische Überwachung einzuführen, schlossen wir uns gemeinsam mit 26 anderen Organisationen den Forderungen von D64 an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages an: <a href="https://d-64.org/haltung-zeigen/">Menschenrechte verteidigen, biometrische Gesichtserkennung stoppen!</a></p>
<h3>Teamwechsel im Mentoring-Programm</h3>
<p>Viele Jahre haben Jasmin Classen und Nicolas Fröhlich das Mentoring-Programm betreut - ein riesen Dank für die großartige Arbeit! Nun gibt es auch hier neue Gesichter: Polina Mosolova und Marcus Wurster sind das neue Volunteer-Team, zusätzlich unterstützt von Linda Peitz und David Kollmann. Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg als neue Koordinator*innen des Mentoringprogramms.</p>
<p>Du kennst das Mentoring-Programm noch nicht? Hier haben Mentor*innen und Mentees die einzigartige Möglichkeit, sich über die verschiedensten Themen auszutauschen. Sei es über den nächsten Karriereschritt, eine anstehende Entscheidung oder einfach über technologische oder datenbezogene Themen. Klingt interessant? Schau doch mal <a href="https://mentoring.correlaid.org">hier</a> vorbei!</p>
<h3><strong>Neue Ethikkommission und neuer Vorstand für die Mission Data4Good</strong></h3>
<p>Die diesjährige CorrelAid Mitgliederversammlung am 10.12.2024 hat so einige Veränderungen mit sich gebracht. Neben der Wahl eines neuen Vorstands und einer neuen Ethikkommission wurde ein neues Satzungskomitee ins Leben gerufen, das die Satzung bis zur Mitgliederversammlung 2025 überarbeiten soll. Außerdem wurden Änderungen bei den Mitgliedsbeiträgen beschlossen: Die aktive Mitgliedschaft kostet nun 60 €/Jahr, ermäßigt 30 €/Jahr, und der Mindestbeitrag für Fördermitglieder liegt bei 10 €/Monat (120 €/Jahr). Ab 2025 wird es zudem erstmals einen bezahlten Vorstandsvorsitz anstelle einer Geschäftsführung geben.</p>
<p>Ein weiteres Highlight: Im September 2025 startet der Dateninkubator, unser neues Flaggschiff-Projekt, das Bildungskurse und Data4Good-Projekte miteinander verbindet.</p>
<p>Wir möchten uns bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern Sebastian Zezulka, Rahel Becker, Marco Lax, Roven Goerke, Sarah Risse, Rahkakavee Baskaran und Ann-Kristin Vester für die fantastische Arbeit und den großen Einsatz bedanken - ihr wart ein tolles Team! Der neu gewählte Vorstand besteht aus Ann-Kristin Vester, Zoé Wolter, Sylvi Rzepka, Philipp Bosch, Sarah Risse, Sören Etler und Andreas Neumann - wir freuen uns auf das kommende Jahr mit euch! Danke auch an Manuel Neumann, dass du weiterhin die Verantwortung für die Kassenprüfung übernimmst!</p>
<p>Ein großes Dankeschön möchten wir auch den bisherigen Mitgliedern der Ethikkommission, Lada Rudnitckaia, André Lange, Mario Truss, Polina Mosolova und Regina Siegers aussprechen - eure Arbeit und Beratung war ein wichtiger Pfeiler für die Arbeit von CorrelAid!</p>
<p>Unsere neu gewählte Ethikkommission besteht aus Polina Mosolova, Katharina Kloppenborg, Benjamin Fries und Pia Baronetzkly. Danke, dass ihr diese wichtige Aufgabe an euch nehmt!</p>
<p><img src="https://cms.correlaid.org/assets/f8e7e110-57bc-444c-9410-29c114210671.jpg?width=1080&height=1080" alt="Background8.jpg"></p>
<h3>Save the Dates! Ein erster Ausblick auf 2025</h3>
<p>Für uns wird es ein ganz besonderes Jahr, denn das 10-jährige Jubiläum von CorrelAid steht an! Das möchten wir feiern, vom 04. bis zum 06. Juli 2025 bei der CorrelCon 2025 in Konstanz am Bodensee, also dort wo die Ursprünge von CorrelAid liegen.</p>
<p>2025 wird auch darüber hinaus gefüllt sein mit Veranstaltungen rund um Data4Good, wir informieren euch natürlich in den nächsten Wochen und Monaten über alles Anstehende, Wir freuen uns, viele von euch dort zu sehen! Schau also gerne immer mal wieder in unseren <a href="https://www.correlaid.org/veranstaltungen/?viewType=list">Veranstaltungskalender</a>.</p>
<p><strong>Hier schonmal ein kleiner Ausblick:</strong></p>
<p>14.-16. Feb- Core Team Retreat in FFM</p>
<ol start="14">
<li><p>und 15. März: 6. <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/data-science-lab/datendialog">Datendialog</a> mit der Bertelsmann Stiftung in Berlin</p>
</li>
<li><p>bis 06. Juli: CorrelCon 2025 + 10-jähriges Jubiläum</p>
</li>
</ol>
<p>September 2025: Der Dateninkubator startet!</p>
<ol start="12">
<li>und 13. September 2025: 7. <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/data-science-lab/datendialog">Datendialog</a> mit der Bertelsmann Stiftung</li>
</ol>
<h3>Zu guter Letzt: Eine kleine Bitte</h3>
<p>Da wir einfach so sehr gewachsen sind, wollen wir unsere Strukturen ausbauen. Und dadurch entstehen Kosten für Infrastruktur, Verwaltung und und und. Unterstütze uns gerne mit einer kleinen Spende auf <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/58963-correlaid-e-v-datenkompetenzen-fuer-die-zivilgesellschaft">betterplace</a>. Gerne auch als Dauerauftrag. Vielen Dank!</p>
]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[#WeAreCorrelAid]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/we-are-correlaid</link>
            <guid isPermaLink="false">https://correlaid.org/blog/we-are-correlaid</guid>
            <pubDate>Thu, 05 Nov 2015 22:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Kick-Off in Berlin!]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Berlin. Hauptstadt. Zentrum der deutschen, wenn nicht sogar der europäischen Start-Up-Szene. Und an diesem Wochenende auch Treffpunkt von etwa 25 Studierenden und Promovenden aus ganz Deutschland, die sich auch in ihrer Freizeit mit dem etwas nerdigen Thema “Datenanalyse” beschäftigen. Dabei hatten die meisten von uns bisher nur eine sehr vage Vorstellung, was sie erwartete. Data Science for Social Good – Datenanalyse für einen guten Zweck – hörte sich erst mal gut an. Alle Anwesenden waren jedoch auf ihre Art von der Initiative überzeugt und auch die bereits erreichte Zahl von über 200 Datenanalyst*innen im neuen Netzwerk zeugt von einem starken Interesse an dem Thema. Einige hatten sich bereits am vorigen Abend getroffen, die meisten hatten sich aber noch nie gesehen und selbst Teile des Organisationsteams kannten sich bisher nur virtuell. Deshalb stand, wie am Anfang eines jeden Vernetzungstreffens, eine Vorstellungsrunde.</p>
<p>Was will man zu einer Vereinsgründung viel schreiben. Trockene Besprechung der Satzung, Wahl des Vorstands, alles schon Routine und Datenanalyst*innen sind ja ohnehin immer total korrekt. Also waren alle um Punkt 20:00 Uhr glücklich, packten ihre Sachen und freuten sich auf den zweiten Tag.</p>
<p>Natürlich ist das Quatsch. Das Kennenlernspiel, natürlich mit passenden statistischen Begriffen für jedeN, offenbarte die Wellenlänge, auf der die Gruppe sich schnell einfand. Nachdem Johannes die bisherige Geschichte des Vereins und seine eigene Intention geschildert hatte, träumten wir gemeinsam von einer Welt, in der CorrelAid überflüssig wäre. In der Diskussion wurde der gemeinsame Wertekanon klar. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den Projektpartner*innen, Open Data und eine datenmündige Gesellschaft waren Schlüsselwörter. In den Nuancen zeigte sich aber auch die Diversität der Mitglieder, denn alle Elemente in einem einzigen Satz zu vereinen, erwies sich als schwierige Aufgabe.</p>
<p>In der anschließenden Mitgliederversammlung wurden die Mitgliederstruktur des Vereins, zukünftige Mitgliedsmodelle und Beitragssätze diskutiert. Ein Kernpunkt stellte eine ausufernde Debatte über die Einführung einer Frauenquote dar, allerdings nicht wie üblich erbitterte Diskussion über das für und wider: Alle waren sich vielmehr schnell einig über die Einführung einer Quote, nur die genaue Ausgestaltung und auch die Konsequenzen bei Nichterfüllung wurden umfassend diskutiert. Abschließend stand ein für alle vertretbares großartiges Zeichen: Alle Gremien bis runter in das kleinste Projektteam werden ab nächstem Jahr zu mindestens 50 Prozent mit Frauen besetzt.</p>
<blockquote>
<p>.@CorrelAid beschließt 50%-Quote für alle Gremien. Starkes Signal für &gt; Geschlechtergerechtigkeit in #datascience. #WeAreCorrelAid — Arndt &gt; Leininger (@a_leininger) October 17, 2015</p>
</blockquote>
<p>Als letzter Tagesordnungspunkt folgte die Wahl des Vorstands. Auch bei viel Motivation naturgemäß kein einfaches Thema. Wie groß soll der Vorstand sein? Werden verschiedene Ressorts bereits von der Mitgliederversammlung bestimmt? Will man selber, nach Berichten über den Arbeitsaufwand des aktuellen Vorstands, wirklich seine Zeit opfern? Wir beschlossen und wählten letztlich einen siebenköpfigen Vorstand, der seine Arbeit inzwischen schon erfolgreich aufgenommen hat.</p>
<blockquote>
<p>MV…00:30…Aber still Fan of “the Gang” #WeAreCorrelAid — Hayfat &gt; Hamidou (@NunuShu) October 17, 2015</p>
</blockquote>
<p>Damit war die Mitgliederversammlung ca. sechs Stunden nach dem planmäßigen Ende gegen 2:00 Uhr geschafft. Die Mitglieder hatten sich den Sekt redlich verdient.</p>
<p>Zweiter Tag: Beginn des zweiten Tages war um 10:00 Uhr. Aufgrund des etwas länger geratenen Abends und der z.T. längeren Fahrtzeiten selbst innerhalb Berlins, schaute man überwiegend in etwas müde Gesichter. Trotzdem ließ sich die Gruppe ihre gute Stimmung nicht nehmen und begrüßte einige neu hinzu gekommene Gesichter. Auf dem Plan standen die Vorstellung des Pilotprojekts und eine Einführung in die Softwareinfrastruktur von CorrelAid, darunter Slack, das Datenschutzkonzept und GutHub. Anschließend folgten einige Workshops, welche von den Mitgliedern selbst vorbereitet wurden. Für absolute Beginner wurde eine Einführung in das Programm R angeboten. Zwei weitere Gruppen beschäftigten sich außerdem mit einer Einführung in Webscraping und quantitativer Textanalyse.</p>
<p>Nach dem Mittagessen konnten die Mitglieder endlich das tun, was sie vermutlich am besten können: In echte Daten eintauchen. Die Petitionsplattform openpetition.de hatte freundlicherweise über 6 GB vollständig anonymisierte Daten zur Verfügung gestellt, welche z.B. Informationen zum Zeitpunkt der Unterzeichnung und zum Thema der Petition enthielten. Darüber hinaus lagen uns auch durch Webscraping selbst erhobene Daten von der Wesite vor. Nach einem kurzen Überblick über die Daten bildeten sich verschiedene Teams und entwickelten Fragestellungen zu einzelnen Aspekten. Ein Team beschäftigte sich vor allem mit dem zeitlichen Verlauf von Petitionen, ein anderes hatte schnell Ergebnisse an welchen Wochentagen und zu welcher Uhrzeit die meisten Zeichnungen stattfinden (Lösung: Dienstags).</p>
<p>Ganz klassisch ging es zunächst ans Bereinigen der Daten. Ein zeitaufwändiger Schritt, den auch Auftraggeber gerne unterschätzen. Durch den Raum hörte man also häufiger Kraftausdrücke, wenn man wieder eine Fehlermeldung, statt eines Ergebnisses auf dem Bildschirm erschien. Aber wie üblich gilt: Der Fehler sitzt meist vor dem Bildschirm. Nach einigen Stunden gemeinsamer Projektarbeit durften die Teams ihre Ergebnisse – sogar im Corporate Design aufbereitet– einem Mitarbeiter von openpetition.de vorstellen. Wir hatten viele Fragen aufgegriffen, die sich auch die Mitarbeiter von openpetition.de stellten und waren trotz der begrenzten Zeit schon zu tollen Ergebnissen gekommen. Vielleicht wird aus diesem Auftakt bald mehr?</p>
<p>Als letzter offizieller Punkt gab jeder Teilnehmer “Highlight” und sein “Lowlight” des Wochenendes Preis. Es fiel schwer, Negatives zu sagen, aber in einem Highlight waren sich aber alle einig: Die meist vollkommen fremden Menschen, mit denen man ein Wochenende intensiv zusammen gearbeitet, gelacht, gestritten und gehackt hatte.</p>
<p>Anschließend warfen wir uns alle gemeinsam ins Berliner Nachtleben und Berlin ist ja fast wie Las Vegas. Was dort passiert, bleibt auch dort.</p>
<blockquote>
<p>Mein #wearecorrelaid-Gast ward heute morgen noch nicht gesehen. Wie &gt; hart feiert @CorrelAid denn bitte? ;) — Daniel Kirsch (@kirel) October &gt; 19, 2015</p>
</blockquote>
<p>Montagabend fand dann die öffentliche Vorstellung von CorrelAid statt. Wir durften im Berliner BaseCamp zu Gast sein und hatten uns neben der eigenen Vorstellung zwei Keynote-Sprecher*innen eingeladen. Benjamin Seibel von der Technologiestiftung Berlin sprach über “Data Driven Innovation” und über das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Digitalisierung. Er mahnte die Datenanalysten im Publikum aber auch, ihre eigene Arbeit immer zu hinterfragen, denn “auch Datenanalyse ist politisch.” Benjamin hat anschließend übrigens <a href="https://www.technologiestiftung-berlin.de/de/aktuelles/blog/data/datenanalyse-fuer-einen-guten-zweck/">hier</a> über die Veranstaltung gebloggt. Claudia Leißner von Proboneo machte anschließend deutlich, dass ehrenamtliches Engagement keine Einbahnstraße ist, sondern auch die Freiwilligen dabei viel profitieren und so immer neue zivilgesellschaftliche Projekte anstoßen können. Zum Abschluss stellte Niklas die Ergebnisse des Pilotprojekts vor und gab den über 30 Gästen einen Einblick in die Projektarbeit bei CorrelAid.</p>
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<p>Gleich geht’s los im @base_campberlin mit @correlaid. &gt; <a href="http://t.co/JwhRTeFFSQ">http://t.co/JwhRTeFFSQ</a> #Thinkbigmitbigdata #WeAreCorrelAid &gt; pic.twitter.com/DAfVIqSC6r — Robert Schmidt (@poelsertysker) October &gt; 19, 2015</p>
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<p>Anschließend konnten die Gäste an verschiedenen Expertentischen zu Themen wie “Moderne Datenanalyse” oder “Anwendungen von Data-for-Good” diskutieren und es wurde ganz im Berliner Stil genetzwerkt. Ein sehr gelungenes Wochenende ging damit für die Teilnehmer des ersten Netzwerkstreffens zu Ende. Alle waren nach diesem Wochenende mehr denn je davon überzeugt, dass Datenanalyse die Zivilgesellschaft einen entscheidenden Schritt weiter bringen kann. Wir können es kaum erwarten uns wiederzusehen, es bilden sich aber auch schon einige Regionalgruppen, die kleinere Veranstaltungen auf die Beine stellen werden. Falls ihr also ein gewisses Interesse an Daten habt, schaut mal vorbei und macht mit bei Datenanalyse für den guten Zweck.</p>
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<p>tired but happy after the @CorrelAid kick off weekend. So nice to meet &gt; @a_leininger, @bern_pa, @s_haussner @NunuShu etc. #WeAreCorrelAid &gt; - Friedrike Preu (@ameisen_strasse) October 19, 2015</p>
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            <title><![CDATA[Kommunale Daten in Deutschland: eine Entdeckung]]></title>
            <link>https://correlaid.org/blog/wegweiser_kommune</link>
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            <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 12:00:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[John Mark Shorack gibt in diesem Blogbeitrag einen Einblick in die Daten des „Wegweiser Kommune“ und zeigt, welche Möglichkeiten sie eröffnen. Im Rahmen des DatenDialogs 2025 in Gütersloh betreute John die entsprechende Datenherausforderung als Pate und arbeitete dabei mit den Daten des „Wegweiser Kommune“.]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der „Wegweiser Kommune“ sammelt seit Jahren Daten zu deutschen Kommunen. Mithilfe von Rohdaten der Statistischen Landesämter werden Indikatoren zu verschiedenen Themen wie Aus- und Weiterbildung, Finanzen, Pflege und Bevölkerung berechnet. Zurzeit gibt es Daten bis 2023, gleichzeitig gibt es kommunale Prognosen bis 2040. Ich habe mir einige Indikatoren für die vier brandenburgischen kreisfreien Städte Potsdam, Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) angesehen.</p>
<h3>Bevölkerung</h3>
<p>Laut der Prognose von „Wegweiser Kommune“ soll die Bevölkerung im Bundesland Brandenburg bis 2040 um 2,4 % schrumpfen. Betrachtet man die einzelnen Städte, gibt es große Unterschiede. So soll Potsdam bis dahin um 11,3 Prozent wachsen, Frankfurt (Oder) hingegen soll um 7 Prozent schrumpfen. Cottbus und Brandenburg an der Havel liegen mit -3,8 bzw. -4,3 Prozent näher an der Gesamtprognose für das Bundesland (siehe interaktive Grafik <a href="https://datawrapper.dwcdn.net/ykNep/1/">hier</a>).</p>
<h3>Soziale Lage</h3>
<p>Zwei der Indikatoren, die zum Themenfeld „Soziale Lage“ gehören, sind die Kaufkraft (das durchschnittliche Gesamtnettoeinkommen eines Haushalts) und die Arbeitslosenquote. Betrachtet man die Kaufkraft der vier Städte (und Brandenburg als Bundesland zum Vergleich), so zeigt sich, dass sie außer im Jahr 2018 ständig gestiegen ist, was im Prinzip eine positive Entwicklung ist (siehe interaktive Grafik <a href="https://datawrapper.dwcdn.net/jSZK4/1/">hier</a>).</p>
<p>Es wäre spannend, die Entwicklung in Cottbus besser zu verstehen, da Cottbus im Jahr 2006 das zweithöchste Nettoeinkommen nach Potsdam hatte, im Jahr 2022 jedoch auf den letzten Platz rückte. Das Gesamtnettoeinkommen in Cottbus war im Jahr 2022 ca. 5.000 € geringer als in Potsdam. Die größere Frage, die mir dieser Indikator aufwirft, ist der Einfluss der Inflation auf diese Daten. Sind die Nettoeinkommen mit der Inflation einfach gestiegen oder sind die Einkommen unter Berücksichtigung der Inflation gestiegen? Die Antwort habe ich noch nicht.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit, die soziale und wirtschaftliche Lage einer Stadt zu untersuchen, ist die Analyse der Arbeitslosigkeit. Der „Wegweiser Kommune” zeigt anhand von Daten aus den Jahren 2007 bis 2023, dass der Anteil erwerbsloser Personen in Brandenburg um 11,4 Prozentpunkte gesunken ist (siehe interaktive Grafik <a href="https://datawrapper.dwcdn.net/zbKwk/1/">hier</a>). Die vier Städte zeigen ähnliche Entwicklungsmuster. Alle zeigen auch eine leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit von 2019 auf 2020. Frankfurt (Oder) bildet eine Ausnahme: Zwischen 2011 und 2013 ist die Arbeitslosenquote, anders als in den anderen Städten, stark gestiegen.</p>
<p>Wie dieses kurze Beispiel zeigt, bietet die „Wegweiser Kommune“ spannende Möglichkeiten, um Kommunen und Bundesländer miteinander zu vergleichen. Für Prognosen ist sie super, weil sie langfristig sind. Für die aktuelle Berichterstattung steht jedoch die Frage offen, ob es weitere Daten für die Jahre 2024 und 2025 gibt, da diese leider noch nicht verfügbar sind.</p>
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