Das Meetup in Mannheim

Eindrücke von unserem jährlichen Get-together

2019-01-03 | Florian

Das Meetup in Mannheim

Meine Erfahrung als Neuling auf dem Meetup in Mannheim - und eines der besten Wochenenden seit langer Zeit. Aber der Reihe nach.

Ich stehe seit circa anderthalb Jahren auf dem Mailverteiler von CorrelAid und lese regelmäßig die Blogbeiträge. So auch die Ankündigung zum Meetup in Mannheim vom 30.11. bis zum 2.12.2018. Ausschlaggebend für meine Anmeldung war meine Neugier und der Wunsch, mich mit anderen Menschen mit ähnlichen Interessen (alles mit Daten) zu treffen, denn die meisten kannte ich nur von Twitter oder aus dem Slack-Channel von CorrelAid. Also buchte ich ein Bahnticket, um die Jugendherberge hatte sich CorrelAid schon gekümmert.


Viele Vorträge haben den Samstag gestaltet: JavaScript, Neuronale Netze, etc.

Viele Vorträge haben den Samstag gestaltet: JavaScript, Neuronale Netze, etc.

Sprung zum 30.11. Freitags nach der Arbeit mache ich mich auf den Weg. Natürlich: Wie man um die Uhrzeit (Feierabendverkehr) erwarten kann, kommt die Bahn verspätet an. Dass ich noch nie in Mannheim war, ist auch nicht von Vorteil. Deshalb komme ich zu spät. Zu meiner Überraschung werde ich von Johannes am Treffpunkt auf dem Uni-Gelände in Empfang genommen, er sagt etwas wie „Du bist noch einer von den Pünktlichen“. Ich bin auf dem Weg in einen Raum, in dem ich niemanden kenne. Eigentlich bin ich von sowas kein großer Fan, aber ich hatte mich angemeldet - und dann muss ich da auch durch. Als ich im Raum ankomme unterhalten sich die Leute schon kräftig. Dennoch werde ich bemerkt und herzlich in Empfang genommen. Den einen oder anderen „kenne“ ich von Twitter. Dazuviele mir bisher unbekannte Gesichter - aber alle super freundlich.

JavaScript und Neuronal Networks

Normalerweise bin ich kein Fan von Vorstellungsspielen, aber das von CorrelAid ist ein großer Spaß. So lerne ich beispielsweise Jasmin kennen, die nun auch im Vorstand ist und an dem Wochenende einen Podcast aufgenommen hat. An diesem Abend ziehen wir fast alle weiter und nehmen in Mannheim das ein oder andere Bierchen zu uns. Wir lachen viel und ich lerne weiter Leute kennen. Nach einer eher kurzen Nacht gibt es samstags die verschiedensten Vorträge von Mitgliedern. Weil es so viele sind, laufen sie parallel und man muss sich entscheiden. Ich entscheide mich für einen Vortrag von Frie zu GitHub, einen Vortrag von Damon zu Text Mining, JavaScript von Jan und Frie und Convolutional Neural Networks mit Keras von Chris.

Kaffee und Mate

Alle Vorträge bringen mich weiter, GitHub und JavaScript sind praktische Tools, von denen man gehört haben sollte. Text Mining sowie Neural Networks können meiner Meinung nach auch wichtig für die Arbeit bei CorrelAid sein. Ich bin überrascht, wie viele verschiedene Vorträge von Mitgliedern gehalten werden und ich hätte gerne auch all die anderen gesehen, aber leider lässt die Zeit das nicht zu. Mittags und abends gibt es leckeres Essen. Nach dem Abendessen haben wir uns festgequatscht, sodass wir unser eigentliches Ziel, den Mannheimer Weihnachtsmarkt nicht mehr schaffen. Wir sind dann direkt in eine Bar, wieder ein sehr heiterer Abend. Wir sprechen und diskutieren über alles Mögliche, sogar Kartentricks werden gezeigt. Mir aber bleibt im Kopf was Johannes zum bisherigen Verlauf des Meetups sagt. Ihm habe gefallen, dass alle so interessiert an den Themen der Vorträge sind, dass nicht nur währenddessen eifrig diskutiert wird, sondern auch noch danach in Pausen. Fast alle haben wenig geschlafen, aber das interessierte keinen (Mate und Kaffee halfen ein wenig).


Zu Gast waren wir in der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Mannheim.

Zu Gast waren wir in der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Mannheim.

Sonntags ist die Jahreshauptversammlung. Vorher hatte es ein phänomenales Frühstück gegeben. Nach der Hauptversammlung wird mir klar, dass dieses Wochenende bald vorbei ist und mit dem Ende auch alle Leute, die ich kennengelernt habe, wieder nach Hause fahren. Regina beantwortet nach der HV Fragen zu den Local Chapters. Danach verabschiede ich mich in Richtung Hauptbahnhof. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sitze ich in der Bahn. Ich kann es nicht lassen, im Slack meinen Dank an eines der schönsten Wochenenden seit langem kundzutun und vielen Dank an alle Teilnehmer und speziellen Dank an die Organisatoren zu sagen. Ich werde mich lange an dieses Meetup erinnern.

Am Ende bleibt mir nur, jedem zu empfehlen, ein solches Event mitzumachen. Ich für meinen Teil werde nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein. Neben dem ganzen Spaß hat es mich motiviert. Ich werde mich auf Projekte bewerben, selbst überlegen, ob ich Ideen für Projekte habe und mich einbringen, wo ich es zeitlich schaffe. Am Ende war es eine großartige Erfahrung, die ich nicht vermissen möchte.

Florian

Florian

Florian kommt aus Frankfurt/Main. Er hat seinen Master im Studiengang Accounting & Finance gemacht, seit Anfang des Jahres arbeitet er als Data Analyst bei einer Marketingagentur. Wenn er nicht gerade arbeitet, hört er Podcasts oder spielt mit seinem Raspberry Pi.