Liebe Daten-EnthusiastInnen,

wir präsentieren: den neuen CorrelAid Newsletter! Wir hoffen, ihr habt viel Spaß mit unserer aufgehübschten Version. Dieses Mal dreht sich alles um unsere Vorstandsklausur, Pläne für 2016, Projekte, Projekte und Projekte. Aber lest selbst!

Editorial

"Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?"

Jeder kennt diese Frage aus Bewerbungsgesprächen und auch wenn Sie sich auf den ersten Blick ein wenig generisch anhören mag, so ist es doch eine legitime und wichtige Frage. Es ist auch eine Frage die sich jeder stellt, insbesondere am Anfang eines neuen Jahres. Was will ich im kommenden Jahr gelernt, getan und erreicht haben?

Wir bei CorrelAid haben uns diese Frage auf unserer Vorstandsklausur Ende letzten Jahres in Frankfurt auch gestellt (siehe Vorstandsklausur). Wie soll sich CorrelAid weiterentwickeln? Wie können wir unsere Projektarbeit weiter skalieren? Und wo wollen wir in einem Jahr stehen?

Nachdem wir das letzte Jahr zu großen Teilen unserer Projektarbeit gewidmet haben, und diese ins Rollen gebracht haben (siehe Projekte), soll im kommenden Jahr vor allem die CorrelAid Community im Mittelpunkt stehen – also Ihr! Auf unserer Mailing-Liste finden sich mittlerweile fast 300 DatenanaylstInnen aus ganz Deutschland und darüber hinaus mit teilweise sehr diversen Background. So bietet unser Netzwerk jetzt schon ein riesiges Potential! Und genau an dieser Stelle wollen wir ansetzen, um euch besser zu vernetzen, weitere Daten-Begeisterte anzuziehen und in ganz Deutschland mit noch mehr Projekten großartigen Non-Profits zu helfen.

Wie unsere Pläne aussehen und wie Ihr dabei ins Spiel kommt, findet ihr unter der Überschrift Pläne für 2016. Aber nicht nur die Projektarbeit und die Vernetzung wollen wir weiter vorantreiben, sondern wir planen auch neue Workshop-Formate und Informationsveranstaltungsangebote, um Studierende für Daten zu begeistern.

Im Namen des CorrelAid-Teams wünsche ich euch ein erfolgreiches Jahr 2016. Wir hoffen nicht nur, dass ihr uns auch weiterhin so toll unterstützt, sondern auch, dass wir einige von Euch im kommenden Jahr auch einmal persönlich kennen lernen können.

Mit den besten Grüßen
Euer Johannes

Bericht Workshop

Always start with the why ist die Kernbotschaft des Unternehmensberaters und Motivationscoaches Simon Sinek. Seine These ist, dass wenn man Leute inspirieren und motivieren möchte etwas zu tun, dann sollte man ihnen nicht zuerst sagen Was sie tun sollen, sondern Warum sie etwas tun sollen.

Unter diesem Motto stand der Workshop "We <3 Data – Angewandte Datenanalyse" am 8. Dezember 2015 an der Uni Konstanz. An der dreistündigen Veranstaltung nahmen über 40 Erst- und Drittsemester teil. Das Ziel des Workshops war zu zeigen, was mit Datenanalyse und Statistik möglich ist und mit Beispielen aus der Praxis die Relevanz von Daten- und Datenanalyse für Sozialwissenschaftler – auch abseits von Academia – deutlich zu machen.

Im ersten Teil des Workshops beantwortete Johannes Müller – Gründer von CorrelAid und Initiator des Workshops – zunächst die Frage nach dem Warum: In Zeiten von rasant wachsenden Datenmengen ist die Fähigkeit mit diesen umzugehen und den Sinn in ihnen zu finden enorm wichtig. Daten sind dabei nicht nur im privaten Sektor von großer Bedeutung, sondern werden zunehmend auch für den öffentlichen Sektor und die Zivilgesellschaft relevant. Im Anschluss stellten Simon Munzert (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Umfrageforschung) und Lukas Kawerau (MA Politik- und Verwaltungswissenschaften) ihre eigenen Projekte zu den Themen Datenerhebung im Internet und Daten in der Flüchtlingskrise vor. Abgeschlossen wurde der erste Teil durch die Vorstellung von CorrelAid und einen Überblick darüber, wie der Verein der Zivilgesellschaft hilft das Potential von Daten auszuschöpfen.

Nach einer Pause mit Snacks und Getränken, die von der Fachschaft Politik- und Verwaltungswissenschaften gesponsert wurden, hatten die Studierenden im zweiten Teil die Möglichkeit selber die ersten Schritte in der angewandten Datenanalyse zu gehen. In einer interaktiven Einführung in das Statistikprogramm R konnten die theoretischen Kenntnisse aus den Vorlesungen, unter Anleitung von unserer Frie, praktisch an einem spannenden Datensatz angewendet werden.

Beendet wurde der Workshop am Dienstagabend mit der Ermunterung die großartigen Möglichkeiten, die der Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaften hinsichtlich Methoden und Statistik bietet, zu nutzen. Datenanalyse-Skills sind insbesondere für SozialwissenschaftlerInnen eine große Chance; und das nicht nur im Studium.

Pläne für 2016

Was steht nun 2016 an? Wie schon im Editorial erwähnt, steht Ihr dieses Jahr im Mittelpunkt. Durch eine neue Dezentralisierungsstrategie wollen wir noch mehr von euch einbinden und euch die Möglichkeit geben, bei euch vor Ort aktiv zu werden und Daten für den guten Zweck zu nutzen. Außerdem wollen wir neue Wege bei der Projektarbeit bestreiten, unsere Frauenförderung ausbauen und gezielt noch mehr Leute für CorrelAid begeistern.

Dezentralisierung

Derzeit betreuen wir fünf großartige Projekte. Da geht aber noch mehr! Die Frage ist nur wie, ohne einen Qualitätsverlust unserer Dienstleistungen in Kauf nehmen zu müssen? Unsere Antwort darauf heißt Dezentralisierung der Organisation. Wir wollen im Jahr 2016 lokale CorrelAid Chapter in verschiedenen Städten aufbauen – angefangen mit den Städten, in denen wir jetzt schon stark vertreten sind: Duisburg, Konstanz, Berlin, Bremen. Was erhoffen wir uns davon? In einem CorrelAid Chapter können lokal Workshops und Informationsveranstaltungen angeboten werden. Chapter können eigenständig Hackathons mit lokalen Organisationen durchführen und langfristig auch eigene Projekte anstoßen. Dadurch können wir mehr DatenanalystInnen einbinden, das Commitment steigern, die Projektarbeit skalieren und CorrelAid noch bekannter machen. Der CorrelAid Vorstand und das CorrelAid-Deutschland Team fungieren dabei als zentrale Anlaufstelle für die Chapter, stellt alle notwendigen Dokumente und Templates bereit und koordiniert die Kommunikation und den Austausch über Chapter hinweg. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht weiterhin deutschlandweite Projekte durchführen werden. Ganz im Gegenteil: Wir haben schon zahlreiche Ideen, wie wir neue Wege bestreiten können Datenanalyse für den guten Zweck zu nutzen. Wenn euch das anspricht und ihr euch vorstellen könntet in eurer Stadt ein CorrelAid Chapter zu starten, dann würden wir uns sehr über eine Mail (an: johannes.m [at] correlaid.org) freuen!

Frauenförderung

Weiterhin wollen wir verstärkt einen Fokus auf die Förderung von Frauen in unserem Netzwerk legen. Hier wollen wir zum einen Workshops für Datenanalystinnen anbieten und zum anderen in unserer Projektarbeit mit neuen Konzepten Aufmerksamkeit für das Thema generieren.

Professionalisierung

Intern steht die weitere Institutionalisierung und Professionalisierung an. Wir wollen nachhaltige Strukturen schaffen, mit denen wir CorrelAid auch langfristig größer machen und weiterentwickeln können. Wir wollen außerdem mit einem neuen IT-Konzept unsere Arbeit unabhängiger von kommerziellen Cloud-Anbietern machen und auch im Bereich Datensicherheit noch besser aufgestellt sein.

Outreach

Zusätzlich werden wir Anfang des neuen Jahres auf verschiedenen Veranstaltungen im Bereich Digitalisierung vertreten sein und unsere Vision von einer dateninformierten Zivilgesellschaft teilen. Außerdem wollen wir unser Netzwerk noch größer machen: Mittlerweile umfasst es über 270 Mitglieder und wächst stetig weiter, obwohl wir momentan keine aktive Werbung betreiben. 2016 wollen wir unser Netzwerk deutlich erweitern und wieder aktiv um Netzwerkmitglieder werben. Dabei wollen wir insbesondere verstärkt Mitglieder aus den MINT-Fächern für uns gewinnen. Wenn ihr uns dabei helfen wollt oder Ideen habt, wie wir neue Mitglieder werben können, dann schreibt uns ebenfalls gerne eine Mail (an: lisa.s [at] correlaid.org)

Neben all diesen Plänen wollen wir auch dieses Jahr wieder zwei große Community-Treffen veranstalten, zu denen ihr alle ganz herzlich eingeladen seid. Informationen zu unserem nächsten deutschlandweiten Meet-Up im Mai werdet ihr bald von uns bekommen!

Vorstandsklausur

Mitte Dezember traf sich der Vorstand in Frankfurt, um die grundlegende Ausrichtung von CorrelAid im Detail zu diskutieren. Wie schon im Editorial genannt, stand die Frage der generellen Ausrichtung im Mittelpunkt. Das Ziel der Vorstandsklausur war es, eine gemeinsame Vision von CorrelAid zu schaffen, die die grundlegende Richtung der zukünftigen Entwicklung von CorrelAid enthält. Zunächst hat der Vorstand den aktuellen Standpunkt von CorrelAid anhand einer SWOT-Analyse evaluiert. Vor allem im Bereich Datenschutz und Datensicherheit sind Risiken zu verzeichnen, welche es zu beheben gilt. Dennoch hat CorrelAid viel Potential zu wachsen. Dies ist vor allem anhand der positiven Resonanz durch die Projektanfragen und durch das rasante Wachstum des CorrelAid-Netzwerkes auszumachen. Dieses Potential wollen wir nutzen. CorrelAid soll kein kleiner Verein bleiben, die Vision von CorrelAid ist eine Organisation, die nachhaltigen Impact in der Gesellschaft und möglicherweise in ferner Zukunft Arbeitsplätze schaffen kann.

Weitere Themen wie neue Projektideen, Unternehmenskooperationen, Profil der Auftraggeber und Frauenförderung wurden diskutiert. Neue Projektideen wie Datenjournalismus, Hackathons, Coding Competitions und "Statistik des Monats" wurden vorgestellt. Unternehmenskooperationen werden grundsätzlich als sinnvoll erachtet, doch gestaltete sich die Auswahl der möglichen Kooperationspartner etwas schwieriger. Mozilla, Posteo, Incredible Machine und Open Society Fundation wurden als mögliche Kooperationspartner ausgewählt.

Das Profil zukünftiger Auftraggeber gestaltet sich nach folgenden Kriterien: Auftraggeber sollen non-profit Organisationen sein und hauptsächlich in den Bereichen Bildung, Demokratie, Armutsbekämpfung, Gesundheit, Menschenrechte, Geschlechterdiskriminierung, Open Source/Open Data tätig sein.

Zum Thema Frauenförderung diskutierte der Vorstand Möglichkeiten, um den Gender-Gap im technologischen Bereich zu reduzieren. Mit CorrelAid wollen wir das Interesse an Daten generell und vor allem für Frauen fördern, zur Debatte stehen Projekte im Gender-Bereich, Projekte für DatenanalystInnen und Workshops für DatenanalystInnen. Jedoch soll mit Hilfe eines Fragebogens zunächst das generelle Interesse an solchen Angeboten unter den weiblichen Mitgliedern unseres Netzwerkes evaluiert werden. Abschließend wurde das Thema Dezentralisierung aufgegriffen und welche Funktion und Aufgaben Lokalgruppen haben. In Lokalgruppen sollen vor allem lokale Projekte, Workshops, Data Dives und die lokale Vernetzung gefördert werden, während auf deutschlandweiter Ebene dezentrale Projekte durchgeführt werden und Bereiche wie Public Affairs, Sponsoring und Mitgliederversammlungen vorrangige Relevanz haben.

Das Meet-up des Vorstandes war ein wichtiges Wochenende hinsichtlich der Diskussion der generellen Ausrichtung von CorrelAid. Nun hat der Vorstand Grundpfeiler erarbeitet, auf denen aufgebaut werden kann und eine Vision von CorrelAid geschaffen, an deren Umsetzung wir arbeiten können.

Projekte, Projekte, Projekte

Kaum war das Pilotprojekt abgeschlossen, standen wir schon mit den nächsten Projekten in den Startlöchern. Noch im Jahr 2015 liefen Projekte für die Organisationen Ashoka und openpetition.de an. Außerdem vermittelten wir der Organisation OneWeekStudent eine Analystin. Diesen Monat kam dann noch die Vermittlung eines Analysten für BreakOut hinzu. Ingesamt laufen also nun Projekte für vier Organisationen und bald kommt ein fünftes hinzu. Zusammen mit streetfootballworld werden wir im Februar und März drei Workshops in Berlin durchführen. Die Ausschreibung dafür läuft noch bis zum 25. Januar. Wenn ihr Interesse habt, an dem Projekt teilzunehmen, dann füllt das Formular unter http://is.gd/ca_streetfootball aus.

Die Beratungsprojekte für OneWeekStudent und BreakOut kamen relativ spontan zu stande. Hier haben wir jeweils eineN AnlystIn pro Organisation vermittelt. Die Organisation **OneWeekStudent** haben wir im Social Impact Lab in Berlin kennengelernt. OWS ermöglicht Studieninteressierten und Studierenden in Deutschland über ein Onlineportal "Schnupperwochen" an allen akkreditierten Hochschulen Deutschlands zu vereinbaren. Dabei begleiten Studieninteressierte ihre studentischen Gastgeber eine Woche lang durch den Studienalltag und lernen alle Facetten einer typischen Hochschulwoche ihres Wunschfaches kennen. OWS haben sich, um weiter zu wachsen, für ein EXIST-Gründerstipendium beworben. Unser Netzwerkmitglied Rahel Becker hat, durch uns vermittelt, für OneWeekStudent Nutzerdaten ausgewertet, damit diese in ihre Bewerbung einfließen können. Rahel studiert Soziologie im Master in Mannheim und wird OneWeekStudent auch über die EXIST-Bewerbung hinaus unterstützen.

Erst vor kurzem ging unsere Ausschreibung für BreakOut zu Ende. Diese Organisation hat ebenso wie wir die Think Big Pro Förderung gewonnen. Bei BreakOut (http://break-out.org/) werden 2016 zum 3. Mal TeilnehmerInnen in Zweierteams dazu aufgefordert, sich ab Startschuss des Events binnen 36 Stunden so weit wie möglich vom Startort (bisher: München, ab 2016 auch Berlin) zu entfernen. Dabei gilt es, für das Reisen kein Geld auszugeben. Im Vorfeld akquirieren die einzelnen Teams eigene Sponsoren, die pro gereistem Kilometer und für das Erfüllen bestimmter Challenges einen vorab festgelegten Betrag spenden. Die gesammelten Spendengelder gehen an das DAFI-Programm der UNO-Flüchtlingshilfe, welches Flüchtlingen ein Studium ermöglicht. Auf der Website von BreakOut kann man den Fortschritt aller Teams verfolgen, den diese über eine Handy-App mitteilen. Unser Netzwerkmitglied Benedikt Schoenhense wird BreakOut beim Umbau ihrer Website beraten. Benedikt ist Doktorand im Imperial College in London und forscht zu Neuroscience und Machine Learning.

Die Vermittlung einzelner AnalystInnen in beratender Funktion hat sich relativ spontan ergeben. Sie ist aber ein probates Mittel, um möglichst viele Organisationen möglichst wirkungsvoll im Rahmen unserer Ressourcen zu unterstützen. Jedoch erhalten wir auf Ausschreibungen für einzelne Positionen nicht so viele Interessensbekundungen wie für die Projektteams. Wir werden daher prüfen, ob, und wenn ja wie, wir dieses Format weiter ausbauen. Unsere Kerntätigkeit bleibt aber die Projektarbeit. Zwei Projekte sind bereits gestartet, ein weiteres befindet sich gerade in der Ausschreibung.

openpetition.de

openpetition.de ist eine Plattform, auf der Bürgerinnen und Bürger Petitionen zu allen, für sie wichtigen, Themen Petitionen schalten können. openpetition.de hat sich dabei zum Ziel gesetzt, den Stimmen der Bürgerinnen und Bürger mehr Gehör zu verschaffen und den Austausch zwischen Politik und Zivilgesellschaft zu fördern. Der Kontakt zu openpetition.de kam durch unser Auftaktwochenende im Oktober in Berlin zu stande. openpetition.de war so freundlich uns die Petitionsdaten von ihrer Website – natürlich anonymisiert – für unseren Hackathon, am Sonntag des Kick-Off-Wochenendes, zur Verfügung zu stellen. An diesem Sonntag haben wir mehrere Gigabyte Daten bearbeitet, analysiert, visualisert und die Ergebnisse am Nachmittag einem Vertreter von openpetition.de vorgestellt. Daraus enstand unser nun laufendes Projekt. Ein fünfköpfiges Team wird nun für openpetition.de eine PetentInnenbefragung konzipieren und durchführen. Dazu trifft sich das Projektteam dieses Wochenende mit openpetition.de in Berlin. Das Projektteam sind Stephan, Lena, Regina, Rieke und Younes. Stefan Haußner ist unser Projektleiter und studiert im Master Survey Methodology an der Universität Duisburg. Außerdem ist er dort Studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl. Lena Steinle hat an der LMU München Medien- und Kommunikationsforschung studiert und arbeitet nun in der Marktforschung. Dort arbeitet sie praktisch täglich mit Umfragedaten. Regina Weber ist Doktorandin an der Universität Duisburg-Essen, hält sich aber gerade in Oslo auf. Im Rahmen ihrer Promotion führt sie eine eigene Umfrage durch. Rieke Osthues hat an der Universität Trier und der Freien Universität Berlin Psychologie studiert und arbeitet nun in der Marktforschung bei Zalando. Dort arbeitet man auch schon mal mit zehntausenden Datenpunkten. Younes Saidani studiert im Bachelor an der University of Oxford einen wirklich klassischen Britischen Studiengang, den auch schon einige Cabinet Members belegten: Philosophy, Politics and Economics. Er engagiert sich in Oxford in mehreren Student Societies.

Analysen für Ashoka

Ashoka ist eine Organisation die sich auf die Förderung sozialen UnternehmerInnentuns spezialisiert hat. Mit ihrem "Programm Engagement mit Perspektive" (PEP) hat Ashoka schon mehr als 600 engagierte Menschen zwischen 16 und 27 Jahren aus über 300 Projekten gefördert. Für Ashoka werden wir Auswertung ihrer BewerberInnendaten – natürlich anonymisiert – übernehmen. Momentan beschäftigt sich ein Team aus zwei AnalystInnen mit der Aufbereitung der Daten und bereitet einen Workshop mit den AuftraggeberInnen vor. Unser Team sind Stephan Paetz und Franziska Quoß. Stephan ist studierter Sozialwissenschaftler und arbeitet nun bei evalag, der Evaluationsagentur Baden-Württemberg in Mannheim. Franziska studiert Politics, Administration & International Relations an der Zeppelin Universität Friedrichshafen und hat dort schon als Studentische Hilfskraft in Forschung und Lehre mitgearbeitet. Bald wird eine Ausschreibung folgen, um das Team zu erweitern.

Straßenfußball, Schnittchen und Statistik

Momentan läuft noch unsere Ausschreibung für unser Projekt für streetfootballworld. Hinter dem langen Namen verbirgt sich ein Netzwerk das weltweit 109 gemeinnützige Organisationen in 66 Ländern, die Fußball als treibende Kraft für sozialen Fortschritt einsetzen, vernetzt. Rund um das Netzwerk versammelt streetfootballworld Partner aus dem privaten und öffentlichen Sektor, die streetfootballworld Netzwerkmitglieder durch die Zuführung von Finanzmitteln, physische Infrastruktur und die Ermöglichung von Online-und Offline-Plattformen für einen gegenseitigen Wissenstransfer nachhaltig stärken. Gemeinsam erreicht das streetfootballworld Netzwerk jährlich über eine Million benachteiligte Kinder und Jugendliche und bereitet sie auf ihre jeweils größten Herausforderungen abseits des Platzes vor. Das Team von streetfootballworld möchte durch einen strukturierten Dialog mit der Data Science Community organisationsübergreifend ungenutztes Datenpotenzial und Innovationsräume für Datenprojekte identifizieren, die streetfootballworld einen inkrementellen Übergang zu einer datengetriebene Organisation ermöglichen. Bei unserem Projekt für streetfootballworld handelt es sich um kein klassisches Datenanalyse-Projekt, sondern um drei Workshops in Berlin während derer wir zusammen mit streetfootballworld erarbeiten wollen, welches Potential sich einer internationalen NGO wie streetfootballworld durch Daten und Datenanalyse bietet. Alle Workshops finden unter der Woche abends vor Ort bei der NGO in Berlin-Moabit statt und sind daher vor allem für AnalystInen aus dem Raum Berlin geeignet. Leider können wir keine Fahrtkosten übernehmen. Die Ausschreibung für dieses Projekt läuft noch bis Montag, den 25. Januar 2016. Wenn Du Interesse hast, an diesem Projekt mitzuarbeiten, dann bekunde hier Dein Interesse: http://is.gd/ca_streetfootball